Trebbiner Handballer feiern versöhnlichen Saisonabschluss

Mit einem 27:24-Heimsieg gegen den Tabellennachbarn HC Spreewald II haben die Handballmänner des SC Trebbin einen versöhnlichen Saisonabschluss gefeiert und beenden die Spielzeit in einer umkämpften Verbandsliga-Südstaffel mit ausgeglichenem Punktekonto auf Platz acht.

Nachdem die SC-Herren gerade zu Saisonbeginn bei vielen Auswärtsspielen Schwierigkeiten hatte, sorgten die Clauertstädter zum Saisonende doch noch einmal für einige Highlights: Der Derbyerfolg auswärts beim Tabellenzweiten SV Blau-Weiß Dahlewitz am vorletzten Spieltag Mitte Mai unterstreicht genauso wie der Derbysieg gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II oder die knappe Niederlage beim Meister LHC Cottbus II, dass die Trebbiner trotz fortgeschrittenen Alters noch mithalten können.

Trotz der Erfahrung der Alteingesessenen wie Kreisläufer Silvio Kahle, der in der Winterpause von seinem Abstecher beim Oberligisten aus Ludwigsfelde zurück wechselte, oder Spielmacher Arne Pfaender und Fintenkönig Torsten Wagner geht der Verjüngungsprozess voran. „Ein paar Jahre müssen wir noch durchhalten“ gab Spielertrainer Benjamin Stollin zuletzt zu verstehen, dass die Trebbiner Männer noch weiterspielen wollen, bis die mühsam aufgebaute Jugendarbeit unter der Leitung des engagierten Abteilungsleiters und Jugendtrainers Robert Düsel-Eifler Früchte trägt und mehr Jugendliche in die Mannschaft integriert werden können.

Somit werden die SC-Männer auch in der Spielzeit 2024/25 in der Verbandsliga Süd antreten – neben diversen Jugendmannschaften, die auch in diesem Jahr überzeugen konnten. Die C-Jugend beispielsweise beendete die Kreisliga-Saison auf einem guten Mittelfeldplatz, die D-Jugend wurde Vierter in der aus der stärkeren Hälfte bestehenden Kreisliga. Die E-Jugend belegte den zweiten Platz in der Kreisklasse, und der Zulauf bei den Handball-Minis ist auch im erstmaligen Spielbetrieb vorhanden. Mit dem Luckenwalder HV 09 wurde kürzlich eine Kooperation zur Absicherung des Spielbetriebes auch in der B-Jugend eingegangen, in anderen Teams besteht eine solche Vereinbarung bereits mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst. Die Aussichten sind durchaus gut, wenn der Übergang zu den Senioren weiter positiv gestaltet wird, und sich Ehrenamtler finden, die die Arbeit in der Handballabteilung voranbringen.

Saisonabschluss bei freiem Eintritt

Eine Woche nach Pfingsten, am 25. Mai, laden die Handballteams des SC Trebbin zum großen Saisonabschluss in den Sportkomplex. Los geht es ab 10 Uhr mit den Spielen im Kreispokal der SC-Frauen und der 2. Männer, die in Turnierform mit anderen teilnehmenden Mannschaften in Trebbin ausgetragen werden. Um 18:30 Uhr empfangen dann die Verbandsligamänner den HC Spreewald II und wollen mit einem Erfolg die Spielzeit doch noch mit einem ausgeglichenen Punktekonto abschließen. Zu allen Spielen an diesem Tag wird freier Eintritt gewährt.

„Im Anschluss an das Spiel am Abend wird es dann auch wieder ein gemütliches Beisammensein und Ausklingen der Saison geben“ kündigt SC-Spielertrainer Benjamin Stollin an. Im letzten Auswärtsspiel beim Südstaffel-Zweiten Blau-Weiß Dahlewitz hatten die Trebbiner überrascht und einen 32:30-Auswärtssieg eingefahren. Mit diesem positiven Ergebnis im Gepäck soll nun auch der HC Spreewald II geschlagen werden. Ende Januar hatten die Trebbiner dort eine empfindliche 20:29-Niederlage einstecken müssen.

Die Handballerinnen und Handballer aus der Clauertstadt freuen sich auf einen tollen Punkt- und Pokalspieltag mit vielen Fans und eine gute Stimmung!

SC-Männer überraschen Dahlewitz

Mit einem nicht für möglich gehaltenen 32:30-Auswärtssieg beim Tabellenzweiten SV Blau-Weiß Dahlewitz haben die Trebbiner Verbandsligahandballer im vorletzten Saisonspiel noch einmal ein Ausrufezeichen gesetzt. Im Derby gegen Blau-Weiß legten die SC-Männer eine starke erste Hälfte hin, und behielten in der Schlussphase nach kurzzeitigem Rückstand die Nerven.

In der Dahlewitzer Sporthalle mit Harzverbot kamen erstaunlicherweise die Gäste besser mit dem Ersatzprodukt zurecht und durchschauten früh, dass die Blau-Weißen Hausherren selten Anspielen nach außen suchten. Die Verdichtung in der Trebbiner Abwehr hatte wenig Durchkommen für die SV-Rückraumspieler zur Folge, die aber trotzdem keine Fernwürfe probieren sollten. Folgerichtig gingen die Trebbiner schnell mit 10:4 in Führung (11. Minute), auch bis zum 17:12-Halbzeitstand sollte die Führung in ähnlicher Höhe bestehen bleiben. Durch Kreisläufer Silvio Kahle und Linksaußen Peter Mahns (jeweils 7 Tore) kamen die Trebbiner häufig frei vor den Dahlewitzer Schlussmännern zum Abschluss.

In Hälfte zwei banden die Dahlewitzer dann ihre Außenspieler wie Toptorschütze Magnus Walter (7 Tore) besser in die Partie ein und machten ihr Spiel breiter. Folgerichtig ließ die nach innen verdichtete SC-Abwehr mehr Raum, die Hausherren kämpften sich heran und hatten nach einer Dreiviertelstunde zum 22:22 ausgeglichen. Technische Fehler auf Seiten der Trebbiner häuften sich, dazu kam Lamentieren bezüglich der Unparteiischen-Leistung. Beim Stand von 27:25 in der 53. Spielminute schienen die Favoriten von Blau-Weiß auf der Siegerstraße.

Doch in den letzten Minuten begannen auch die Hausherren, vermehrt technische Fehler zu produzieren, dazu kamen Abwehr-Glanzleistungen durch beispielsweise Richard Schulz und Jakob Henschke auf SC-Seite. „Jeder hatte heute seine Rolle“ freute sich SC-Spielertrainer Benjamin Stollin, der fünf Minuten vor dem Ende selbst zum 27:27-Ausgleich treffen sollte. Das 30:29 zweieinhalb Minuten vor dem Abpfiff sollte die letzte Dahlewitzer Führung gewesen sein, danach trafen nur noch die Trebbiner – und mit dem 32:30-Derbysieg mitten hinein ins blau-weiße Herz.

Durch den unerwarteten Erfolg klettern die SC-Männer in der Südstaffel-Tabelle bis auf Rang sieben, und haben im letzten Saisonspiel am 25. Mai zuhause gegen den direkten Konkurrenten HC Spreewald II (Platz 6) die Möglichkeit, die Spielzeit mit einem ausgeglichenen Punktekonto zu beenden.

Trebbiner Handballmänner kommen wieder in die Spur

Eine Woche nach einer ernüchternden 20:34-Heimpleite gegen den Ludwigsfelder HC II sind die Handballer des SC Trebbin wieder in die Erfolgsspur gekommen: Gegen den Tabellennachbarn SG Schöneiche gelang den Clauertstädtern ein 34:28-Erfolg.

Nachdem vor einer Woche im Derby gegen Ludwigsfelde insbesondere die Struktur im Angriffsspiel fehlte und die SC-Männer bei den wenigen herausgespielten Chancen an Ex-SC-Torhüter Stephan Schmidt scheiterten, hatten die Trebbiner auch am ersten Maiwochenende einen schweren Start ins Spiel. Nach zwanzig Spielminuten versuchte Spielertrainer Benjamin Stollin, die Hausherren beim Stand von 8:10 wachzurütteln, unter anderem Kreisläufer Silvio Kahle hatte zuvor einige freie Chancen vergeben. In die Halbzeitpause ging es mit einem 14:14-Unentschieden.

Zu Beginn der zweiten Hälfte entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, wobei die Gäste aus Schöneiche eine gute Visitenkarte abgaben und nach vierzig Minuten wieder mit zwei Treffern in Front liegen sollten. Erst in den letzten fünf Spielminuten sollten die Clauertstädter die Partie etwas zu deutlich entscheiden und erhöhten ihre zarte 29:28-Führung noch auf den 34:28-Endstand. Topscorer waren Kreisläufer Kahle (8/5 Tore) und der in der Vorwoche ausgefallene Jared Ehresmann (7).

Die zweite Männermannschaft verlor trotz fünfzehn Treffern von Maximilian Störl mit 26:38 gegen den Ludwigsgelder HC III und beendet die Kreisliga-Saison auf Platz 6. Die C-Jugend besiegte den MBSV Belzig mit 31:29 und beendet die Saison auf einem guten fünften Platz,

Achtung: Spielverlegung! Nach dem Derby(sieg) ist vor dem Derby(sieg?)

Die Trebbiner Handballteams haben die Derbys gegen die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II für sich entschieden: Zunächst gewannen die Frauen in der Kreisliga in einem packenden Duell mit 18:17, dann besiegten die SC-Männer im Verbandsligaduell die Ahrensdorfer mit 35:32. Mit dem Sieg und einem guten Gefühl im Gepäck schauen die Männer bereits auf das nächste Heimspiel am Freitag, 26. April im Sportkomplex (20 Uhr) – Achtung, verschoben! – gegen den Tabellendritten Ludwigsfelder HC II.

Wie schon bei der knappen Auswärtsniederlage in der Vorwoche beim Tabellenführer in Cottbus traten die SC-Männer auch gegen Ahrensdorf mit einer taktischen Marschroute an: Mit einem routinierten Rückraum, bestehend unter anderem aus Spielmacher Arne Pfaender und Torsten Wagner, wollte man geduldig die Angriffe ausspielen. Nachdem zu Beginn die Ahrensdorfer einen leichten Vorteil hatten, sollte sich bis zur Pause (18:19) ein ausgeglichenes Angriffs-Fest entwickeln. Nach einem 4-Tore-Rückstand (22:26) in der 39. Spielminute kämpften sich die Trebbiner dann, unterstützt durch das Publikum, wieder heran und drehten das Derby zu ihren Gunsten. Insbesondere Topscorer Pfaender (8 Tore) trat derart motiviert auf, dass er sogar nach einem zu ekstatischen Jubel vor der Gästebank mit seiner dritten Zeitstrafe das Spiel vorzeitig verlassen musste. Treffsicher zeigten sich auch Linksaußen Peter Mahns und Jared Ehresmann (beide 6 Tore).

Gegen die starke Oberliga-Reserve aus Ludwigsfelde wird die Aufgabe am Freitag, 26.4., nicht leichter: Wenngleich die LHC-Sieben einen Rückstand mit der Niederlage beim Tabellenvorletzten Germania Massen einstecken musste, spielen die Ludwigsfelder doch eine starke Spielzeit. Mit ehemaligen SC-Akteuren wie Pierre Salo oder Stephan Schmidt treten die Automobilstädter zum Derby im Sportkomplex vor sicher stimmungsvoller Kulisse als Favoriten an. Anwurf ist um 20 Uhr.

Im Spiel der Trebbiner Frauen überzeugten vor allem die Toptorschützinnen Anika Schlappack (8/3 Tore) und Susan Hase (5), die einen großen Anteil an einer Aufholjagd hatten: Eine schnelle 6:1-Führung der Ahrensdorferinnen konnten die SC-Damen bis zur 24. Minute wieder egalisieren. Nach doppelt so langer Spielzeit setzten sich die Trebbinerinnen dann ihrerseits zum ersten Mal auf drei Tore ab (15:12), doch erst der letzte Siebenmetertreffer kurz vor Ende von Anika Schlappack sollte die Partie zugunsten der SC-Damen knapp entscheiden. Durch den Erfolg festigt das Team von Trainer Torsten Wagner den fünften Tabellenplatz. Die D-Jugend des SC beendete die Kreisliga-Saison mit einer 14:24-Niederlage gegen Falkensee und einem 20:15-Erfolg gegen Teltow/Ruhlsdorf auf dem guten vierten Tabellenplatz. Die Trebbiner C-Jugend rutschte durch eine deutliche 13:31-Niederlage beim Tabellenzweiten MTV Wünsdorf auf den fünften Kreisliga-Platz ab.

Mit gutem Gefühl in Heimderbys

Die Trebbiner Handballmänner haben auswärts beim Tabellenführer LHC Cottbus II am ersten Aprilwochenende eine gute Figur abgegeben: Zwar unterlagen die Clauertstädter mit 25:29, allerdings überzeugten die SC-Männer trotz kleinen Kaders von nur neun Spielern mit taktischem Durchhaltevermögen. Am Samstagabend empfangen die Trebbiner die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II (18:30 Uhr, Sportkomplex) zum Derby in Trebbin, eine Woche später dann folgt das Derby gegen Ludwigsfelde.

„Ich war zufrieden damit, wie wir unsere Marschroute durchgezogen haben“ erklärte SC-Spielertrainer Benjamin Stollin nach der Partie in Cottbus, „wir haben uns vorgenommen, das Spiel langsam zu machen.“ Angeführt von Toptorschützen Jared Ehresmann (9 Tore), der in der Anfangsphase fast im Alleingang für eine schnelle 5:3-Führung der Gäste sorgte, sowie dem wiedererstarkten Torsten Wagner (8 Tore), hielten die SC-Männer das Spiel lange offen. Auch nach dem Halbzeitstand von 14:11 für Cottbus II hielten die Trebbiner den Anschluss und verloren die Partie beim Tabellenprimus mit einem in Grenzen gehaltenen Rückstand.

Trotzdem sammelten die Clauertstädter die nächsten Minuspunkte und gehen somit als Verbandsliga-Neunter in die nächsten Heimspiele. Bei den Derbys gegen Ahrensdorf II und Ludwigsfelde II an den kommenden beiden Samstagen wird es also nicht nur um ein Bestehen gegen Lokalrivalen, sondern auch das Klettern in der Südstaffeltabelle gehen. Gute Stimmung ist zu erwarten, schließlich empfangen auch die SC-Kreisligadamen um 16 Uhr im Vorfeld die zweite Vertretung der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst im direkten Tabellenduell.

Jahres-Mitgliederversammlung des SC Trebbin am 18.04.24

Die Mitgliederversammlung des SC Trebbin findet am

18. April 2024 um 18.00 Uhr

im Vereinsraum des Sportkomplexes in Trebbin statt. Alle Mitglieder sind dazu recht herzlich eingeladen!

Tagesordnung zur Mitgliederversammlung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Bestätigung der Tagesordnung
  3. Berichte
    1. Bericht der Abteilungen
      1. Bericht der Abteilung Leichtathletik
      2. Bericht der Abteilung Handball
      3. Bericht der Abteilung Tanz/Fitness
      4. Bericht der Abteilung Gesundheitssport
    2. Bericht des Schatzmeisters
    3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Diskussion zu den Berichten
  5. Entlastung des Präsidiums
  6. Vorstellung und Genehmigung des Haushaltsplanes 2024
  7. Abstimmung zum Vorschlag des Präsidiums für eine Ehrenmitgliedschaft
  8. Sonstiges
  9. Schlusswort Präsidium

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Punkte liegengelassen

Die Handballmänner des SC Trebbin haben ihr erstes März-Heimspiel am Wochenende gegen die HSG Schlaubetal/Odervorland mit 22:24 verloren. „Ich hatte das Gefühl, dass sich einige auf dem breiten Kader ausgeruht haben“ analysierte Spielertrainer Benjamin Stollin die Niederlage, die den kleinen Positivlauf der Clauertstädter nach zuletzt zwei Siegen gegen die zweiten Mannschaften aus Teltow und Lübbenau erstmal wieder ausbremste.

Dabei begann die Partie gegen die Schlaubetaler, bei denen der SC in der Hinrunde durch überraschende Auswärtspunkte eine Serie eingeleitet hatte, mit einem Offensivfeuerwerk und einer folgerichtigen 7:3-Führung für die Hausherren nach dreizehn Spielminuten. Nach einer Auszeit sollte bei den Trebbinern bis zur Pause allerdings offensiv nicht mehr viel zusammenlaufen, immer wieder scheiterten sie am massiven Abwehrinnenblock der Gäste. Beim Stand von 10:11 wurden die Seiten gewechselt.

Ziel des kreativen SC-Angriffsspiels sollte aufgrund der Innenblockstärke ein vermehrtes Durchbrechen auf den Halbpositionen sein, das Umsetzen der taktischen Anweisung gelang jedoch in der zweiten Hälfte erstmal nicht. Bis auf 15:21 (50. Minute) setzten sich die erfahrenen Gäste um Top-Torjäger Marc Eschenbach (8 Tore) ab. Erst in den Schlussminuten konnten sich die Hausherren wieder etwas herankämpfen, die Aufholjagd kam jedoch zu spät. Durch die 22:24-Niederlage mit ungewohnt wenigen SC-Toren bleiben die Trebbiner auf Tabellenplatz acht. Gleich am kommenden Samstag besteht die Möglichkeit, vor heimischem Publikum gegen den TSV Germania Massen (18:30 Uhr) eine erneute Trendwende einzuleiten.

Besser lief es hingegen für die zweite Männermannschaft des SC Trebbin, die mit einem 33:27-Erfolg beim SV Motor Babelsberg II den sechsten Kreisligarang festigte. Für die Frauenmannschaft endete das Heimspiel gegen den MTV Wünsdorf mit einer 23:30-Niederlage, während eine Woche zuvor noch der Punktgewinn gegen den Tabellenführer Teltow/Ruhlsdorf zum Greifen nah war. Die C-Jugend verlor 24:31 gegen Potsdam, während die D-Jugend neben einer hohen Niederlage gegen eben jene Potsdamer auch einen Erfolg gegen Teltow/Ruhlsdorf feiern konnte. Mit zwei Siegen gegen Brandenburg/West und den MTV Wünsdorf auf Platz eins der Kreisklassentabelle bleibt das E-Jugendteam.

SC-Männer wollen Weg aus der Delle finden

Die Trebbiner Handballmänner empfangen am Samstagabend den Tabellennachbarn, die zweite Vertretung der HSG Teltow/Ruhlsdorf, zum Duell im Sportkomplex (Anwurf: 18.30 Uhr). Dabei wollen die Clauertstädter nach zuletzt vier Niederlagen im Kalenderjahr 2024 wieder in die Erfolgsspur zurückfinden.

Am vergangenen Wochenende war eine Heimniederlage gegen Tabellenführer LGC Cottbus II (28:37) aufgrund der Dominanz der Lausitzer in dieser Spielzeit irgendwie eingeplant, doch die Auswärtspleite am Tag zuvor beim SV Chemie Guben (30:43) fiel überraschend deutlich aus. Die von Ausfällen geschwächte SC-Sieben knüpfte in Guben an das Hinspiel aus dem September an und entwickelt sich langsam zum „Lieblingsgegner“ der Niederlausitzer, da half auch die Rückkehr von Kreisläufer Silvio Kahle nicht. Kahle hatte im Sommer den SC Trebbin in Richtung des Oberligisten Ludwigsgelder HC verlassen, um dort auszuhelfen, und spielt nun wieder in der Clauertstadt.

Gegen Teltow/Ruhlsdorf II haben die Mannen um Spielertrainer Benjamin Stollin jedenfalls noch eine Rechnung aus der Hinrunde offen: Damals unterlagen die Trebbiner nach einer schwachen Angriffsleistung mit 21:24. Mit der Hilfe der Zuschauer wollen sie nun eine Kehrtwende einleiten, um den derzeitig neunten Tabellenplatz der Handball-Verbandsliga in Richtung Mittelfeld zu verlassen.

Mit Derby aus der Winterpause

Die Handballmänner des SC Trebbin eröffnen ihr Handballjahr 2024 am Samstagabend im Sportkomplex mit einem Paukenschlag: Um 18:30 Uhr ist der SV Blau-Weiß Dahlewitz, Gegner aus dem Landkreis und aktueller Tabellenführer der Verbandsliga Süd, zu Gast. Dir anderen SC-Mannschaften bestreiten Auswärtsspiele, unter anderem mit einem Doppel-Auswärtsspiel der B-Jugend und der Frauen in der Kreisliga in Werder am Sonntagnachmittag.

Gegen Dahlewitz wollen die SC-Männer das Positiverlebnis aus dem letzten Spiel in Ludwigsfelde, das die Clauertstädter durchaus überraschend mit 34:30 gewannen, mitnehmen. Allerdings liegt dieses letzte Ligaspiel auch schon sieben Wochen zurück. Damals hatte SC-Spielertrainer Benjamin Stollin einen Aufwärtstrend in der Trainings- und Spielbeteiligung ausgemacht – es wird sich zeigen, ob dieser Trend über die Feiertage aufrecht erhalten werden konnte.

Die Dahlewitzer jedenfalls sind mit nur einer Niederlage gegen den LHC Cottbus II bisher stark durch die Saison gekommen und haben auch Anfang des Jahres als Verbandsligist beim Final-Four-Turnier des HVB-Pokals teilnehmen dürfen, dort aber im Halbfinale klar gegen den Oberligisten MTV Altlandsberg verloren. Die Favoritenrolle liegt bei den Blau-Weißen, allerdings haben Derbys wohl immer eigene Gesetze. Genug Motivation auf Seiten der Hausherren und hoffentlich eine tolle Stimmung von den Rängen im Sportkomplex sollte jedenfalls vorhanden sein. Anwurf ist am Sanstag um 18:30 Uhr!