SC-Handballmänner mit unnötiger Niederlage

Im zweiten Heimspiel der Saison haben die Trebbiner Handballmänner eine Niederlage gegen die TSG Lübbenau 63 II hinnehmen müssen: Trotz einer Aufholjagd unterlagen die Clauertstädter den Gästen aus dem Spreewald mit 24:25. Auch für die anderen Teams des SC Trebbin lief es nicht gut.

Die zweite Männermannschaft hatte das Handballwochenende des SC mit einer 26:31-Niederlage in Rangsdorf eingeläutet, ehe auch die letztjährigen Kreismeisterinnen vom SC Trebbin in der Frauen-Kreisliga überraschend deutlich mit 19:30 gegen Belzig verloren. Dabei mussten die Trebbinerinnen wie auch die SC-Männer später krankheitsbedingt auf Trainer Torsten Wagner verzichten. Die D-Jugend des Vereins verlor gegen den Ludwigsfelder HC (22:28) und die HSG Teltow/Ruhlsdorf (26:30), ehe die E-Jugend am Sonntag neben einer Niederlage gegen den VfL Potsdam II den einzigen Trebbiner Sieg des Wochenendes erzielte – ein 18:3-Erfolg gegen den MBSV Belzig.

Neben Frauentrainer Torsten Wagner mussten die SC-Männer bei ihrem Verbandsligaspiel gegen bisher sieglose Lübbenauer auch auf Arne Pfaender und Neuzugang Alexander Kumm verzichten, der wegen der Wechselfrist erst Anfang Oktober eingesetzt werden kann. Entsprechend ausgedünnt ging der Rückraum der Clauertstädter ans Werk, Jared Ehresmann hatte dazu noch bei der 2.Männermannschaft ausgeholfen. In der Anfangsphase merkte man das dem Trebbiner Spiel an, mit 2:5 lagen die Hausherren schnell zurück.

Lübbenau war auch mit drei U21-Spielern aus der Brandenburgliga-Mannschaft nach Trebbin gereist, die über ein Zweitspielrecht auch in der Verbandsliga antreten dürfen. Insbesondere an Torhüter Robin Kenst aus diesem Trio sollten die Clauertstädter oft verzweifeln, wenngleich der Abstand bis zur Halbzeitpause (9:12) moderat blieb. „Wir haben unheimlich viele freie Chancen verworfen“ ärgerte sich Spielertrainer Benjamin Stollin, mit 6 Toren bester Torschütze der Trebbiner, über die Niederlage.

In Halbzeit zwei kämpften sich die Hausherren dessen unbeeindruckt wieder heran, Jared Ehresmann erzielte in der 49. Minute den ersten Trebbiner Ausgleich (20:20). Es entwickelte sich ein Krimi, in dem zunächst die Gäste die besseren Karten hatten: Silvio Kahle traf einen Siebenmeter nicht, woraufhin die Lübbenauer wieder auf 24:21 erhöhten. Mit einer Energieleistung kam die SC-Sieben vierzig Sekunden vor Ende wieder bis auf 24:25 heran. Der Anwurf der TSG wurde beinahe noch von Spielertrainer Stollin abgefangen, letztlich brachten die Gäste jedoch ihren knappen Vorsprung über die Zeit.

Am kommenden Samstag bietet sich den Trebbinern gleich die Chance zur Wiedergutmachung vor heimischen Publikum: Dann ist ab 18:30 Uhr die HSG Schlaubetal/Odervorland, derzeit noch ungeschlagen und auf Platz zwei der Südstaffel, im Sportkomplex zu Gast. Zuvor empfängt die C-Jugend des SC um 16 Uhr die Gäste vom SV 63 Brandenburg/West II.

Zweites Heimspiel der SC-Männer, Auftakt für die Frauen

Am kommenden Samstag (17. September, 18:30 Uhr) empfangen die Handballmänner aus der Clauertstadt die TSG Lübbenau 63 II zum zweiten Heimspiel der Verbandsligasaison. Zuvor bestreiten die Trebbiner Frauen, die im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums für ihren überragenden Kreismeistertitel des Vorjahres geehrt wurden, um 16 Uhr ihren Saisonauftakt gegen die Damen vom MBSV Belzig.

Die Gäste aus Lübbenau hatten nach einer knappen 26:28-Niederlage in Dahlewitz eine deutliche Niederlage beim Tabellenführer Finsterwalde hinnehmen müssen und reisen jetzt zu ihrem dritten Auswärtsspiel in Folge nach Trebbin. Die SC-Sieben feierte mit zwei Siegen einen erfolgreichen Saisonstart und findet sich derzeit knapp hinter Finsterwalde auf dem zweiten Tabellenplatz der Südstaffel wieder. Auch gegen Lübbenau soll die Serie Bestand haben, wenngleich die Aufgabe schwerer wird als beim durchwachsenen Auftritt der Trebbiner vor Wochenfrist, als sie die Partie gegen Schlusslicht Teltow/Ruhlsdorf II erst in der Schlussphase drehen konnten. Mit Rückkehrer Alexander Kumm (wechselt von Blau-Weiß Dahlewitz zurück nach Trebbin) und den zuletzt fehlenden Arne Pfaender und Robert Düsel-Eifler könnte die Personalsituation auch wieder mehr Wechselmöglichkeiten bieten.

Die anderen SC-Handballteams treten auswärts an: Die C-Jugend fährt am Samstag (14 Uhr) zum Derby zur HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, die D-Jugend startet am Sonntag in Kleinmachnow (11:15 Uhr / 12:30 Uhr) gegen Ludwigsfelde und Teltow/Ruhlsdorf in die Kreisligasaison. Die E-Jugend trifft in Belzig auf den gastgebenden MBSV und den VfL Potsdam II (Sonntag, 15 und 16 Uhr), und die zweite Männermannschaft spielt um 13:30 Uhr beim Tabellenführer SV Lok Rangsdorf ihre erste Kreisligapartie.

Fulminante Schlussphase sichert zweiten Saisonsieg

Die Trebbiner Handballmänner haben nach einer durchwachsenen Partie doch noch zwei Punkte beim Verbandsliga-Schlusslicht HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II mitnehmen können. Der 25:23-Erfolg kam erst in den letzten acht Minuten zustande, in denen die Clauertstädter einen Vier-Tore-Rückstand noch zum zweiten Saisonsieg umwandelten.

Ohne Jakob Henschke, Arne Pfaender und Robert Düsel-Eifler waren die Trebbiner personell geschwächt bei der Teltower Reserve, die ihr erstes Saisonspiel in Finsterwalde mit 20:38 verloren hatte, angetreten. Dafür stand mit Jens Kowalewski, in der Jugend unter anderem bei den Füchsen Berlin als Feldspieler aktiv, ein neuer zweiter Torhüter bereit. Nach der 1:0-Führung durch Torsten Wagner hatten die Gäste aus Trebbin allerdings sehr mit ihrer Angriffsleistung zu kämpfen und lagen schnell mit 2:7 zurück, was Spielertrainer Benjamin Stollin zu einer ersten Auszeit zwang. Unter anderem Ersatz-Linksaußen Maik Wettengel, der für den Abwehr-Innenblock eingeplant war, vergab drei gute Chancen

Bis zur Halbzeitpause kämpfte sich die SC-Sieben aufgrund einer verbesserten Angriffs-Performance und einiger Paraden von Neu-Torhüter Kowalewski auf 13:11 heran. „Unsere Abwehr hatte allerdings fast das gesamte Spiel keinen richtigen Zugriff“ gab Spielertrainer Stollin zu Protokoll, insbesondere HSG-Rückraumspieler Till Bergmann (7 Tore) konnte nicht gebremst werden. Bis zum Stand von 23:19 in der 53. Spielminute sahen die Hausherren wie die sicheren Sieger aus.

Eine letzte Auszeit der Gäste aus Trebbin sollte die Wende bringen: Mit einem 6:0-Lauf in der Schlussphase drehten die Clauertstädter die Partie, plötzlich vereitelten die SC-Abwehr und Torhüter Michael Schlecht jedwede Chance der Teltower. Spielertrainer Stollin mit seinem sechsten Treffer erzielte das 23:23-Unentschieden, Silvio Kahle setzte den Schlusspunkt zum 25:23-Erfolg.

Am kommenden Samstag empfangen die SC-Männer die TSG Lübbenau 63 II (18:30 Uhr, Sportkomplex). Die C-Jugend des SC unterlag im ersten Heimspiel der Saison den Gästen aus Wünsdorf denkbar knapp mit 19:20.

Neue Saison, neue Wege

Die Handballabteilung des SC Trebbin startet mit der Saisoneröffnung der 1. Männermannschaft im Rahmen des 30-Jahr-Jubiläums (3. September, 18:30 Uhr) in eine aufregende Spielzeit. „Zum ersten Mal in der Geschichte des Vereins werden wir sechs Mannschaften gleichzeitig im Spielbetrieb haben“ freut sich Abteilungsleiter Robert Düsel-Eifler, der auch eine weitere Neuerung mit im Sportbeutel trägt.

So gibt es in der kommenden Saison eine Kooperation mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst in der D-Jugend, um Hallenkapazitäten und die Mannschaftsstärke zu entlasten. „Sieben Spieler von der HSG verstärken unsere Mannschaft“ so Düsel-Eifler, der selbst lange in Diensten der Ahrensdorfer spielte, „wir werden immer abwechselnd in Ahrensdorf und Trebbin Heimspiele bestreiten.“

Dieser im Handball moderne Weg soll ein Anstoß sein, um die Jugendarbeit weiter voranzubringen. Mit der C-Jugend, besagter D-Jugend und der E-Jugend starten gleich drei Teams im Kreisbetrieb. Dazu kommen die SC-Frauenmannschaft, die im vergangenen Jahr nach einer starken Leistung Meister wurde und die zweite Männermannschaft, die beide ebenfalls in den Kreisligen antreten. Und natürlich die erste Männermannschaft, die in der Verbandsliga Süd auf altbekannte Gegner treffen wird. „Engagierte Trainerinnen und Trainer sind immer gern gesehen“ so Robert Düsel-Eifler, der sich angesichts der Vielzahl an SC-Mannschaften über noch mehr Unterstützung an der Seitenlinie freuen würde. Bei Interesse gern per Mail unter handball@sc-trebbin.de melden!

Gleich zum Auftakt wartet am kommenden Samstag die SG Schöneiche auf die SC-Männer. In dieser Saison haben die Clauertstädter abermals viele Lokalderbys zu bewältigen – neben Schöneiche sind Blau-Weiß Dahlewitz, die HV Luckenwalde 09, die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II oder auch die HSG Teltow/Ruhlsdorf II in der Südstaffel der Verbandsliga am Start. Für die SC-Kreisligamannschaften beginnt die Saison dann erst am 10. oder 17. September. „Wir wollen nach den Corona-Saisons wieder gut vorankommen“ gibt Abteilungsleiter Düsel-Eifler das Ziel für alle Mannschaften aus, „und einfach guten und begeisternden Handballsport zeigen.“ Hoffentlich klappt das bereits am Samstagabend zum Ausklang des Jubiläumsfests.

Kampf um Platz vier zum Saisonfinale

Zum letzten Heimspiel der Saison empfangen die Trebbiner Verbandsligahandballer die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf (18:30 Uhr, Sportkomplex) am Samstagabend. Dabei treffen die fünftplatzierten Clauertstädter auf einen Gegner, der einen Platz vor ihnen liegt und in der Folgewoche den SC empfangen wird. Somit ist das Spiel gegen die Märkisch-Oderländer der Auftakt zu zwei direkten Duellen um den vierten Tabellenplatz der Südstaffel. Wie in den vergangenen Jahren soll das Saisonfinale mit Freibier und Grillgut gefeiert werden.

Seit vergangener Woche steht auch der Südstaffel-Meister fest: Der MTV Wünsdorf, bei dem die SC-Sieben zum letzten Saisonspiel Anfang Juni noch antreten wird, hat sich die Meisterschaft gesichert. Dahinter stehen Blau-Weiß Dahlewitz und die HSG Schlaubetal/Odervorland schon als Verfolger auf den Medaillenplätzen fest, dann folgen der SC und der Gegner vom Wochenende. Die Trebbiner haben eine Saison mit Höhen und Tiefen hinter sich: Zuletzt fanden sich die Clauertstädter eher in einem Formtief mit Niederlagen gegen Belzig und Luckenwalde, zuvor feierten sie überzeugende Siege gegen Lübbenau oder in Belzig. Den Abschluss der Saison wollen die Männer um Spielertrainer Benjamin Stollin vor heimischer Kulisse positiv gestalten und hoffen auf einen gut gefüllten Sportkomplex.

Vorletzter Heimspieltag

Die Trebbiner Handballmänner empfangen am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex) mit dem MBSV Belzig einen Gegner zu ihrem vorletzten Heimspiel, den sie vor erst einer Woche auswärts mit 31:28 bezwingen konnten. Abwarten müssen unterdessen die SC-Damen, die nach einem 25:21-Erfolg in ihrem letzten Kreisligaspiel beim SV Motor Babelsberg weiter an der Tabellenspitze bleiben, da in der Damen-Kreisliga die Quotientenregel greift.

So entschieden sich die Trebbinerinnen zu Beginn des Jahres, nur die Hinrunde zu absolvieren – andere Mannschaften hingegen absolvieren auch die restlichen Spiele. Am Ende wird eine Tabelle aufgrund der Quotientenregel (Punkte / Spiel) gebildet. Überaus erfolgreich haben sich die Damen aus der Clauertstadt in diesem Jahr jedenfalls präsentiert: Von acht Spielen, davon sieben auswärts stattfindenden, gewannen die SC-Frauen sechs. Zwei Partien endeten unentschieden. Gut möglich, dass die Sieben um Trainer Torsten Wagner ihre erfolgreichste Saison mit dem Kreismeistertitel abschließen wird.

Die SC-Männer sind im April auch wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt und sind mit einem 31:29-Heimsieg gegen die TSG Lübbenau II und eben dem Auswärtssieg von Belzig ihren beiden Verfolgern etwas enteilt. Auch Tabellenplatz vier, den derzeit die OSG Fredersdorf/Vogelsdorf innehat, ist mit nur zwei Punkten Rückstand möglich. Dazu müssen die Clauertstädter, die vergangene Woche auf Spielertrainer Benjamin Stollin verzichten mussten, aber in der Erfolgsspur bleiben – nach dem Derby in Luckenwalde warten auf die Trebbiner im Anschluss an das Belzig-Spiel noch die beiden direkten Vergleiche mit Fredersdorf sowie zum Abschluss die vermutliche Meisterparty beim Tabellenführer in Wünsdorf. Unterstützung ist also auf jeden Fall erwünscht, und die Voraussetzungen für einen schönen Handballabend sind auch gegeben.

Viele Emotionen im Kreisderby

Das Kreisderby in der Handball-Verbandsliga Süd zwischen dem SC Trebbin und der HV Luckenwalde, das mit einem 31:18-Erfolg für die Clauertstädter endete, wurde am Samstagabend im Trebbiner Sportkomplex von vielen Emotionen geprägt. Die Gäste aus Luckenwalde kündigten nach der Partie Protest gegen eine blaue Karte (rote Karte mit Bericht) an, außerdem monierten sie auf ihrer Instagram-Plattform Kopftreffer ihrer Torhüter.

Mit viel Tempo starteten die Trebbiner, ihrerseits Tabellenfünfter, in das erste Derby gegen Luckenwalde seit 2018 – wenige Sekunden nach Erlangen des Ballbesitzes jubelten die Hausherren in der Anfangsphase über einen Treffer. Die Gäste aus der Kreisstadt hingegen spielten ihre Angriffe lange aus – bis zum Stand von 7:6 nach zehn Minuten war nicht klar, welche Taktik zum Erfolg führen würde.

Bis zum Pausenpfiff sollte sich jedoch das Tempospiel der Hausherren auszahlen: Mit schneller zweiter Welle und einigen Gegenstößen erarbeiteten sich die Trebbiner eine deutliche 17:9-Halbzeitführung. Die HVL-Sieben monierte einige Kopftreffer ihres Torhüterduos, die allerdings allesamt unter Bedrängnis durch HVL-Abwehrspieler und bei Bewegung der Torhüter passierten und somit von den souverän und ruhig auftretenden Schiedsrichtern Hofmann/Leintz richtigerweise nicht geahndet wurden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte kulminierte der angewachsene Frust der Gäste in einer blauen Karte gegen HVL-Akteur Dustin Blume, welcher gegen SC-Rückraumspieler Robert Düsel-Eifler nach einem laut Schiedsrichtereinschätzung vorsätzlichen Tritt gegen Knie das Spielfeld verlassen musste. Nach Maik Wettengel, der bereits zuvor verletzungsbedingt passen musste, konnte auch Düsel-Eifler nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen.

Die verbliebenen drei Rückraumspieler der Hausherren ließen sich dadurch allerdings nicht von ihrem Tempospiel abhalten: Nach einer Dreiviertelstunde erhöhte der Ex-Luckenwalder Steven Busek (4 Tore), der gemeinsam mit Silvio Kahle und Torsten Wagner das Top-Torjägertrio beim SC bildete, auf 24:13. Die Partie war entschieden, endete aber mit einer zweiten blauen Karte gegen den Luckenwalder Hannes Huth und weiteren Derby-Emotionen.

„Wir haben das heute gut gemacht“ lobte Spielertrainer Benjamin Stollin seine Mannschaft, „am Ende hätte der Erfolg sogar noch höher ausfallen müssen.“ Aufgrund von technischen Fehlern und nachlassender Kondition konnte die erfahrene SC-Sieben das Tempospiel nicht über die volle Distanz anbieten. Zu den Protesten auf Seiten der HVL 09 äußerte sich Stollin verhalten und wünschte den Luckenwalder Torhütern eine gute Besserung: „Ich denke, dass die Schiedsrichter bei den blauen Karten Tatsachenentscheidungen getroffen haben – uns eine Absicht bei Kopfwürfen zu unterstellen, ist Unsinn.“

Mit dem Erfolg halten die Trebbiner lockeren Anschluss an das Verfolgertrio von Spitzenreiter MTV Wünsdorf, während die Luckenwalder auf Platz sieben die untere Tabellenhälfte anführen. Bereits am Mittwoch empfangen die SC-Männer in einem Nachholspiel die HSG Schlaubetal (Anwurf 20:00 Uhr). Die D-Jugend des SC gewann unterdessen ihr Heimspiel gegen den SSV Falkensee II mit 16:14, während die C-Jugend der Trebbiner gegen Blau-Weiß Dahlewitz mit 20:33 unterlag.

Es spielten: Hilbert, Schlecht; Busek (4), Kahle (4/3), Wagner (4), Müller (1), Komoll (2), Stollin (3), Wettengel (2), Düsel-Eifler (2), Löwe (2), Thiele (1), Ehresmann (3), Schulz (3)

Mit Rückenwind ins Derby

Die Handballmänner des SC Trebbin haben durch einen 23:21-Auswärtssieg bei der SG Schöneiche eine gelungene Generalprobe für das Derby gegen die HV Luckenwalde 09 gefeiert. Am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex) treffen beide Mannschaften zum ersten Mal seit März 2018 und zuvor unzähligen spannenden Partien wieder aufeinander – dabei wollen die SC-Männer ihren Aufwärtstrend fortsetzen. Bereits ab 10 Uhr trifft die D-Jugend, die am letzten Wochenende ebenfalls mit zwei Siegen begeisterte, in der Kreisklassen-Endrunde auf Teams aus Werder und Falkensee.

In Schöneiche beim Tabellenachten mussten die Clauertstädter am vergangenen Sonntag lange kämpfen, ehe der Auswärtserfolg feststand. Insbesondere Robert Düsel-Eifler und Silvio Kahle (mit jeweils 5 Treffern Topscorer) brachten die Gäste bis kurz vor der Pause in Führung, ehe Toni Sauerbrei auf Seiten der Schöneicher kurz vor der Pause erstmals ausglich. Nach Wiederanpfiff lagen die Hausherren gar mit 15:14 in Führung, ehe eine starke Abwehrleistung der SC-Sieben einen 22:18-Vorsprung (55.Minute) und damit die Vorentscheidung bescherte.

Gegen die Luckenwalder am Samstag wird sicherlich eine Leistungssteigerung nötig sein, immerhin legte die Sieben aus der Kreisstadt einen fulminanten Saisonstart mit Erfolgen gegen Schlaubetal und beim HC Spreewald II hin. In Schöneiche und zuletzt gegen Fredersdorf/Vogelsdorf unterlagen die HVL-Männer jedoch, weshalb das Momentum vor dem langerwarteten Derby auf Seite der Trebbiner liegt. Doch Derbys schreiben ja bekanntlich ihre eigenen Gesetze, weswegen hoffentlich viele Zuschauerinnen und Zuschauer ihren Weg in den Sportkomplex finden werden.

Die Flügelzange trifft wieder

Nachdem die Handballer des SC Trebbin in der Vorwoche mit 20:29 bei der zweiten Vertretung der TSG Lübbenau 63 unterlegen waren, fanden die Clauertstädter am Samstag vor heimischem Publikum gegen den Tabellenletzten HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II zurück in die Erfolgsspur. Mit 29:24 siegte die Mannschaft von Spielertrainer Benjamin Stollin, insbesondere die Außenspieler Fabien Komoll (Neuzugang vom Ludwigsfelder HC) und Peter Mahns taten sich hervor.

Vor einer Woche in Lübbenau waren die Trebbiner bei der deutlichen Niederlage noch ohne Chance gewesen, allerdings traten die Hausherren im Spreewald aufgrund der Spielpause in der Oberliga Ostsee/Spree mit einigen Spielern der ersten Mannschaft an – ein Fakt, der die SC-Männer in dieser Corona-Saison bereits gegen den HSV Wildau II und den HC Spreewald II getroffen hatte. Das Problem im Spiel gegen die Lübbenauer lag laut Spielertrainer Stollin allerdings wieder einmal in der Chancenverwertung, die die Trebbiner Gäste bereits bis zum 13:7-Pausenstand weit abgeschlagen hatte.

Umso besser, dass gleich eine Woche später die Chance zur Wiedergutmachung bestand – wobei das Spiel gegen die bisher erst mit einem Unentschieden auf dem letzten Südstaffelplatz stehende Reserve aus Teltow fast noch geplatzt wäre. „Ende der Woche kam der Wunsch des Gegners auf, das Spiel wegen einer klammen Personaldecke zu verlegen“ erläuterte Benjamin Stollin das Anliegen der Teltower, „aufgrund unseres engen Spielplans konnten wir dem allerdings nicht nachkommen.“ Trotz der Ankündigung hatten die Gäste aus Teltow am Samstag vierzehn Spieler im Aufgebot; einige Akteure aus der zurückgezogenen Kreisligasieben, auch ehemalige Viertligaprofis, verstärkten das Team.

Gegen die wenig eingespielten Gäste gehörte die Anfangsphase dann auch den Hausherren: Mit seinem ersten Tor im SC-Dress fügte sich Rechtsaußen Fabien Komoll, der gemeinsam mit Jared Ehresmann in der Jugend beim Ludwigsfelder HC spielte, blendend ein. Nach zwölf Minuten führten die Clauertstädter mit 8:4, immer wieder kam die Trebbiner Flügelzange mit Komoll (Toptorjäger mit 7 Toren) und Peter Mahns (6 Tore) zum Zug. Bis zur Halbzeit (14:10) sollte dieser Vorsprung konstant bleiben.

Nach Wiederanpfiff verpassten die Gäste aus Teltow einige Gelegenheiten, das Spiel aufgrund nicht optimaler Chancenverwertung der Trebbiner wieder spannender zu gestalten. Im Gegenzug erhöhten die Hausherren ihren Vorsprung bis auf 23:17 (48. Minute) und führten so die Vorentscheidung herbei. Basierend auf einer guten Abwehrleistung mit dem gut haltenden Jan-Philipp Hilbert im SC-Tor siegten die Trebbiner letztlich ungefährdet mit 29:24 und halten den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.