Regeln für die Benutzung der städtischen Sportanlagen

Die Benutzung der Sportanlagen ist nur bei vorheriger schriftlicher Anmeldung des Vereins
bzw. der Übungsgruppe beim Platzwart der Stadt Trebbin, Tel. 0151 42654376 oder
per Mail:  rathaus@stadt-trebbin.de  gestattet.
Der Antrag ist mindestens 24 Stunden vor dem beabsichtigten Training zu stellen, es ist ein Zeitplan und die Anzahl der Teilnehmer der Trainingseinheit anzugeben.


Der Verein gewährleistet, dass der Zutritt zur Sportstätte
nacheinander, ohne Warteschlangen, mit entsprechendem Mund-Nasen-Schutz und unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern erfolgt.

Auch in den Sanitäranlagen (WC) muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Umkleiden/Duschen sind abgeschlossen und dürfen nicht benutzt werden.

Die Gruppengrößen sind klein zu halten.  Als empfohlene Maßgabe gilt eine Fläche von wenigstens 10m² pro Teilnehmendem.

Jeder Teilnehmende muss folgende Voraussetzungen erfüllen und dies bei der Anmeldung zur Sporteinheit bestätigen:
1. Es bestehen keine gesundheitlichen Einschränkungen oder Krankheitssymptome.
2. Es bestand für mindestens zwei Wochen kein Kontakt zu einer infizierten Person.
3. Vor und nach der Sporteinheit muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Dieser kann während der Sporteinheit abgelegt werden.
4. Die Hygienemaßnahmen (Abstand halten, regelmäßiges Waschen und Desinfizieren der Hände) werden eingehalten.

Zwischen den Sporteinheiten sollte eine Pause von mindestens 10 Minuten vorgesehen werden, um Hygienemaßnahmen durchzuführen und einen kontaktlosen Gruppenwechsel zu ermöglichen.

Trainer*innen und Übungsleiter*innen und Teilnehmende reisen individuell und bereits in Sportbekleidung zur Sporteinheit an. Auf Fahrgemeinschaften wird verzichtet.

Gästen und Zuschauer*innen ist der Zutritt zur Sportstätte nicht gestattet. Kinder unter 12 Jahren dürfen durch eine Person begleitet werden.

Trainer*innen und Übungsleiter*innen führen Anwesenheitslisten

Trainer*innen und Übungsleiter*innen desinfizieren vor und nach der Nutzung sämtliche bereitgestellten Sportgeräte. Materialien, die nicht desinfiziert werden können, werden nicht genutzt.

Der*die Trainer*in/Übungsleiter*in gewährleistet, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern während der gesamten Sporteinheit eingehalten wird.

Bei Einheiten mit hoher Bewegungsaktivität sollte der Mindestabstand vergrößert werden (Richtwert: 4-5 Meter nebeneinander bei Bewegung in die gleiche Richtung).

Sämtliche Körperkontakte müssen vor, während und nach der Sporteinheit unterbleiben. Dazu zählen auch sportartbezogene Hilfestellungen sowie Partnerübungen.

Alle Teilnehmenden verlassen die Sportanlage unmittelbar nach Ende der Sporteinheit.

Handballsaison auch im Land vorzeitig beendet

Der Handballverband Brandenburg hat vor Ostern die Reißleine gezogen und aufgrund der Corona-Krise auch in den Landeswettbewerben die Saison 2019/20 vorzeitig für beendet erklärt. Absteiger gibt es nicht, Aufsteiger sind hingegen möglich. Betroffen von dieser Entscheidung sind beim SC Trebbin die Männerteams in der Brandenburgliga und der Landesliga Mitte.

„Das ist die einzig vernünftige Entscheidung“ unterstützt SC-Abteilungsleiter Robert Düsel die Regelung des Verbandes, „wir werden uns im Sommer, so es wieder möglich ist, voller Enthusiasmus auf die nächste Saison vorbereiten.“ Die erste Männermannschaft des SC Trebbin hat im ersten Teil der Spielzeit mit Erfolgen gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst und den HSV Wildau sowie einem Punktgewinn beim Tabellendritten TSG Lübbenau 63 für Furore gesorgt. Nach einer kleinen Schwächephase mit zum Teil deutlichen Pleiten überraschten die Clauertstädter zu Beginn des Jahres mit einem Auswärtssieg beim damaligen Drittplatzierten SV Jahn Bad Freienwalde. Vier Niederlagen vor Aussetzung des Spielbetriebes Anfang März bringen den SC-Männern in der Endabrechnung den neunten Platz unter den zehn Brandenburgliga-Teams ein – knapp hinter den Mannschaften aus Cottbus und Wildau.

Das Spitzenteam der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf hat bereits seine Ambitionen auf einen Aufstieg in die Ostsee-Spree-Oberliga signalisiert. „Wir sind natürlich gespannt, wann und ob es in eine neue Saison geht“ mutmaßt Robert Düsel, „wenn die Teltower aufsteigen, wird die Brandenburgliga sicher wieder ein wenig ausgeglichener, auch in der Spitze.“

Die zweite Männermannschaft des SC bleibt mit dem Saisonabbruch auf dem zehnten und damit letzten Platz in der Landesliga, darf aber aufgrund der Absteigerregelung die Klasse halten. Gerade mit Hinblick auf das noch ausstehende Heimspiel gegen die einen Platz weiter oben rangierende Mannschaft aus Babelsberg wäre eine Verbesserung der Platzierung nicht unwahrscheinlich gewesen. Die Abteilung Handball des SC Trebbin dankt allen Sponsoren, Fans und Spielern für ihre Unterstützung in diesen Zeiten und freut sich auf ein baldiges Wiedersehen!

Handballsaison auf Kreisebene für beendet erklärt

Der Handballverband Mittelmark hat die Saison 2019/2020 aufgrund der Coronakrise für beendet erklärt und die Wertung annulliert. Das betrifft beim SC Trebbin die Mannschaften, die im Spielbezirk C der Kreisligen aktiv sind, also die Frauenmannschaft sowie die D- und E-Jugend. Einen entsprechenden Beschluss über eine solche Handhabe im Landesverband bezüglich der auf Landesebene aktiven Mannschaften gibt es noch nicht.

In einem Infoschreiben an die betroffenen Vereine heißt es zur Wertung der Saison: „Es werden im Erwachsenen- und Jugendbereich keine Punktspiele mehr ausgetragen. Sollten Entscheidungsspiele für den Aufstieg notwendig sein, werden diese gesondert angesetzt. Es erfolgt keine Wertung und somit keine Ehrung von Kreismeistern und Platzierten. Über die Aufstiegsmodalitäten informieren wir euch, wenn der HVB seine Regelungen getroffen hat.“

Besonders schade ist es von Vereinsseite für unsere E-Jugend, die sich derzeit auf dem zweiten Platz der Pokalrunde befunden hatte und nun eine Ehrung durch den Verband nicht erhalten wird. E-Jugend-Trainer Robert Düsel meint dazu: „Der Saisonabbruch kommt natürlich aufgrund der aktuellen Situation nicht überraschend, die Annullierung der Spielwertung dagegen schon. Das ist für die Kids, bei uns im Verein insbesondere auch für die derzeit zweitplatzierte E-Jugend, schade, da es keine Auszeichnung gibt. Wir werden vereinsintern im Nachhinein eine kleine Auszeichnung vornehmen. Wir sind mit der Saison sehr zufrieden, weil wir einen großen Zulauf an Kindern hatten und alle handballerisch große Fortschritte erzielt haben.“

Bei weiteren Entwicklungen werden wir auf unserer Seite informieren.

Coronavirus: Alle Handballspiele abgesagt

Der Handballverband Brandenburg hat heute in einem Rundschreiben die Absage aller Handballspiele im Land und in den Landkreisen bis einschließlich 19. April aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus bekanntgegeben. Davon betroffen sind auch alle Heim-und Auswärtsspiele des SC Trebbin.

Konkret betroffen sind die Brandenburgligapartien der SC-Männer am kommenden Wochenende in Wildau, Ende März in Finsterwalde und das Heimspiel gegen Oranienburg II am 4. April. Ob die Spiele nachgeholt werden, steht noch nicht fest. Zuletzt hatten die Trebbiner gegen die beiden Spitzenteams Teltow und Spreewald deutliche Niederlagen einstecken müssen und rutschten dadurch auf den neunten und vorletzten Platz ab.

Auch alle Spiele der Landesligasieben sowie der Kreisligamannschaften (Frauen und Jugend) sind von der Absage betroffen. Sobald eine Entscheidung über eine Verlegung oder Saisonabsage gefallen ist, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.

SC-Männer nach Pause mit schwerer Aufgabe

Wenn die Trebbiner Brandenburgligahandballer am Samstag (18:30 Uhr, Sportkomplex) nach vierwöchiger Pause wieder zum Ball greifen, erwartet sie die schwerstmögliche Aufgabe: Zu Gast in der Clauertstadt wird dann der Tabellenführer und Staffelfavorit HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf sein. Bereits zuvor (16 Uhr) treffen die Trebbiner Kreisligadamen auf den Tabellendritten SV Blau-Weiß Wusterwitz. Ab 11 Uhr spielt außerdem die E-Jugend ihr Turnier in Trebbin aus.
Die Teltower Männersieben entledige sich am vergangenen Wochenende im Spitzenduell ihrem ärgsten Verfolger HC Spreewald durch einen 34:28-Heimsieg und weist nun bereits vier Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei auf. 

Auf der anderen Seite finden sich die SC-Männer nach der Spielpause und der 26:29-Heimniederlage gegen Lübbenau vor vier Wochen auf dem neunten und damit vorletzten Ligaplatz wieder. Bei einem Überraschungserfolg könnten die Clauertstädter allerdings in der ausgeglichenen Liga bis zu zwei Plätze klettern – wenngleich ein Erfolg der SC-Sieben einer Sensation gleichkäme. Zu eindeutig verliefen die letzten Duelle zwischen den Trebbiner und den Rübchenstädtern, zu dominant treten die Teltower um ihre starken Rückraumspieler Enrico Bolduan (ehemals VfL Potsdam) und Sascha Klimczak in dieser Spielzeit auf.

Die E-Jugend des SC darf sich eine Woche nach dem tollen Erlebnis, als Einlaufkinder mit den Stars der Füchse Berlin im Spitzenspiel gegen den SC Magdeburg auflaufen zu dürfen, den heimischen Fans präsentieren. Zu Gast sind die Tabellennachbarn Wusterwitz (11 Uhr) und SSV Falkensee II (14 Uhr), den die jüngsten Trebbiner von der Tabellenspitze der Kreisliga-Pokalrunde schubsen könnten. Die SC-Frauen wollen die gute Leistung der Vorwoche gegen den Tabellenführer Falkensee II auch gegen Wusterwitz bestätigen, Anwurf ist hier um 16 Uhr. Alle Sportinteressierten sind herzlich eingeladen, die Teams lautstark zu unterstützen!

Trebbiner E-Jugend erfüllt sich einen Traum

Die Handball-E-Jugend des SC Trebbin hat sich am vergangenen Sonntag einen Traum erfüllt: Beim Spitzenspiel der LIQUI-MOLY-Handball-Bundesliga zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg in der Berliner Max-Schmeling-Halle durften die jüngsten SC-Talente mit ihren Vorbildern von den Füchsen gemeinsam in die ausverkaufte Halle einlaufen. Für seine jüngsten Jahrgänge sucht der SC Trebbin noch Verstärkung.

Schon vor dem Spiel war die Aufregung groß bei den 15 Handballerinnen und Handballern aus Trebbin und Umgebung: Begleitet von ihrem Trainer Arne Pfaender und Robert Düsel-Eifler aus der ersten Männermannschaft des Vereins und angefeuert von vielen Eltern und Freunden unter den 9000 Zuschauern liefen die Trebbiner Hand in Hand mit ihren Idolen wie Paul Drux, Silvio Heinevetter oder Hans Lindberg in die Arena ein. Im Anschluss durften sie das spannende und emotionale Spitzenspiel, welches die Berliner mit 25:24 für sich entschieden, aus der ersten Reihe direkt hinter einer der Spielerbänke mitverfolgen.

Weitere Bilder vom Spiel gibt es beim Foto-Lächler unter http://foto-laechler.de/.

Für die jüngsten Mannschaften, die D-Jugend und die E-Jugend mit Jahrgängen ab 2008, suchen die Trebbiner auch noch nach Nachwuchs. Bei Interesse kann man sich unter handball@sc-trebbin.de melden, oder mittwochs beim Training im Sportkomplex vorbeischauen (ab 15:30 Uhr).

Im Punktspielbetrieb musste die zweite Männermannschaft bei der HSG Teltow/Ruhlsdorf II eine 24:28-Niederlage einstecken. Ein Zwischenspurt von einem zwischenzeitlichen 25:18-Rückstand auf en 25:23-Anschluss sollte nicht mehr reichen, die Trebbiner Reservesieben bleibt trotz acht Toren von Patrick Schenk auf dem zehnten Landesliga-Platz. Die Frauenmannschaft des SC unterlag derweil beim Kreisliga-Tabellenführer SSV Falkensee II nach einer starken Anfangsphase und zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung noch mit 16:26. Die D-Jugend verlor ihre Pokalrunden-Spiele in der Kreisliga gegen den MBSV Belzig (14:17) und den SSV Falkensee II (9:13) knapp.

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Big Points verpasst

Die Trebbiner Handballmänner haben den Sprung auf Platz fünf trotz einer Aufholjagd gegen die TSG Lübbenau 63 verpasst und bleiben nach einer 26:29-Heimniederlage auf Tabellenplatz acht in der Brandenburgliga. „Am Ende haben uns dann die personellen Alternativen gefehlt“ ordnete SC-Spielertrainer Benjamin Stollin die verlorenen letzten Spielminuten ein, „wir sind zu lange einem Rückstand hinterher gelaufen.“

Denn zu Spielbeginn überraschten die Blau-Gelben aus dem Spreewald die Hausherren mit einer sehr offensiven 3:2:1-Abwehr und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Der SC, der vor 120 Zuschauern im Sportkomplex ohne Kapitän Silvio Kahle und den zuletzt starken Jakob Henschke auskommen musste, wurde im Spielaufbau fast bis zur Mittellinie gezwungen und lag nach einer Viertelstunde gar mit 4:10 zurück. Gleich vier der ersten sieben TSG-Treffer gingen auf das Konto von Toptorschütze Dustin Trenkmann (13 Tore), der in Abwesenheit des Lübbenauer Torjägers Henrik Wahnschaffe die Anführerrolle auf Seiten der Gäste glänzend ausfüllte und von der Trebbiner Abwehr nie zu stoppen war.

Allerdings gab es auch im Spiel der Gäste einen Bruch: Die Heimsieben aus der Clauertstadt stellte sich bald besser auf die Abwehr der Gäste ein, insbesondere Spielertrainer Stollin wusste mit einigen Anspielen und als sicherer Siebenmeter-Vertreter von Kapitän Kahle zu uberzeugen. Dazu kamen Unkonzentriertheiten und Fehlpässe auf Seiten der Lübbenauer, die die Kampfstärke der Trebbiner aufblühen ließen. Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Hausherren wieder auf 14:15 herangekämpft, obwohl das Torhüterduell an diesem Tag klar an die Gäste ging.

Bereits sechzig Sekunden nach Wiederanpfiff stellte Robert Düsel zum ersten Mal seit dem Anpfiff wieder Gleichstand her. Jedoch hatten die Clauertstädter in den Folgeminuten mit einigen Zeitstrafen zu kämpfen, weswegen auch die Gäste ihre zwischenzeitliche Nervosität wieder ablegten. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Trebbiner mehr und mehr aufreiben mussten, um zum Torerfolg zu kommen. „Auch die Lübbenauer mussten ganz schön kämpfen“ stellte Stollin fest, „allerdings hatten sie dann mit Dustin Trenkmann auch jemanden, der einfache Tore machen konnte, als nicht mehr viel ging.“

Zwölf Minuten vor dem Ende erhöhten die in Hälfte zwei sehr effizienten Gäste wieder auf 24:22, verpassten es jedoch, sich weiter abzusetzen. Stattdessen hatten die Trebbiner sieben Minuten vor Spielende beim Stand von 25:25 die Möglichkeit, zum ersten Mal in Führung zu gehen – das Kreisanspiel landete aber in den Händen der Gäste, die mit zwei Tempogegenstößen das Momentum wieder auf ihre Seite brachten.

„Da haben wir den psychologisch wichtigen Moment der Führung verpasst“ resümierte Spielmacher Arne Pfaender, „wir liefen einfach zu lange dem Rückstand aus der Anfangsphase hinterher, das hat Kräfte gekostet.“ Die Gäste hatten beim 25:29 nach zwei weiteren Abspielfehlern des SC die Vorentscheidung herbeigeführt und gewannen letztlich verdient mit 29:26.

Die Clauertstädter verpassten es nicht nur, sich in der Tabelle an den Lübbenauern vorbeizuschieben – auch die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, wo die Trebbiner eine Woche zuvor deutlich mit 24:35 unterlegen waren, bleibt nach einer Niederlage in Wildau vor dem SC. Erst in vier Wochen greifen die Trebbiner wieder zum Ball, dann ist der Tabellenführer HSG Teltow/Ruhlsdorf zu Gast im Sportkomplex.

Die zweite Männermannschaft des Vereins unterlag im Vorspiel dem Neuenhagener HC mit 30:40. Auch die Trebbiner Frauensieben musste ihr Heimspiel nach einer 22:28-Niederlage den Gästen vom MTV Wünsdorf überlassen. Die einzigen Erfolge fuhr die E-Jugend ein: Gegen den HC Neuruppin (18:8) und den HV Grün-Weiß Werder (17:7) gewannen die jüngsten Handballer des Vereins deutlich und starteten somit verlustpunktfrei in die Pokalrunde. Am 16. Februar wird den SC-Kids eine besondere Ehre zuteil: Beim Bundesliga-Spitzenspiel der Füchse Berlin gegen den SC Magdeburg dürfen die Trebbiner mit ihren Idolen zusammen als Einlaufkinder aufs Spielfeld der Max-Schmeling-Halle laufen.

Es spielten: Schönfeld, Seffner; Kumm (6), Wagner (3), Janke, Schönebeck (2), Müller (5), Pfaender, Stollin (5/3), Mahns (2), Wettengel, Düsel (3), Löwe, Schulz

Konstant inkonstant – oder?

Wenn die Trebbiner Handballmänner am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex Trebbin) auf die TSG Lübbenau 63 treffen, stellt sich wieder die Frage: Welches Gesicht zeigen die Clauertstädter? Jenes, welches ihnen im Hinspiel bei den favorisierten Spreewäldern ein überraschendes 26:26-Unentschieden oder vor zwei Wochen den famosen Auswärtssieg beim Tabellendritten Bad Freienwalde einbrachte? Oder jenes wie bei den deutlichen Pleiten gegen Oranienburg II und Cottbus II im Dezember oder in der zweiten Hälfte am vergangenen Samstag, als die SC-Sieben mit 25:34 im Derby bei der HSG Ahrensdorf / Schenkenhorst unterlag.

Zwar erwischten die Trebbiner in Ahrensdorf den besseren Start und lagen nach acht Minuten mit 5:1 in Front. In der Folge verpassten die SC-Männer es aber, den Vorsprung weiter konstant zu halten und brachten somit die Kampfstärke der Ahrensdorfer wieder ins Spiel. In Hälfte zwei sorgte vor allem eine stark verbesserte Abwehr der Hausherren dafür, dass die Trebbiner schnell spielentscheidend mit 15:23 hinten lagen (43. Minute). Durch die Niederlage zogen die Ahrensdorfer in der Brandenburgliga-Tabelle wieder am SC vorbei.

Jedoch gibt es bereits am Samstag die Möglichkeit, den verlorenen Tabellenplatz wieder zurück zu erobern. Gute Erinnerungen an Lübbenau haben die Clauertstädter nicht nur wegen des Punktgewinns im Hinspiel: Im vergangenen Jahr war ein Heimsieg gegen die Spreewälder Teil der überraschenden Aufholjagd nach der punktlosen Hinrunde, die am Ende noch zum Klassenerhalt führte. Mit der Unterstützung des Trebbiner Publikums ist vielleicht wieder eine kleine Überraschung möglich.

Bereits um 16 Uhr tritt die zweite Männermannschaft des SC gegen den Tabellenfünften Neuenhagener HC an. Auch die SC-Reserve war in der Vorwoche chancenlos bei der zweiten Mannschaft der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (27:33). Die Trebbiner Frauenmannschaft bestreitet ab 13:30 Uhr ihr erstes Spiel des Jahres gegen den MTV Wünsdorf. Die E-Jugend des Vereins eröffnet ihre Pokalrunde in Wusterwitz, während die D-Jugend nach einem Sieg gegen Brandenburg/West II in der Vorwoche (26:22) ein spielfreies Wochenende genießt.

Überraschung zum Jahresauftakt

Den Trebbiner Brandenburgligahandballern ist im ersten Spiel des neuen Jahres eine dicke Überraschung gelungen: Beim bis dato Tabellendritten SV Jahn Bad Freienwalde gewannen die Clauertstädter auswärts mit 27:25. Und das, nachdem die SC-Männer im Dezember zwei Niederlagen mit 19 Treffern Differenz gegen die Teams aus Cottbus und Oranienburg hatten hinnehmen müssen. „Unsere Abwehr war wieder voll da“ lobte Spielertrainer Benjamin Stollin den Auftritt seiner Mannschaft, „das war im Dezember auch eine Einstellungsfrage.“

Zu Beginn der Partie dachte wohl niemand der Zuschauer in der gut gefüllten Kurstadt-Sporthalle, dass das 1:0 durch Markus Block die letzte Führung der so heimstarken Bad Freienwalder gewesen sein sollte. Die Kurstädter hatten in dieser Spielzeit nicht nur daheim, sondern unter anderem auch mit einem Auswärtssieg in Oranienburg überrascht. Ein Grund für den starken Auftritt der Trebbiner war sicherlich auch die Rückkehr von Rückraumspieler Robert Düsel-Eifler, der durch seine Präsenz nicht nur die SC-Abwehr verstärkte. „Er strahlt auch von jenseits der Neunmeterlinie Torgefahr aus“ so Stollin, „und man hat bei Bad Freienwalde gemerkt, dass es das erste Spiel nach der Weihnachtspause war.“

Die Trebbiner führten nämlich das Geschehen an und lagen nach einem Treffer von Rückraumspieler Torsten Wagner (6 Tore) in der 25. Spielminute mit 12:8 in Führung. Zwar konnten die Hausherren angeführt von ihren erfolgreichsten Torjägern Leon Jagow und Oliver Viert (je sechs Tore) bis zur Halbzeit noch auf 12:13 verkürzen – allerdings merkte man den Bad Freienwaldern an, dass sie noch nicht zur Gänze wieder eingespielt waren. „Wir haben sie nicht ins Laufen gebracht“ ergänzte Benjamin Stollin einen Grund für die permanente Führung seiner Sieben, „damit haben wir sie nicht in ihr Spiel kommen lassen.“ Die Bad Freienwalder sind für ihr Tempospiel bekannt, erzielten aber in dieser Partie nur etwa zehn ihrer 25 Treffer über Tempogegenstöße.

Auch in der zweiten Hälfte spielten die Gäste sehr gut mit, wenngleich sich eine offene Partie entwickelte. Eine Überraschung gab es aus Trebbiner Sicht auch an der Strafwurflinie: Jakob Henschke, der in Jugendzeiten für die Bad Freienwalder auflief, verwandelte in ungewohnter Rolle jeden seiner drei Siebenmeter. In der 47. Minute glichen die Hausherren zum 20:20 aus – aber die SC-Männer hatten in Luca Schönfeld einen starken Torhüter auf ihrer Seite. Schönfeld nahm in den Phasen, in denen die Kurstädter stark aufspielten, einige Würfe weg. Acht Minuten vor dem Ende erhöhte Topscorer Peter Mahns (7 Tore) wieder auf 24:21.

Auch in der heißen Schlussphase ließen sich die Trebbiner von der lautstarken Atmosphäre nicht aus der Ruhe bringen: Zwar erzielte Rückraum-Ass Oliver Viert achtzehn Sekunden vor Schluss den 25:26-Anschlusstreffer für die Kurstädter. „Wir haben uns aber von der Manndeckung am Ende nicht beirren lassen“ lobte Stollin die Nervenstärke der Trebbiner, „wir haben das clever runtergespielt und sind nicht auf eine Wurffalle hereingefallen.“ Durch den Erfolg beenden die SC-Männer die Hinrunde auf dem sechsten Platz – noch vor den Lokalrivalen aus Wildau und Ahrensdorf.

Bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst beginnt am kommenden Samstag (18:15 Uhr) auch die Rückrunde mit einem Derby: Die HSG wird nach der Auftaktpleite im September in Trebbin (23:22) sicher auf eine Revanche aus sein. Das letzte Spiel der Hinrunde verloren die Ahrensdorfer gegen den Tabellenzweiten HC Spreewald nach einem Sieben-Tore-Rückstand acht Minuten vor dem Ende nur knapp mit 30:31. Mit vielen Fans beim Derby ist vielleicht wieder eine Überraschung aus Trebbiner Sicht möglich.

Es spielten: Schönfeld, Piper; Kahle (4/2), Wagner (6), Schönebeck, Müller (1), Pfaender (1), Stollin, Mahns (7), Düsel (3), Löwe, Henschke (5/3), Haupt, Schulz

Spiegelbild verdirbt die Weihnachtsstimmung

Die Trebbiner Brandenburgligahandballer haben eine Woche nach der herben 23:42-Pleite beim Oranienburger HC II auch im Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve des LHC Cottbus einen schwarzen Tag erwischt. „Das war das Spiegelbild zur letzten Woche“ ärgerte sich SC-Kapitän Silvio Kahle nach der Partie, „und das auch noch zuhause.“ Sichtlich geknickt konnten sich die Clauertstädter auch längere Zeit nach Abpfiff nicht so recht auf die mannschaftsinterne Weihnachtsfeier freuen. Besser sah es hingegen für die anderen SC-Teams aus: Neben der E-Jugend schaffte auch die Landesliga-Sieben der Trebbiner mit dem 32:29 in Brandenburg einen Überraschungserfolg.

Wie schon in Oranienburg fanden die Trebbiner Handballmänner ihren Rhythmus zu Beginn nicht: Schnell lagen sie mit 1:5 in Rückstand (8.Minute). Zwar schafften die Hausherren vor gut 170 Zuschauern im Sportkomplex den Anschluss mit dem 4:6 wieder, allerdings offenbarten sich die gleichen Probleme wie schon in der Vorwoche. Mit vielen technischen Fehlern luden die SC-Männer die Gäste aus der Lausitz zu Tempogegenstößen und einfachen Toren ein, außerdem nutzten die Gastgeber etliche eigene Chancen nicht. „Bei den Cottbussern war jeder Ball drin“ analysierte Kahle die Partie, „die haben das auch gut gemacht, waren sehr dynamisch im Eins-gegen-Eins“.

Bis zur Pause brachte diese Dynamik den talentierten Lausitzern eine deutliche 19:10-Halbzeitführung. Immer wieder kamen Silvio Fischer (11/3 Tore) und Sebastian Westphalen (8) als stärkste Torschützen der Gäste durch die SC-Abwehr hindurch. Das änderte sich auch in Hälfte zwei nicht: Zwar bemühten sich die Hausherren um einen stärker werdenden Luca Schönfeld im Tor und die Toptorschützen Arne Pfaender (6 Tore), Jakob Henschke und Torsten Wagner (je 5) um Schadensbegrenzung – allerdings scheiterten sie ein ums andere Mal an der Cottbusser Abwehr.

Der deutliche Erfolg der Gäste geriet nie mehr in Gefahr, am Ende gewann die LHC-Sieben mit 39:26 bei den Trebbinern. Die Clauertstädter verpassen ein ausgeglichenes Punktekonto vor der Weihnachtspause, bleiben auf Platz sieben der Brandenburgliga-Tabelle und liegen damit noch einen Punkt vor dem LHC Cottbus II. Im neuen Jahr schließen die SC-Männer die Hinrunde mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten SV Jahn Bad Freienwalde ab.

Einen Überraschungserfolg feierte unterdessen die Landesliga-Sieben der Trebbiner: Beim bis dato Tabellendritten SV 63 Brandenburg-West II gewann die SC-Reserve mit 32:29. Auch die E-Jugend des SC wusste bei ihrem Heimturnier zu überzeugen: Gegen das Kreisliga-Schlusslicht HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II siegten die jüngsten SC-Handballer mit 12:0, ehe sie gegen den Ludwigsfelder HC knapp mit 7:9 verloren.

Es spielten: Schmidt, Schönfeld; Kahle (3/1), Wagner (5), Janke (1), Schönebeck, Müller (2), Pfaender (6), Stollin, Mahns (3), Wettengel, Henschke (5), Haupt, Schulz (1)