SC Trebbin auf großer Tour

Am ersten Februarsamstag waren die Leichtathletinnen und Leichathleten des SC Trebbin beim 19. MITGAS Schüler-Hallensportfest in der Leipziger Quarterback Immobilien Arena (Arena Leipzig) bei einem großen Wettkampf zu Gast. „Schon die Halle ist ein absolutes Highlight“ schwärmte Trainerin Sophie Weigelt, „das Sportfest hatte absoluten Event-Charakter.“ Neben einem Livestream der Wettkämpfe per YouTube und einem separaten Aufwärmbereich wie bei den Profis gab es auch eine Autogrammstunde mit Cindy Roleder (Vize-Weltmeisterin 2015 im 100-m-Hürdenlauf).

Sportlich setzten die sieben Teilnehmer des SC Trebbin ebenfalls Duftmarken: Liana Kegel (W15) war nicht nur nach den 60-m-Vorläufen die schnellste, auch im Finale sicherte sie sich mit einer neuen Bestzeit von 8,00 s die Goldmedaille. Ebenfalls nicht zu schlagen war Liana über die Hürdendistanz (9,31 s) – in beiden Rennen war sie eine Hundertstel-Sekunde schneller als bei ihrem Doppel-Landesmeistertitel vor zwei Wochen.

Erik Gross (M12) durfte sich mit starken 8,84 m über die Silbermedaille im 14 Teilnehmer starken Kugelstoßfeld freuen; im 60-m-Lauf verpasste Erik das Finale der besten Acht nur um 2/100 Sekunden. Emely Soeberdt (U18) erzielte im nunmehr dritten Kugelstoß-Wettkampf in Folge eine neue Bestleistung (10,63 m) und wurde Fünfte, außerdem probierte sie sich über 1500 m aus. Dabei landete sie knapp vor Svenja Abel, die in der Erwachsenen-Klasse startete, aber mit ihrem Lauf aufgrund einer Krankheitsphase nicht zufrieden war.

Nur drei Zentimeter fehlten Willy Soeberdt (M13) im Kugelstoßen zur Bronzemedaille (9,86 m), während Tara Müller (W11) im für die jüngeren Jahrgänge angebotenen Medizinballstoßen als Elfte im Mittelfeld landete. Charleen Müller (W13) wurde Zehnte im 60-m-Hürden-Lauf (10,79 s) und Elfte in einem riesigen Starterfeld (über 30 Teilnehmerinnen) in der Weitsprunggrube.

Die nächsten Highlights erwarten die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin im März mit den Landesmeisterschaften U14 in Potsdam und den Hallen-Kreismeisterschaften im Hochsprung.

Erfolgssträhne fortgesetzt

Eine beeindruckende Bilanz fuhr das sechsköpfige Leichtathletik-Team vom SC Trebbin bei den nächsten Landestitelkämpfen auf dem Tartanboden unter dem Hallendach des Potsdamer Luftschiffhafens ein: Vier Titel und drei Silbermedaillen brachten die Sportlerinnen und Sportler unter der Leitung von SC-Trainerin Sophie Weigelt mit in die Clauertstadt. „Wir können sehr zufrieden sein“ freute sich Weigelt und zeigte sich zugleich kämpferisch: „Im Februar und März greifen wir weiter an.“

Die meisten Medaillen sammelte Liana Kegel (W15), die in beeindruckender Manier mit einer Zeit von 8,01 s im 60-m-Finale der Sportschul-Konkurrenz davonstürmte. „Im letzten Jahr gab es schon ein Herzschlagfinale zwischen Liana und Mia Poralla [Sportschule Cottbus, Anm. d. Verf.], aber da war Mia noch schneller“ berichtete Trainerin Weigelt, „im Hürdenlauf hat Liana dann ihre Dominanz zeigen können.“ In Abwesenheit ihrer härtesten Konkurrentin Poralla, im Vorjahr zeitgleich, sprintete Liana Kegel auch über die 60-m-Distanz mit Hürden zum Titel – und lag dabei im Finallauf vier Zehntelsekunden vor der nächsten Brandenburger Verfolgerin. Dabei war Liana auch schneller als alle Berliner Konkurrentinnen, wobei die Wettbewerbe in der Altersklasse U16 noch nach Bundesländern getrennt gewertet werden. Auch im Hochsprung-Wettbewerb gab es eine Medaille für Liana: Mit übersprungenen 1,53 m gewann sie die Silbermedaille und avancierte zur erfolgreichsten Starterin aus der Clauertstadt.

Julina Arndt (W15) durfte sich mit einer neuen persönlichen Bestleistung über ihren nächsten Landesmeistertitel nach den Freiluft-Goldmedaillen 2021 und 2022 im Kugelstoßen freuen. Julinas Weite von 11,74 m bedeuteten mehr als einen Meter Vorsprung auf sämtliche Konkurrentinnen. Nicht so gut lief es für die dritte SC-Starterin der Altersklasse, Paula Walter, die seit November mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hat und im 60-m-Sprint mit einem Vorlauf-Aus unter ihren Möglichkeiten blieb. Im Hochsprung wurde Paula Vierte (1,40 m). „Auch da fehlte ihr die Kraft“ analysierte Sophie Weigelt, „aber es kommen wieder bessere Tage.“

Freuen durfte sich die Delegation aus der Clauertstadt dann wieder in der Altersklasse 14: Tessa Böttner gewann mit einer Höhe von 1,85 m aufgrund weniger Fehlversuche den ersten Stabhochsprung-Titel jemals für den SC Trebbin. In der starken Weitsprung-Konkurrenz verpasste sie das Finale der besten Acht. Genauso erging es Mads Pfaender (M14), dessen Anlauf überhaupt nicht passte und der deshalb das Finale verfehlte. Umso besser lief es dann vertikal: Im Hochsprung-Wettkampf sicherte sich Mads mit starken 1,62 m den Vize-Landesmeistertitel.

Laila Kegel (U20) sollte in der gemeinsamen Konkurrenz mit den Bundeshauptstädtern den tollen SC-Sporttag und medaillenfrohen Familientag der Familie Kegel beschließen: Zwar ärgerte sich Laila im 60-m-Hürden-Finale noch über Platz vier (9,38 s) und die ‚Blechmedaille‘; ehe sie im Hochsprung mit einer allerdings nicht ihren Ansprüchen entsprechenden Höhe von 1,59 m eine weitere Silbermedaille für den SC Trebbin gewann. „Sie nimmt sich immer wieder vor, die 1,70 m zu knacken“ so Weigelt, „das ist auch nicht unrealistisch.“

Nach den Winterferien wird sich die SC-Leichtathletik im Februar wieder der Brandenburger und Berliner Konkurrenz stellen, ehe im März die Hallensaison ihren Abschluss findet.

Neuer Rückenfit-Kurs für Nicht-Vereinsmitglieder

Ein neuer Rückenfitkurs für Nicht-Vereinsmitglieder startet am Dienstag, 14.02.23 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Sportfeldstrasse. Um Voranmeldung an Lars Erdmann per Email (larerd@gmail.com) wird gebeten!Der Kurs besteht aus zehn Terminen zu je 1 Stunde, und kostet 100€.

Am Ende der 10 Kurse bekommt jeder Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung. Diese kann bei der Krankenkasse eingereicht werden. Abhängig von der Krankenkasse werden 70-80% erstattet.

Die aktuellen COVID-19 Regeln sind zu beachten (derzeit: 2G-Regel).Mitzubringen sind ein Handtuch (groß), ein Getränk sowie gute Laune. Hallensportschuhe werden nicht benötigt, alle Übungen werden ohne Schuhe durchgeführt. Eine Umkleide ist vorhanden, Duschen stehen nicht zur Verfügung.

Erster Landesmeistertitel des Jahres

Mit einem Paukenschlag sind die Leichtathletinnen des SC Trebbin in die ersten Landesmeisterschaften des Jahres gestartet: Bei den Wettkämpfen der 4×200-m-Staffel in der Berliner Rudolf-Harbig-Halle, eigentlich eine Domäne der Sportschulen, setzte sich das Team mit zwei Sportlerinnen aus der Clauertstadt und zwei Sportlerinnen vom Stützpunktpartner aus Königs Wusterhausen gegen die Konkurrenz durch. „Damit haben wir nicht gerechnet“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt, „anhand der Laufzeiten hätten wir im Vorfeld die Cottbusserinnen als Favoritinnen eingeschätzt.“ Umso größer dann die Freude bei den beiden Trebbiner Mädels Liana Kegel und Paula Walter sowie ihren beiden Mitstreiterinnen Emma Maria Neumann und Lara Kaschube.

Mit ihrer Siegerzeit von 1:55,38 min lag die Staffel aus der Startgemeinschaft Trebbin/Königs Wusterhausen nur knapp vor den Läuferinnen aus Cottbus, das spiegelte sich auch im Rennverlauf wider. Paula und Liana als erfahrene Läuferinnen holten zunächst einen Vorsprung heraus, den auch Emma halten konnte. Die jüngste Starterin aus dem Quartett, Lara, wurde nach ihren ersten 100 Metern von der Cottbusser Schlussläuferin überholt, hielt aber mit starkem Kampfgeist dagegen und holte zehn Meter vor dem Ziel die Spitzenposition zurück. „Das war sehr beeindruckend“, so Weigelt, „alle vier sind super gelaufen.“

Mit Emely Soeberdt (U18) nahm noch eine Einzelstarterin im Kugelstoßen an den gemeinsam mit dem Nachbarn ausgetragenen Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften teil. „Das war ein relativ großes Starterfeld“ berichtet Sophie Weigelt, „deshalb war es überhaupt schon schwierig, das Finale zu erreichen.“ Mit neuer persönlicher Bestleistung gleich im ersten Versuch (10,27 m) und einer Steigerung dieser Weite um acht Zentimeter im dritten Versuch schaffte Emely die Qualifikation und durfte sich dann nach einer weiteren Verbesserung ihrer Bestweite auf 10,59 m im letzten Versuch über den siebten Platz freuen.

Am kommenden Wochenende geht es gleich mit den nächsten Highlights weiter: Dann kämpfen die U16 und U20 in den Einzeldisziplinen in Potsdam darum, Brandenburgs Beste zu werden.

Handballer mit nächster Überraschung

Eine Woche nach dem überraschenden Pokalerfolg gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Dahlewitz haben die Trebbiner Verbandsligahandballer abermals überrascht: Beim Auswärtsspiel bei der HSG Schlaubetal/Odervorland dominierten die Clauertstädter über die gesamte Partie und gewannen trotz munteren Durchwechselns mit 33:29. „Ich hatte heute zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren könnten“ zeigte sich SC-Spielertrainer Benjamin Stollin überrascht, „es war unfassbar, wie gut wir trotz der schlechten Trainingsphase über die Feiertage einige Abläufe hinbekommen haben.“

Der bessere Start in die Partie gelang schon einmal den Gästen aus Trebbin, die mit voller Besetzung nach Schlaubetal gereist waren und nach sieben Minuten mit 5:0 in Front lagen. Die Hausherren, die wie auch die Trebbiner über eine erfahrene Mannschaft verfügen, spielten im Gegensatz zu den Clauertstädtern nicht aufs Tempo und versuchten, ihre Angriffe bedächtig aufzubauen. „Das war heute der Unterschied“, so Stollin, „wir konnten ihnen unser Tempospiel aufdrücken und viele Tore über die erste und zweite Welle erzielen.“ Bis zur Pause sollten sich die Hausherren angeführt von Linksaußen Felix Preiss (9 Tore) und Rückraumshooter Christian Rippin (7 Tore) wieder auf 11:13 herankämpfen, allerdings hatten die Trebbiner dort schon einmal die komplette Mannschaft ausgetauscht.

Näher als zum Pausenstand sollte die SC-Sieben die Hausherren nicht wieder herankommen lassen, ganz im Gegenteil: Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Gäste ihren Vorsprung wieder bis auf 24:18 vergrößert. Aus dem starken SC-Kollektiv mit elf Torschützen ragten Peter Mahns (6 Tore) und Maik Wettengel (5) heraus, selbst Torwart Michael Schlecht sollte sich in die Trefferliste eintragen. Grund dafür: Die Schlaubetaler gaben sich nicht auf und versuchten durch Herausnehmen des Torhüters mit einem zusätzlichen Feldspieler Druck auf die SC-Abwehr aufzubauen, ein missglückter Angriff bot Schlecht die Möglichkeit zu seinem ersten Saisontreffer.

Durch den am Ende verdienten 33:29-Erfolg festigen die Trebbiner Handballer ihre Position hinter dem Führungsduo Dahlewitz/Finsterwalde in der Tabelle der Verbandsliga-Südstaffel und pirschen sich aufgrund einer überraschenden Niederlage der Dahlewitzer in Lübbenau sogar bis auf vier Punkte an die Spitze heran. Mit einem Heimspiel gegen den Tabellenneunten HSG Teltow/Ruhlsdorf II (21. Januar, 18:30 Uhr, Sportkomplex) soll der Positivtrend des neuen Jahres fortgesetzt werden.

Nicht so erfolgreich verlief das Wochenende für die anderen Trebbiner Teams: Die Frauensieben musste in der Kreisliga eine 16:21-Heimniederlage gegen den SV Motor Babelsberg hinnehmen und rutscht dadurch in der Tabelle auf Rang sechs ab. Für die C-Jugend aus der Clauertstadt reichte es beim Tabellennachbarn SV Brandenburg/West II auch nicht zu Punkten, mit einer 28:33-Niederlage übernahmen die Jungs aus Trebbin auch die rote Laterne von den Brandenburgern. Die E-Jugend hatte beim Spieltag gegen die beiden Spitzenteams vom 1.VfL Potsdam (4:28) und dem SV Lok Rangsdorf (8:20) keine Chance und bleibt im Tabellenmittelfeld.

Es spielten (Männer): Schlecht (1), Kowalewski; Kahle (4/2), Wagner (2), Müller (1), Pfaender (3), Stollin (2), Mahns (6), Wettengel (5), Düsel (2), Thiele, Ehresmann (4), K. Schulz, R. Schulz (3)

Step-Aerobic sucht dich!

Jeden Montag von 19 bis 20:30 Uhr glühen in der Sportfeldstraße die Stepbretter: In der dortigen Turnhalle findet ab Montag, 9. Januar 2023, ein neuer Step-Aerobic-Kurs statt! Und das beste daran: Es gibt noch freie Plätze. Wer teilnehmen möchte, kann einfach zur Trainingszeit vorbeischnuppern – Stepbretter stehen für euch zur Verfügung. Der Kurs wird geleitet von Anne Burmeister und Janine Meyer.

Schwung geholt für die Hallen-Titelkämpfe

Die Leichtathletik-Abteilung des SC Trebbin hat am ersten Januar-Wochenende 2023 bei zwei Hallen-Meetings Schwung geholt für die kommenden Herausforderungen mit einer Vielzahl von Landesmeisterschaften unter dem Hallendach. Sowohl beim 11. Cottbusser Hallenmeeting als auch beim Gerhard-Schlegel-Gedenksportfest in Berlin kamen die Athletinnen und Athleten aus der Clauertstadt gut ins neue Jahr.

Acht Sportlerinnen und Sportler nahmen gemeinsam mit dem Trainerteam um Ronja Meißner und Johann Dauss den Weg in die Lausitz zum Meeting des LC Cottbus auf sich, wobei die SC-Sportler auf starke Konkurrenz von unter anderem sechs polnischen Vereinen trafen. Die jüngsten Starter aus Trebbin, Lauri Hohtari und Erik Gross (M12), starteten beide in vier Disziplinen: Erik gelang dabei die Qualifikation für den 60-m-Endlauf (5.Platz mit 9,30 s), außerdem wurde er Fünfter im ersten Weitsprungwettkampf vom Brett. Mit der Kugel stand Erik dann ganz oben: Mit der Siegesweite von 6,96 m gewann der junge SC-Sportler die Goldmedaille. Lauri wurde Dritter mit der Kugel, Siebter im Weitsprung und knapp vor seinem SC-Kollegen dann Fünfter im 800-m-Lauf.

In der Altersklasse M13 starteten Luis Hasche, Willy Soeberdt und Richard Stange im Weitsprung – Richard gelang der weiteste Satz mit neuer Bestleistung von 4,11 m, was ihm die Bronzemedaille knapp vor SC-Kamerad Luis Hasche bescherte. Im 60-m-Sprint erreichte Richard den Endlauf und wurde guter Fünfter. Willy und Luis stellten sich im Kugelstoßen der starken Konkurrenz: Mit sehr guten 9,11 m durfte sich Willy Soeberdt über die Silbermedaille freuen.

Kilian Albrecht (U18) sprang in der Weitsprunggrube trotz Anlaufproblemen auf 4,77 m und den fünften Platz, im Sprint verpasste er den Endlauf. Liana Kegel (U16) gelang in einem spannenden 60-m-Finale der zweite Platz (8,26 s), nachdem sie in ihrer Paradedisziplin 60-m-Hürdenlauf die Goldmedaille (9,46 s) gewann. Damit nicht genug der Läufe: Liana stellte sich noch zum ersten Mal der Konkurrenz im 300-m-Lauf und hatte nach ihrem 6. Platz dort einen anstrengenden, aber erfolgreichen Tag hinter sich. Emely Soeberdt (U18) durfte sich dann noch eine Woche vor der Landesmeisterschaft über die Bronzemedaille mit der Kugel (10,22 m) freuen.

Am Wochenende fuhren außerdem drei Athletinnen zum Gerhard-Schlegel-Gedenksportfest nach Berlin-Charlottenburg. Laila Kegel gelang dabei am Samstag ein Sieg: Im Hochsprung-Wettbewerb der U20 übersprang Laila 1,68 m und riss die nächste Höhe von 1,71 m nur knapp – neuer Vereinsrekord! Im 60-m-Hürdenlauf lief Laila auf Platz drei, mit einer starken Zeit von 9,35 s.

Ein weiterer Sieg für den SC Trebbin gelang Julina Arndt (W15), die die Kugel auf eine Weite von 10,78 m stieß und damit nicht nur über einen Meter vor der restlichen Konkurrenz, sondern auch knapp dran an ihrer Bestleistung lag. Die dritte SC-Starterin Tessa Böttner (W14) stellte mit 3,96 m eine neue persönliche Bestmarke in der Weitsprunggrube auf, verpasste aber den Endkampf der besten Acht.

Damit haben die Leichtathletinnen und Leichtathleten aus der Clauertstadt eine tolle Vorleistung für die nächsten meisterschaftsintensiven Wochen gezeigt. Am kommenden Wochenende stehen die U16-Staffel-Landesmeisterschaften mit Paula Walter, Liana Kegel und zwei Mädchen aus der Startgemeinschaft mit Mellensee und Königs Wusterhausen auf dem Programm; außerdem startet Emely Soeberdt im Kugelstoßen bei den U18-Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften.

SC-Handballmänner erreichen nächste Pokalrunde

In der ersten Runde des HVB-Pokals 2022/23 traten die Verbandsligahandballer des SC Trebbin beim Tabellenvorletzten der Landesliga Süd, dem HV Grün-Weiß Plessa zu einem Dreierturnier an. Weiterer Gegner war Verbandsliga-Spitzenreiter Blau-Weiß Dahlewitz, die Spiele gingen über jeweils 40 Minuten Spielzeit.

Die überschaubare Pokaleuphorie auf Seiten der Trebbiner Handballer sollte in der ersten Partie des Tages in Südbrandenburg in einem überraschenden Erfolg für die grün-weißen Hausherren münden: Ohne Spielertrainer Benjamin Stollin und nur mit acht Feldspielern plus Torhüter Michael Schlecht waren die Clauertstädter nach Plessa gereist, und mussten nach einer 11:6-Führung kurz vor der Pause am Ende noch eine 15:19-Niederlage hinnehmen.

Im zweiten Duell des Tages trafen die SC-Männer dann auf den Lokalrivalen SV Blau-Weiß Dahlewitz, der derzeit den Spitzenplatz in der Verbandsliga Süd innehat. Mit ganz anderer Motivation übertrumpften sich die Clauertstädter selbst und überraschten mit einem 27:20-Erfolg gegen die Blau-Weißen. Aufgrund der deutlichen Niederlage von Gastgeber Grün-Weiß Plessa im Abschlussspiel gegen Dahlewitz gewannen die SC-Männer den Dreiervergleich und dürfen sich nun am 04./05. März mit höherklassigen Gegnern in der nächsten Runde des HVB-Pokals messen – dort qualifiziert sich der Sieger dann für die Vorschlussrunde.

In der Verbandsliga geht es für die Trebbiner Handballmänner am kommenden Samstag zum Tabellennachbarn nach Schlaubetal, gegen den der SC-Sieben Ende November ein überraschender 31:27-Heimerfolg gelang. Die SC-Frauenmannschaft trifft in ihrem nächsten Kreisliga-Heimspiel am kommenden Wochenende um 13:30 Uhr im Sportkomplex Trebbin auf den SV Motor Babelsberg – ebenfalls Tabellennachbar – während die D- und E-Jugend des Vereins zu Spieltagen in Ahrensdorf und Ludwigsfelde weilt.

Krankheitsgeschwächtes SC-Leichtathletik-Team mit starkem Jahresabschluss

Trotz vieler krankheitsbedingter Ausfälle haben zehn Leichtathletinnen und Leichtathleten den Weg in den Potsdamer Luftschiffhafen zum traditionellen Adventssportfest des SC Potsdam am 4. Adventssamstag gefunden. Fünfmal landeten Sportlerinnen aus der Clauertstadt auf dem Siegerpodest.

Den erfolgreichsten Nachmittag hatte dabei Josephine Müller (U18), die aufgrund ihrer guten Trainingsleistungen auch mal in einem Wurfwettbewerb antrat. Pech hatte Josephine mit dem Zeitplan, denn auf dem Silberplatz liegend musste sie den Kugelstoß-Wettkampf abbrechen und zum Weitsprung rüberwechseln. Am Ende reichte es mit persönlicher Bestleistung (9,35 m) zu einer überraschenden Bronzemedaille im Kugelstoßen und zum zweiten Platz in der Weitsprunggrube (4,69 m) – einen Zentimeter hinter der Kontrahentin aus Schnega. Die dritte Medaille gewann Josephine Müller auf der Hochsprunganlage, mit guten 1,53 m wurde sie wiederum Zweite.

Dabei wurde sie nur von ihrer Vereinskollegin und Sportschülerin Laila Kegel geschlagen, die 1,59 m übersprang. „Beim nächsten Mal ist da noch mehr drin“ gab SC-Trainerin Sophie Weigelt zu Protokoll, „ihre Sprünge sahen sehr gut aus.“ Weigelt begleitete das Trebbiner Team am Samstag gemeinsam mit Ronja Meißner, hatte aber eigentlich auf ein größeres Starterfeld aus der Clauertstadt gehofft: „Die Krankheitswelle macht auch vor uns nicht Halt, aber im Januar werden wir wieder voll angreifen.“

Julina Arndt (U16), ebenfalls Sportschülerin, stellte bereits beim Nikolaussportfest am 6.12. an gleicher Stelle eine neue Bestleistung im Kugelstoßen (11,13 m) auf – und kam auch am Samstag bei ihrem Sieg bis auf sechs Zentimeter an diese Bestmarke heran. Paula Walter (W14), noch angeschlagen und deshalb nur mit der Kugel unterwegs, stellte ebenfalls eine neue Bestleistung auf – so wie auch Yagmur Demirbolat und Tessa Böttner (W13), die beide im Sprint-Zweikampf (30 m fliegend und 60 m) sowie im Weitsprung antraten. Tessa sorgte außerdem für ein Novum: mit übersprungenen 1,75 m im Stabhochsprung geht zum ersten Mal ein Ergebnis einer SC-Athletin in die Listen ein.

Richard Stange (M12) musste ebenfalls auf Lieblings-Wettkämpfe verzichten, durfte sich aber über eine 60-m-Bestleistung freuen. Noch nicht lange dabei ist Lauri Hohtari (M11), der sich trotzdem mit einem Mittelfeldplatz über 50 m gut behauptete. Mads Pfaender (M13) kam als Fünfter im Weitsprung nah an seine Bestmarke heran, während Kilian Albrecht leider drei ungültige Versuche verkraften musste.

Insgesamt hat sich das SC-Leichtathletik-Team trotz der Krankheitswelle die baldige Weihnachtsfeier in der Trainingsgruppe und die Ferienzeit mit starken Leistungen verdient, ehe im Januar die Hallen-Landestitelkämpfe anstehen.

Gemeinsam zum Erfolg

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin haben gemeinsam mit den Vereinen aus Königs Wusterhausen und Mellensee beim Stützpunktpokal Erfolge gefeiert: Eine Woche nach einem gemeinsam Wochenend-Trainingslager in Senftenberg gewannen die Talente der drei Vereine unter dem gemeinsamen Stützpunkt-Label drei Team-Medaillen, in der Gesamtwertung aller Stützpunkte wurde der Trebbin/Mellensee/KW-Stützpunkt starker Dritter. „Ein großes Lob an all unsere Sportler/innen, die sich alle für das Team ins Zeug gelegt und ihr Bestes gegeben haben“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt, „zum Gesamtsieg fehlten gerade einmal 75 Punkte“.

Die beste Leistung mit einem bitteren Ende legte das U14-Team der Jungen auf das Tartan des Potsdamer Luftschiffhafens: Vor der letzten Disziplin, dem Staffellauf, lag das Team deutlich in Führung, verlor dann allerdings zweimal den Staffelstab und büßte dadurch 300 Punkte ein. Damit blieb den U14-Jungen zwar eine starke Silbermedaille, die allerdings auch golden hätte glänzen können. Willy Soeberdt mit einer starken PB im Kugelstoßen, Richard Stange mit gewonnenem Hürden-Zeitlauf und Mads Pfaender als Tagesbester aller Weitspringer (5,03 m) gehörten von Seiten des SC Trebbin zum Team.

Ebenfalls den zweiten Gesamtrang eroberte das U14-Mädchen-Team, zu dem Charleen Müller mit einer starken 60-m-Hürden-Zeit über 500 Punkte beitrug. Außerdem steuerte Yagmur Demirbolat mit 8,26 m im Kugelstoßen ihren Teil zum starken Silberplatz bei.

Eine weitere Medaille in der Gesamtwertung gewann das U12-Team der Jungen, die insgesamt Dritter wurden. Lauri Hohtari mit 45 m im Schlagball – „und einer tollen kämpferischen Leistung über 800 m“, so Weigelt – gehörte ebenso zu diesem Team wie die weiteren SC-Sportler Erik Gross in seinem ersten Wettkampf (PB im Sprint und Weitsprung) und Ole Zerning, der im Schlagball nah an seinen eigenen Vereinsrekord (58,50 m) herankam und der beste Werfer des Tages war.

Zum U12-Mädchenteam, das insgesamt den zehnten Platz belegte, gehörte Tara Müller, die über 800 m eine neue Bestleistung (2:48 min) und die drittschnellste U12-Zeit des Tages hinlegte. Auch Svea Thomas überzeugte in ihrem ersten großen Wettkampf mit guten Leistungen.

Die tollen Leistungen des Teams begleitete neben Weigelt auch Übungsleiterin Janine Böttner, die die jüngere Dienstags-Trainingsgruppe betreut. In drei Wochen geht es für die SC-Leichtathletinnen und -Leichtathleten weiter mit dem Adventssportfest beim SC Potsdam.