Amateursportbetrieb vor Restart

Der Breitensport steht nach den Beschlüssen der jüngsten Bund-Länder-Konferenz vor einem Wiedereinstieg: Auch die Handballer des SC Trebbin wollen bald unter Einhaltung der Hygienebestimmungen wieder in den Trainingsbetrieb einsteigen. „Wir freuen uns sehr darauf, wieder sicher unseren Sport ausüben zu können“ beschreibt Abteilungsleiter Robert Düsel-Eifler die Sehnsucht nach dem harzigen Ball, welcher im Verein in der Clauertstadt in sechs Trainingsgruppen geworfen wird.

Die 1. Männermannschaft hatte sich nach der Saisonunterbrechung zum Rückzug aus der Brandenburgliga entschieden und wird im kommenden Jahr in der Verbandsliga neu angreifen. „Das wird eine spannende Herausforderung“ so Düsel-Eifler in Hinblick auf viele mögliche Derbys gegen Mannschaften wie Luckenwalde, Wünsdorf oder Dahlewitz aus dem TF-Kreis. Auch die 2. Männermannschaft will in der kommenden Saison wieder angreifen – so denn nicht die aktuelle noch fortgesetzt wird, bisher ist der Spielbetrieb in der Landesliga Mitte erstmal unterbrochen. Ein Saison-Endturnier oder die Fortführung der aktuellen Spielzeit mit Abschluss einer einfachen Spielrunde (nur Hinspiele) stehen noch im Raum.

Die im Kreis aktiven Mannschaften befinden sich ebenfalls noch im Unklaren, wie es um eine Fortführung des Spielbetriebs beschaffen ist: Neben der Frauenmannschaft können aber vielleicht die Jugendmannschaften etwas früher wieder in einen Trainingsbetrieb starten. Sowohl die D- als auch die E-Jugend und die Minis könnten von der Regelung profitieren, dass bald bis zu 20 Kinder (im Alter von bis zu 14 Jahren) plus ein Betreuer wieder zumindest kontaktlosen Sport unter freiem Himmel durchführen können. Für die Erwachsenenmannschaften ist eine Grenze von 10 Personen (kontaktlos, unter freiem Himmel) vorgesehen.

Die Handballer des SC Trebbin sind jedenfalls bereit und freuen sich auf einen baldigen Wiedereinstieg! Interessierte an einem Einstieg in die faszinierende Sportart Handball mit großem Teamspirit und viel Spaß können sich gern per E-Mail unter handball@sc-trebbin.de zu einem Probetraining anmelden.

Klarstellung: Beitragszahlungen für das Jahr 2021

Das Präsidium des SC Trebbin e.V. hatte im vergangenen Jahr beschlossen, dass Vereinsbeiträge bis zum Stichtag 31. Januar gezahlt werden müssen (bisher: 28. Februar). Aufgrund der aktuellen gesellschaftlichen Situation, in dessen Folge coronabedingt Trainingseinheiten entfallen müssen, wird es in 2021 eine Übergangsphase geben und die Säumigkeit wie bisher erst ab März gemahnt. Außerdem soll es für all diejenigen, die dann nicht zahlen können oder wollen, ein Sonderkündigungsrecht zum 31.März geben.

Aufgrund der fehlenden Planungssicherheit in Bezug auf Trainingsausfälle hat sich das Präsidium vorerst dagegen entschieden, eine Beitragsrückzahlung oder -erstattung in 2021 vorzunehmen. Stattdessen soll bei weiteren Trainingsausfällen durch die gesellschaftliche Situation eine Kompensation, entweder durch Beitragsrückzahlung oder erhöhte Budgets für Feierlichkeiten, in 2022 erfolgen.

Übungsleiter*innen aller Trainingsgruppen werden angehalten, diese Information bitte in den dort evtl. vorhandenen sozialen Kanälen zu verbreiten.

Präsidium des SC Trebbin, 19.01.2021

Still, aber doch turbulent – Zeit zum Danke sagen!

Trotz der Corona-Lockdowns und viel Stillstand liegt ein turbulentes Jahr hinter den Handballerinnen und Handballern des SC Trebbin – in diesem Dankesschreiben soll ganz ausdrücklich allen gedankt werden, die ihren Anteil daran haben, dass im nächsten Jahr vielleicht wieder Handball in Trebbin gespielt werden kann.

Trotz des vorzeitigen Abbruchs gehört die Saison 2019/20 zu den erfolgreichsten Spielzeiten in der Geschichte der Clauertstädter: Der 1. Männermannschaft gelang wiederholt der Klassenerhalt in Brandenburgs höchster Spielklasse, und auch die zweite Männermannschaft verblieb mit einem engagierten Auftreten in der Landesliga. Unsere Frauenmannschaft hat einen großen Schritt nach vorn gemacht, und mit etlichen Siegen in der Kreisliga auch nochmal an Popularität gewonnen – was sich besonders an der steigenden Anzahl an Spielerinnen aus dem Umland feststellen lässt. Ein großes Pfund stellt mittlerweile die stark verbesserte Jugendarbeit dar: In den Ergebnissen spiegelt sich das für die D-Jugend in den Erfolgen in der Pokalrunde sowie technischen und spielerischen Fortschritten wieder. Die E-Jugend des Vereins stand bis zum Abbruch mit 12:4 Punkten auf dem zweiten Platz der Pokalrundentabelle. Und die Minis haben seit der Übernahme der Gruppe durch Richard Schulz einen großen Zulauf erlebt, und wird wie unsere Kindersportgruppe förmlich überrannt. 110 Kinder trainieren derzeit in den Trainingsgruppen. Gute Voraussetzungen dafür, dass wir in nicht allzu ferner Zukunft wieder Ur-Trebbiner*innen in den Erwachsenenmannschaften auflaufen sehen können.

Die Schattenseite dieser Entwicklung wird sein, dass wir zur Absicherung des Spielbetriebs erstmals von der C- bis zur F-Jugend mindestens drei weitere ganzjährige Hallenzeiten sowie mindestens zwei weitere neue Trainer benötigen.Bezüglich der Saison 2020/21 gibt es nicht viele Worte zu verlieren: So haben die wenigsten Mannschaften viele Spiele bestreiten können. Der Rückzug der ersten Männermannschaft aus der Brandenburgliga war sicherlich das beherrschende Thema, sollte aus den damals genannten Gründen aber nachvollziehbar sein. Wir hoffen sehr, dass wir im nächsten Jahr mit allen Mannschaften wieder angreifen können! Dass es uns überhaupt möglich ist, in diesen Tagen vorauszuplanen, liegt an vielen Menschen, die hier erwähnt werden sollen, da viel zu selten Danke gesagt wird:

Wir danken ganz besonders unseren Sponsoren, die uns trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten die Treue gehalten haben und gezeigt haben, dass der Vereinssport beim SC Trebbin eine familiäre Angelegenheit ist.

Wir danken dem Vorstand des Vereins, der den SC Trebbin auch durch diese Pandemie besonnen führt.

Wir danken allen Übungsleitern der Abteilung für ihren unermüdlichen Einsatz, der die Ausübung des größten Hobbys vieler Menschen in Trebbin ermöglicht.

Wir danken allen Schiedsrichtern und Zeitnehmern für ihre großen Anstrengungen, ohne die der Spielbetrieb nicht möglich wäre.

Wir danken allen anderen Personen, die rund um die Spieltagsorganisation die Fäden in der Hand halten und jedes Handballspiel zu einem Erlebnis machen, sei es am Mikrofon, bei der Verpflegung oder an allen anderen Stellen, die sonst nicht so auffallen.

Und wir danken natürlich unseren Fans und Freunden, die uns auch bei wenigen Heimspieltagen im Jahr 2020 die Treue gehalten haben und hoffentlich bald wieder den Sportkomplex mit Leben erfüllen können.

Hoffentlich sind alle genannten Personen, unsere Sportler und neue Interessierte beim „Restart 2.0“ wieder mit dabei.

Die Handballabteilung des SC Trebbin wünscht allen ein frohes und gesundes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr und viel Optimismus für die anstehenden Aufgaben auch in einer schwierigen Zeit!

Im Namen der gesamten Abteilung

Robert Düsel-Eifler

Abteilungsleiter Handball SC Trebbin

Rückzug aus der Brandenburgliga

Die Handballabteilung des SC Trebbin hat sich zu einem schweren Schritt entschlossen: Am ersten Freitag im November hat der Verein aus der Clauertstadt seine erste Männermannschaft aus der Brandenburgliga, der höchsten Spielklasse des Landes, zurückgezogen. „Wir haben uns schweren Herzens kurzfristig zu diesem Schritt entschlossen, um den Männerhandball in Trebbin langfristig zu erhalten“ erklärte Abteilungsleiter Robert Düsel-Eifler den Rückzug.

Die Männermannschaft des SC Trebbin, die sich 2018 mit dem Gewinn des Verbandsligatitels einen großen Traum erfüllen konnte, überraschte im ersten Brandenburgliga-Jahr mit dem Klassenerhalt aus eigener Kraft. Doch bereits nach der ersten Saison in der neuen Liga hatte die Mannschaft mit einem starken Abgang von Spielern oder auch vom Meistertrainer Sven Keck (zum Ludwigsfelder HC) zu kämpfen. „Deshalb kam schon nach der ersten Saison der Gedanke auf, dass die Brandenburgliga vielleicht ein Tick zu ambitioniert ist“ so Düsel-Eifler, der selbst Teil der Mannschaft ist, „wir wollten uns aber sportlich beweisen und sind trotzdem angetreten.“ Der Beweis der sportlichen Zugehörigkeit gelang mit zum Teil überraschenden Erfolgen gegen gestandene Teams, wenngleich alle Akteure an der Belastungsgrenze für den Verein arbeiteten.

Nach dem pandemiebedingten Abbruch der vergangenen Saison war laut eines Beschlusses des Handballverbandes kein Szenario eines freiwilligen Abstieges und damit verbundenen Rückzuges in die Verbandsliga vorgesehen – lediglich ein Start in der Landesliga wäre für die Saison 2020/21 anhand der Regularien möglich gewesen. „Aufgrund des vorhergehenden Aufstieges unserer zweiten Männermannschaft in die Landesliga hätte das dieser Mannschaft allerdings das Startrecht genommen“ erklärt Düsel-Eifler, „deshalb haben wir uns noch einmal für einen Start in der Brandenburgliga in der Saison 2020/21 entschieden.“

Der Versuch, junge Spieler als Unterstützung für die gestandenen SC-Handballer zu akquirieren, glückte nur bedingt. Mit einem Altersdurchschnitt von 34 Jahren bei den Rückraumspielern starteten die Trebbiner in eine ungewisse Saison – „teilweise sind wir mit acht oder neun einsatzfähigen Spielern zu Auswärtsspielen gefahren.“ Bis zum zweiten Lockdown Anfang November hat die Mannschaft alle Spiele verloren.

„Für viele Spieler ist es ein unheimlicher Kraftakt, ihre beruflichen und familiären Verpflichtungen mit Spielen und dem notwendigen Training in der Brandenburgliga zu vereinbaren“ gibt Düsel-Eifler den Hauptgrund an, der letztlich zum Rückzug der Mannschaft geführt hat. „Bestünde generell die Möglichkeit eines freiwilligen Abstiegs, hätten wir die Saison zu Ende gespielt – da wir aber als Verein nicht wieder vor der gleichen Situation wie in der Saison 2019/20 stehen wollen, haben wir die sich uns durch die Corona-Sonderregelung des HV Brandenburg ergebene Chance ergriffen.“ Beim Saisonabbruch 2019/2020 gab es keine Absteiger; sollte diese Situation wieder eintreten, stünde der Verein nochmals vor der Wahl, der zweiten Mannschaft den Startplatz in der Landesliga zu nehmen oder noch ein Jahr Brandenburgliga mit geringen Erfolgsaussichten zu spielen.

„Wir wissen, dass das nicht der sportliche Weg ist, aber mit Blick auf die Altersstruktur der Mannschaften und der noch ausstehenden Hilfe durch die eigenen Jugendspieler war diese Entscheidung alternativlos“ entschuldigt sich Robert Düsel-Eifler im Namen des Vereins bei den anderen Mannschaften aus der Brandenburgliga. Ziel sei es laut dem Abteilungsleiter nun, das verlorene Selbstvertrauen und die Spielfreude nächste Saison in der Verbandsliga zurückzuholen und den Verein sowie die Jugend wieder auf Kurs zu bringen.

Sobald ein Mannschaftstraining wieder möglich sein wird, wird sich die erste Männermannschaft des SC Trebbin zusammensetzen und Ziele wie Pläne für die kommende Saison formulieren.

Dritte Niederlage für SC-Handballer

Auch das dritte Saisonspiel der Handball-Brandenburgliga haben die Männer des SC Trebbin verloren: Zum ersten Heimauftritt vor gut 45 Zuschauern im Sportkomplex war der HC Spreewald zu Gast, die Gäste gewannen mit 37:22.

Nach einer schmerzlichen Heimniederlage gegen den Aufsteiger VfL Potsdam II vor einer Woche hatten die Spreewälder, die als Aufstiegsaspirant und Vorjahreszweiter in die Saison gestartet waren, etwas gutzumachen. Das merkte man den Gästen auch an, nach einem ausgeglichenen Start (3:3, 6. Minute) zogen die HC-Männer das Tempo an. Während die Trebbiner zunehmend Fehlwürfe in ihren Angriffsphasen produzierten, nutzten die Gäste diese gnadenlos zu Gegenstößen und Toren aus der zweiten Welle.

„Das ist eben der Unterschied in dieser Liga“ meinte Spielertrainer Benjamin Stollin, „das Tempo wird dann gnadenlos gegangen, auch in der zweiten Welle ist nach einem Fehlwurf häufig jemand ungedeckt.“ Bis zur Pause erhöhten die Spreewälder ihren Vorsprung bereits auf 20:12, obwohl die SC-Angreifer um die Topscorer Alexander Kumm und Arne Pfaender (je 4 Tore) durchaus im Positionsangriff überzeugen konnten.

Die Stärke der Spreewälder im Tempospiel blieb auch in der zweiten Hälfte bestehen, jeder technische Fehler der Hausherren wurde ausgenutzt. Am Ende hatten sich die Gäste beim 37:22-Erfolg fünfzehn Tore Vorsprung herausgespielt und somit eine erfolgreiche Wiedergutmachung für ihre erste Saisonpleite betreiben können. Die Clauertstädter müssen derweil weiter mit dem letzten Tabellenplatz vorlieb nehmen. In zwei Wochen ist mit dem Auswärtsspiel beim SV Jahn Bad Freienwalde die nächste Partie angesetzt – inwieweit diese wegen der steigenden Infektionszahlen dann noch ausgetragen werden kann, ist nach zahlreichen Spielabsagen am vergangenen Wochenende sicherlich fraglich.

Einen großen Kampf im Sportkomplex lieferten unterdessen die SC-Frauen gegen ihren „Lieblingsgegner“ MTV Wünsdorf. Nach einem frühen 1:6-Rückstand sträubten sich die Trebbinerinnen gegen die drohende Niederlage und erzielten bis zur Pause den 13:14-Anschluss. Angeführt von Lisa Bogdan (12 Tore) und Hannah Kumm (7 Tore) gingen die SC-Damen wenig später gar mit 19:17 in Führung. Acht Minuten vor Spielende sollte diese immer noch halten (26:25), ehe sich die breitere Bank der Gäste bemerkbar machte und eine 29:31-Niederlage auf Seiten der Gastgeberinnen stand.

Auch die zweite Männermannschaft läuft in der Landesliga weiter den ersten Punkten hinterher: Beim Gastspiel bei der Oberligareserve der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf unterlagen die SC-Männer trotz der vierzehn Treffer von Außenspieler Patrick Schenk mit 26:36. Auch die SC-Reserve hat nun die rote Laterne inne.

Gut für das Läuferherz – 4. Schweriner Seentrail

„Das hat dem Läuferherz alles gegeben“ schwärmte Thomas Polke, Laufgruppen-Übungsleiter des SC Trebbin, vom 4. Schweriner Seentrail Ende September in der Landeshauptstadt Mecklenburg-Vorpommerns – dem ersten großen Laufevent nach der Corona-Pause. Fünf Sportlerinnen und Sportler des SC Trebbin nahmen an den Läufen über 33 bzw. 61 km rund um den Schweriner See teil und waren danach „kaputt, aber sehr glücklich“.

Den größten Erfolg feierte Daniel Schröder, der über die lange Distanz einen hervorragenden dritten Platz in der Gesamtwertung belegte. Nach 4:46:07 h hatte Schröder die Distanz bezwungen – trotz einer Anreise ab 4 Uhr morgens mit Start um 8:30 Uhr. „Das war schon sehr anstrengend“ berichtete Polke, „aber die Strecke war traumhaft schön.“ Davon überzeugte sich auch Marco Kiether (wie Daniel Schröder in der Altersklasse M40), der seinen ersten Ultralauf absolvierte und nach knapp über acht Stunden ins Ziel am Schweriner Schloss kam. Der dritte Ultraläufer im Bunde der Clauertstädter war Trainer Polke (M45) selbst, er benötigte weniger als sieben Stunden und belegte den achten Platz in seiner Altersklasse.

Alexander Bräucker (M40) und Vereinspräsidentin Beate Rantzsch (W55) entschieden sich für die kürzere, aber nicht minder schöne 33-km-Strecke. Bräucker war in 3:41:58 h als erster der Trebbiner wieder im Ziel, während Rantzsch mit einer Zeit von 4:50 h den dritten Platz in ihrer Altersklasse erreichte. „Am Abend haben wir uns dann beim Italiener eine Pizza gegönnt“ berichtete Thomas Polke von der Belohnung für die Strapazen, „es war ein sehr gut organisiertes Event, auch die Corona-Bedingungen wurden gut umgesetzt.“ Nach diesem anstrengenden Tag kamen die SC-Läufer*innen glücklich und zufrieden um 22 Uhr wieder in Trebbin an.

Erstes Heimspiel unter Corona-Regeln

Am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex) empfangen die Trebbiner Handballmänner den Staffelfavoriten HC Spreewald zu einem besonderen Heimspiel: Grund dafür ist nicht etwa der Gegner oder die Partie an sich, sondern es wird das erste Heimspiel unter Coronabedingungen sein. 100 Fans sind nach der Abnahme des Hygienekonzepts im Sportkomplex zugelassen – aber nur, wenn sie vorher den Kontaktbogen ausfüllen und mitbringen.

Die SC-Männer sind mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet: Während die 23:31-Auftaktpleite beim Vorjahresdritten TSG Lübbenau 63 noch erwartbar war, unterlagen die Trebbiner auch dem letztjährigen Schlusslicht aus Finsterwalde mit 20:25. Dass nun auch noch der Vorjahreszweite HC Spreewald in den Sportkomplex kommt, erleichtert die Situation keineswegs. Ein Lichtblick bleibt vielleicht: Am vergangenen Samstag unterlagen die Spreewälder überraschend vor heimischer Kulisse dem Aufsteiger VfL Potsdam II mit 21:22, außerdem sahen die Trebbiner in der vergangenen Spielzeiten gegen den HCS nicht schlecht aus.

Die Zulassung der Zuschauer erfolgt nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Außerdem werden nur Fans eingelassen, die den Kontaktbogen für eine eventuelle Nachverfolgung korrekt ausgefüllt haben. Dieser ist unter folgendem Link zu finden: https://www.sc-trebbin.de/wp-content/uploads/2020/10/Kontaktdatenerfassung.pdf

Ein Mund-Nasenschutz ist ebenfalls mitzuführen, außerdem dürfen nur markierte Plätze benutzt werden. Das Ordnungspersonal wird auf die Einhaltung der Hygieneregeln achten, für Gästefans ist ein separater Bereich vorgesehen.

Bereits um 16 Uhr steigt der Heimspielauftakt der SC-Frauenmannschaft, die sich nach der 17:32-Niederlage beim Kreisliga-Favoriten HSV Falkensee II jetzt gegen den MTV Wünsdorf Chancen auf einen Punktgewinn ausrechnet.

SC-Männer machen Fehlstart perfekt

Auch das zweite Spiel der neuen Brandenburgliga-Saison verließen die Handballmänner des SC Trebbin nicht als Sieger: Beim letztjährigen Tabellenschlusslicht BSV Grün-Weiß Finsterwalde unterlagen die Clauertstädter nach einer schwachen Angriffsleistung am Samstagabend mit 20:25. Auch die anderen SC-Erwachsenenmannschaften mussten sich ihren Gegnern geschlagen geben, während der E-Jugend-Spieltag aufgrund eines Corona-Verdachtsfalls kurzfristig abgesagt wurde.

Ohne die Spielmacher Arne Pfaender und Jakob Henschke sowie David Müller, Richard Schulz und einem zweiten Torhüter reisten die Trebbiner ersatzgeschwächt in die Lausitz. Die angetretenen zehn Feldspieler vor Torhüter Jan Hilbert erwischten wie auch in der Vorwoche bei der 23:31-Niederlage in Lübbenau eine gute Anfangsphase. Nach einer Viertelstunde lagen die Trebbiner mit 9:7 in Führung und zwangen die Hausherren in eine erste Auszeit.

Bis zur Pause sollten die SC-Herren aber ihre knappe Führung behaupten können: In einer torarmen Partie nutzten die Clauertstädter aber trotz der 11:10-Pausenführung zu wenige Chancen. In Hälfte zwei sollte sich das rächen: Halbzeitübergreifend mehr als fünfzehn torlose Minuten der Trebbiner brachten den BSV mit 14:11 in Front. „Wir haben kaum einfache Tore erzielen können“ ärgerte sich SC-Spielertrainer Benjamin Stollin, „konditionell wurde es dann auch etwas schwierig.“

Der ersatzgeschwächten SC-Mannschaft schwammen die Felle davon, wenngleich Peter Mahns zehn Minuten vor Abpfiff noch einmal den 16:17-Anschlusstreffer erzielen sollte. Letztendlich nutzten die Gäste aber zu wenige Tormöglichkeiten, um den verdienten Siegern der Heimsieben bis zum 25:20-Endergebnis noch etwas entgegenzusetzen. Daran konnte auch Toptorschütze Alexander Kumm nichts ändern, der wie seine Gegenüber Marcel Graß, Eric Biele und Luke Juraschek fünf Treffer erzielen konnte.

Die zweite SC-Männermannschaft unterlag beim HSC Frankfurt/Oder nach ausgeglichener erster Hälfte und trotz acht Toren von Außenspieler Patrick Schenk mit 22:29. In der Frauen-Kreisliga hatten die Trebbiner Frauen gegen den Staffelfavoriten HSV Falkensee II wie erwartet wenig Chancen und verloren mit 17:32.

Erster Heimspieltag im Sportkomplex

Am Sonntag hat das Warten ein Ende: Nach fast einem halben Jahr ohne Punktspiele startet die E-Jugend des SC Trebbin mit Heimspielen in ihre Saison. Zuschauer sind unter Beachtung des Hygienekonzepts (AHA-Regel, Aufnahme der persönlichen Daten) in begrenzter Zahl zugelassen.

Um 10 Uhr treffen die jüngsten SC-Handballer auf die zweite Vertretung der HSG/RSV Teltow/Ruhlsdorf, ehe um 12 Uhr das Spiel gegen deren erste E-Jugendmannschaft ansteht. Die Brandenburgligamänner wollen unterdessen am Samstag (17:30 Uhr) ihre Auftaktniederlage aus Lübbenau wettmachen und Punkte vom letztjährigen Tabellenletzten aus Finsterwalde mitbringen.

Die weiteren SC-Erwachsenenteams haben Auswärtsspiele vor sich: Die Landesligamänner bestreiten ihr erstes Saisonspiel am Sonntag ab 15 Uhr beim HSC Frankfurt/Oder, während die Kreisligadamen am Sonntag (16 Uhr) beim letztjährigen Tabellenführer HSV Falkensee II antreten.

Fehlstart für SC-Handballmänner

Die Trebbiner Brandenburgliga-Handballer haben in ihrem ersten Saisonspiel eine 23:31-Niederlage beim Vorjahresdritten TSG Lübbenau 63 hinnehmen müssen. Zum Start der „Corona-Saison“ erwischten die Clauertstädter vor leeren Rängen eine schwache erste Hälfte, erst in Halbzeit zwei konnten sie an die Leistung des Vorjahres-Unentschiedens anknüpfen. Am kommenden Wochenende reisen die SC-Männer zum BSV Grün-Weiß Finsterwalde.

Rückraumspieler Jakob Henschke eröffnete mit seinem ersten Tor die Spielzeit der Trebbiner, die bis zur zehnten Minute das Spiel ausgeglichen hielten. In der Folge hatte die Abwehr vor Neuzugang Jan-Philipp Hilbert sowie seinem Partner Stephan Schmidt im SC-Tor wenig Zugriff auf die Lübbenauer Angreifer. Die Spreewälder setzten sich bis auf sieben Tore Differenz ab, zum 12:5 traf auch erstmals der ehemalige georgische Nationalspieler und dänische Erstligaspieler Giorgi Dikhaminjia, Neuzugang im TSG-Dress und Topscorer der Partie mit acht Treffern. Bis zur Pause nutzten die Hausherren die technischen Fehler der SC-Angreifer zu leichten Kontertoren und hielten ihren Sieben-Tore-Vorsprung (16:9).

Nach Wiederanpfiff zeigten sich die Clauertstädter leicht verbessert, da insbesondere die Angriffsspieler einen dynamischeren Eindruck machten als in Hälfte eins. Der Abstand jedoch verringerte sich nicht, der Vorjahresdritte aus Lübbenau brachte den Vorsprung relativ sicher über die Zeit. Daran vermochten auch die SC-Toptorschützen Silvio Kahle, Arne Pfaender, Peter Mahns und Henschke (je 4 Tore) nichts zu ändern, auch der erste Treffer des jüngsten Trebbiners Jared Ehresmann (seit dieser Saison im Kader der ersten Mannschaft) brachte die SC-Sieben nicht mehr näher heran. Am Ende verloren die Clauertstädter die zweite Hälfte nur mit einem Tor Unterschied, das Spiel jedoch in der Höhe verdient mit 23:31.

Nach der Auftaktniederlage reisen die SC-Männer am kommenden Samstag zum Vorjahreszehnten BSV Grün-Weiß Finsterwalde, welcher im ersten Saisonspiel bei der Drittliga-Reserve des VfL Potsdam ebenfalls 23:31 unterlag.

Es spielten: Schmidt, Hilbert; Kumm (2), Kahle (4/3), Wagner (2), Müller, Pfaender (4), Stollin, Mahns (4), Wettengel (2), Ehresmann (1), Henschke (4), Haupt, Schulz