Die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin haben am dritten Juliwochenende in Hamburg und Potsdam auf sich aufmerksam gemacht: Mit den Norddeutschen Meisterschaften der U18 und den Landesmeisterschaften der U14/U16 stand noch einmal ein volles Programm auf dem Plan, bei dem die Athletinnen und Athleten aus der Clauertstadt insgesamt fünf Medaillen gewinnen konnten!
Bei den überregionalen Wettkämpfen der besten Athletinnen Norddeutschlands durfte sich vor allem Julina Arndt freuen: Die Sportlerin der U18 gewann im Kugelstoßen mit neuer Bestleistung von 12,70 m die Silbermedaille! Im Diskuswurf verpasste Julina nur um 1 Zentimeter die Bronzemedaille, durfte sich aber mit einem tollen vierten Platz trösten. Ebenfalls in Hamburg aktiv war Liana Kegel, die über 100 m das Finale erreichte und dann in ihrer Lieblingsdisziplin 100 m Hürden nach einem noch müden Vorlauf einen starken fünften Platz im Finale belegte. Ihre Zeit von 14,58 s, die eine halbe Sekunde schneller war als noch der Vorlauf, bedeuteten trotz Gegenwinds neuen Vereinsrekord.
Bei den Landesmeisterschaften der U14 und U16 in Potsdam durfte sich besonders Kaspian Schwarz (M13) freuen: Nach einem starken dritten Platz im 75-m-Finale stand Kaspian als Schlussläufer der Staffel der Startgemeinschaft Dahme-Fläming (Trebbin, RSV Mellensee, WSG Königs Wusterhausen) besonders unter Druck. Als viertplatzierte Staffel wechselte das Team auf Kaspian, der die Konkurrenten noch überholen sollte und so für die Goldmedaille der Dahme-Fläming-Staffel sorgte. Als Belohnung wurde Kaspian vom Landesverband für den „Regionalen Fünf-Länder-Pokal“ nominiert und darf das Land Brandenburg im September bei einem Vergleichswettkampf in Gotha über 75 m und in der Staffel gegen andere Bundesländer vertreten. „Kaspian ist der erste Trebbiner, der bei diesem relativ neuen Wettbewerb an den Start gehen darf“ erzählt SC-Trainerin Sophie Weigelt, „er hat sich sehr über die Nominierung gefreut.“
Gleich zwei Medaillen durfte sich Willy Soeberdt (M15) um den Hals hängen: Im Dreisprung belegte Willy mit 10,59 m den zweiten Platz, mit der Kugel erreichte er mit 11,76 m den dritten Platz. „Da wären die zwölf Meter auch möglich gewesen“ berichtet Weigelt, „die Stöße kamen häufig zu flach.“ Eine Medaille in einem bei brütender Hitze ausgetragenen Lauf durfte Lauri Hohtari (M14) bejubeln: Über 3000 m reichte es in 12:48,62 min zu Bronze. Erik Gross (M14) zeigte eine starke Leistung im Sprint, über 100 m stellte der Final-Siebte im Vorlauf eine neue Bestzeit auf.
Larissa Ribbecke (W15) schaffte erfreulicherweise den Sprung ins 100-m-Finale und wurde dort Achte. Reveka Prokhorova (W12) blieb etwas unter ihren Möglichkeiten und verpasste sowohl über 75 m als auch im Weitsprung das Finale. Auch Safina Arndt (W12) erwischte nicht den besten Tag: Im Speerwurf war nach drei ungültigen Versuchen Schluss, im Weitsprung verpasste sie den Finaleinzug.
