SC Trebbin sammelt fleißig Medaillen

Auch in den Altersklassen U14, U16 und U20 haben die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin auf Landesebene auf sich aufmerksam gemacht. Bei den Titelkämpfen in Ludwigsfelde (U14) und Berlin-Hohenschönhausen (U16, U20) kamen Mitte Juni jeweils vier Medaillen zum bereits beträchtlichen Konto des Jahres 2024 dazu.

Laila Kegel (U20) durfte sich über den nächsten Landesmeistertitel freuen: Mit übersprungenen 1,68 m wurde sie Berlin-Brandenburgische Meisterin im Hochsprung – wie schon in der Halle im Januar und in der Frauenkonkurrenz vor ein paar Wochen. „Die Versuche über 1,72 m waren die besten, die Laila je gemacht hat“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt über die unverändert gute Form ihrer Athletin, „leider blieb die Latte ganz knapp nicht liegen.“ Im 100-m-Hürdenlauf gewann Laila dazu noch Bronze mit Vereinsrekordszeit von 14,87 s. Ihre Schwester Liana (eigentlich U18), die als 15-Jährige jetzt schon schnellste SC-Athletin jemals ist, startete eine Altersklasse höher und verpasste das 100-m-Finale knapp um 2/100 Sekunden.

Tessa Böttner (W15), in den vergangenen Wochen immer mit neuer Bestleistung im Stabhochsprung, konnte dieses Mal keine Steigerung erzielen, wurde aber mit starken 3,00 m Landesmeisterin mit dem Stab. Willy Soeberdt (M14) lief über 100 m mit neuer Bestzeit ins Finale, verpasste dadurch beim engen Zeitplan aber leider die Einstiegshöhen im Hochsprung-Wettkampf. „Er konnte erst bei 1,51m einsteigen, das war dann sehr hoch zum Reinkommen“ so Weigelt, „die guten Leistungen aus dem Training waren dadurch ein bisschen beeinträchtigt.“ Mit dem Speer durfte sich Willy dann aber noch über einen tollen Abschluss freuen: Vor dem letzten Versuch auf dem undankbaren vierten Platz, erzielte er im 6. Durchgang eine neue Bestweite mit 36,61 m und gewann Bronze. Jonas Metzdorf (M14) lief ebenfalls ins 100-m-Finale und wurde Sechster im Kugelstoßen.

Bei den jüngeren Sportlern in Ludwigsfelde durfte sich Erik Gross (M13) freuen: Mit drei Bestleistungen (75 m, Speer und Ballwurf) sowie der Bronzemedaille im Kugelstoßen hatte Erik einen erfolgreichen Tag. Lauri Hohtari in der gleichen Altersklasse kam bei jedem Start ins Finale und erzielte ebenfalls drei Bestleistungen. Ole Zerning (M13) gewann ebenfalls die Bronzemedaille, übersprang dabei im Hochsprung 1,53 m. „Das war ein bisschen schade, vom Sprungvermögen her hätte Ole auch über 1,60 m springen können, aber der Anlauf hat nicht gepasst“ sagte Trainerin Weigelt nach dem Wettkampf. Im Speerwurf gewann Ole mit seiner zweitbesten jemals erzielten Weite von 37,33 m ebenfalls Bronze, und im Ballwurf wurde der SC-Athlet mit 60 m Vize-Landesmeister – und damit der erfolgreichste Clauertstädter des Wochenendes.

Zum Abschluss des Juni-Wettkampf-Marathons treten die SC-Leichtathlet/innen noch beim Kooperationspartner in Königs Wusterhausen zum Funkerbergmeeting an sowie teilweise trotz Fußball-EM am Mittwochabend beim Abendsportfest in Potsdam.

Den Rekord der Trainerin geknackt

Die Leichtathletinnen des SC Trebbin haben weitere zwei Berlin-Brandenburgische Meistertitel, mehrere Normen für Deutsche Meisterschaften und Vereinsrekorde eingesammelt: Bei den Meisterschaften der U18 und der Erwachsenen am zweiten Juniwochenende in Falkensee knackte beispielsweise Laila Kegel den Vereinsrekord der SC-Trainerin Sophie Weigelt.

Laila (eigentlich Altersklasse U20) startete im Wettkampf der Frauen über 100 m Hürden und qualifizierte sich mit einer gewaltigen Steigerung der Bestzeit für das Finale der besten Sechs aus Berlin und Brandenburg. Dort belegte sie Platz vier und lief in 14,88 s schneller als Weigelt bei ihrem Rekord vor mehr als zehn Jahren – U20-DM-Norm. Im Hochsprungwettbewerb schaffte Laila die Norm ebenfalls, nachdem es bei mehreren Wettkämpfen in den vergangenen Wochen (z.B. ein Meeting an der Ostsee) nicht geklappt hatte. Mit übersprungenen 1,71 m sicherte sie sich den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften und die Fahrkarte für die nationalen Titelkämpfe Ende Juli in Koblenz.

Wir bleiben bei Familie Kegel: Liana (U18) stieg nach Verletzung endlich wieder auf den kurzen Strecken ein. Über 100 m steigerte sie direkt im Vorlauf ihre Bestzeit um eine halbe Sekunde, lief dann im Finale mit 12,50 s zu Vereinsrekord, U18-DM-Norm und Platz vier. Für die Medaille reichte es dann im Hochsprung mit Bronze und übersprungenen 1,58 m – und im 100-m-Hürdenlauf. Dort zündete Liana eine Rakete, lief mit 14,81 s zum Vize-Landesmeistertitel. Trotzdem sagt Weigelt: „Auf der Strecke muss sie sich noch einfinden, dann ist sogar noch die Norm von 14,70 s drin“. Über 200 m lief Liana auch auf Platz vier und ist zufrieden, dass die Belastbarkeit wieder möglich ist.

Julina Arndt (U18) kam ebenfalls nach langer Verletzung zurück – und wie! Mit 12,34 m im Kugelstoßen avancierte Julina zur Berlin-Brandenburgischen Meisterin. Geburtstagskind Kilian Albrecht (U18) lief zu 100- und 200-m-Bestleistungen.

In der kommenden Woche stehen schon die nächsten Landestitelkämpfe an: Dann geht es um die Medaillen der U14, U16 und U20.

Pfingst-Erfolge und Stab-Überfliegerin

Im Mai haben die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin zu Beginn der neuen Freiluftsaison schon wieder die ersten Erfolge eingetütet: Tessa Böttner (U18) avancierte Mitte Mai in Nauen zur Berlin-Brandenburgischen Meisterin im Stabhochsprung und knackte „nebenbei“ mit übersprungenen 3,10 m die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Beim Pfingstsportfest in Berlin-Lichterfelde überzeugten auch die weiteren SC-Starter des mit leichten Verletzungssorgen angereisten Teams.

Wieder einmal für tolle Leistungen gut waren die Kegel-Schwestern: Liana (U18) hatte zuletzt mit muskulären Problemen zu kämpfen, weswegen sie nur über 400 m an den Start ging. „Das wichtigste für uns war, dass sie schmerzfrei durch den Lauf kommt“ erzählt Trainerin Sophie Weigelt, „momentan sieht es gut aus, bald kann sie wieder auf die kurzen Strecken und zu ihrer Stärke zurückkehren.“ Mit 63,26 s lief Liana Vereinsrekord über die Stadionrunde. Ihre Schwester Laila (U20) gewann den Hochsprung-Wettbewerb mit 1,65 m, nachdem sie bereits am 12.05. in Magdeburg beim traditionsreichen Springermeeting in Garbsen bei Hannover gegen die deutsche Konkurrenz angetreten war und dort 1,68 m übersprungen hatte – Platz vier in der Frauenkonkurrenz (!).

Zu den Wurf-Assen: Emely Soeberdt (U20) gewann in Berlin Silber mit der Kugel. Yagmur Demirbolat (W15) hatte große Probleme mit dem Speer, „ihr Speer stach immer wieder nicht mit der Spitze ein“, so Weigelt. Im 5. Versuch platzte dann der Knoten, mit 33,26 m erzielte Yagmur eine persönliche Bestweite und blieb nur einen halben Meter unter dem Vereinsrekord von Nancy Braunert. Mit der Kugel gewann Yagmur die Bronzemedaille.
Bei den Jungen war Ole Zerning (M13) wieder stark unterwegs und sicherte sich die Goldmedaille mit dem Speer (38,11 m) und dem Schlagball. Direkt hinter ihm landete in der Ball-Konkurrenz Erik Gross, der außer dieser Silbermedaille noch die Kugelstoß-Konkurrenz gewann. Jonas Metzdorf (M14) erzielte Bestleistungen mit der Kugel und dem Diskus, Illia Lazarenko (M14) überzeugte in seinem ersten Diskus-Wettkampf mit einer passablen Technik, und Willy Soeberdt (M14) lief über die 100 m zum allerersten Mal trotz Gegenwinds gleich unter 13 Sekunden. Kilian Albrecht (U18) steigerte seine 100-m-Bestzeit und lief über 200 m unter 25 Sekunden.

„Das waren schon ein paar Ausrufezeichen zum Saisonauftakt“ freute sich Sophie Weigelt über die tollen Leistungen ihrer Schützlinge beim Pfingstsportfest und natürlich über die Flugshow von Tessa Böttner eine Woche zuvor, „dazu haben wir noch ein paar Asse im Verletztenlager, die hoffentlich bald wieder mitmischen können.“ Tessa Böttner hatte neben dem BBM-Titel im Stabhochsprung bei einem Abendsportfest in Potsdam auch die Bestätigungsnorm für die Deutschen Meisterschaften schon abgehakt (im Blockmehrkampf mit 2410 Punkten, dabei gute Bestleistungen im Hürdenlauf und mit dem Speer erzielt) und darf sich auf ein Highlight im Sommer freuen.

Jahres-Mitgliederversammlung des SC Trebbin am 18.04.24

Die Mitgliederversammlung des SC Trebbin findet am

18. April 2024 um 18.00 Uhr

im Vereinsraum des Sportkomplexes in Trebbin statt. Alle Mitglieder sind dazu recht herzlich eingeladen!

Tagesordnung zur Mitgliederversammlung

  1. Eröffnung und Begrüßung
  2. Bestätigung der Tagesordnung
  3. Berichte
    1. Bericht der Abteilungen
      1. Bericht der Abteilung Leichtathletik
      2. Bericht der Abteilung Handball
      3. Bericht der Abteilung Tanz/Fitness
      4. Bericht der Abteilung Gesundheitssport
    2. Bericht des Schatzmeisters
    3. Bericht der Kassenprüfer
  4. Diskussion zu den Berichten
  5. Entlastung des Präsidiums
  6. Vorstellung und Genehmigung des Haushaltsplanes 2024
  7. Abstimmung zum Vorschlag des Präsidiums für eine Ehrenmitgliedschaft
  8. Sonstiges
  9. Schlusswort Präsidium

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Hohe Sprünge in familiärer Atmosphäre

Mit den Hochsprung-Kreismeisterschaften in Mellensee verlassen die Leichtathleten des SC Trebbin endgültig die Hallenwettkämpfe und bereiten sich auf die Freiluftsaison vor: In Mellensee gab es am Samstag viele Bestleistungen, und sogar den Pokal für den nächsten Sprung an die eigene Körperhöhe für SC-Athletinnen.

„Es war wieder eine schöne familiäre Atmosphäre“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt über die Wettkampforganisation des Kooperationspartners in der Startgemeinschaft, dem RSV Mellensee. Weigelt betreute gemeinsam mit Ronja Meißner ab mittags die älteren Sportlerinnen und Sportler (ab U14), während die Kinder vormittags unter Aufsicht von Frank Ueckert, Janine Böttner und Benjamin Stollin um die Hochsprungtitel wetteiferten.

Bei den jüngsten Teilnehmern waren die Clauertstädter auch fast konkurrenzlos unterwegs: Nelli Wiggert (W8) und Bruno Waese (M8) gewannen die Titel bei den Jüngsten, Minna Efinger führte als Siegerin der AK 9 ein SC-Sextett an, Xavier Kaztelan gewann bei den neunjährigen Jungen, und auch in der Altersklasse 10 gewannen die SC-Sportler fünf von sechs Medaillen, unter anderem für die Sieger Carla Dähne und Jack Emich.

Die sehr gut besuchte Dienstagsnachmittags-Trainingsgruppe der jüngeren Sportler sorgte also für ganz schön Furore – auch die älteren dieser Trainingsgruppe knüpften daran an. Paul Thiemicke siegte in der AK 12, in der Altersklasse 11 mussten sich drei SC-Mädchen nur der Siegerin aus Mellensee geschlagen geben. Ein großes Ausrufezeichen setzte Landesmeister Ole Zerning in der AK 13, der 1,49 m übersprang und auch Kreismeister wurde. Willy Soeberdt war in der Altersklasse 14 nicht zu schlagen und übersprang 1,53 m.

Für Tessa Böttner und Liana Kegel (W15 und U18) endete der Nachmittag dann noch mit einer Auszeichnung: Mit einer Höhe von dreizehn Zentimetern unter Körperhöhe gewannen die zweitplatzierte Tessa und Kreismeisterin Liana (1,60 m übersprungen) den Pokal für diejenigen, die am nächsten an ihre eigene Körpergröße herabspringen konnten. Mit vielen Bestleistungen und einer schönen Atmosphäre endete Mitte März eine erfolgreiche Hallensaison für die Trebbiner Leichtathleten.

Weiterer Titel rundet tolle Hallensaison ab

Bei den letzten Landesmeisterschaften der Hallensaison 2023/24 haben die Leichtathleten des SC Trebbin einen weiteren Titel gewonnen: Ole Zerning, in den letzten Jahren vor allem mit dem Schlagball erfolgreich, wurde Hochsprung-Landesmeister mit übersprungenen 1,56 m. „Wir können mit der diesjährigen Hallensaison sehr zufrieden sein“ bilanzierte SC-Trainerin Sophie Weigelt, „die Ergebnisse waren besser, als wir es uns erträumt hatten.“

In Potsdam hatten Ole Zerning, Erik Gross und Lauri Hohtari (alle U14) am ersten Märzwochenende angegriffen. Und das gelang den drei jungen SC-Athleten richtig gut: Gemeinsam mit Arthur aus Königs Wusterhausen belegten die drei in der 4×100-m-Staffel in der Startgemeinschaft den sechsten Platz, obwohl bis auf Erik Gross kein erklärter Sprinter im Quartett war. Im Hochsprung kam Lauri als Sechster einen Zentimeter an die Bestleistung heran, Erik wurde mit um acht Zentimeter verbesserter persönlicher Leistung (1,38 m) Vierter. Ole scheiterte nur knapp an 1,59 m und wurde überlegen Landesmeister. Erik sprintete im 60-m-Finale außerdem auf Platz fünf.

Mit dem Hochsprung Mitte März in Mellensee endet die Hallensaison für die Trebbiner Leichtathleten, die sich dann im April mit einem Trainingslager auf die Freiluftwettbewerbe einstimmen werden.

SC Trebbin bei Hallen-DM

Liana Kegel (U18) hat die Leichtathletik-Abteilung des SC Trebbin auf der ganz großen Bühne vertreten: Durch ihre phänomenale Steigerung über 60 m hatte sich Liana für die Deutschen Meisterschaften der sogar älteren Altersklasse U20 in der Halle qualifiziert. Ende Februar war Liana so mit SC-Trainerin Sophie Weigelt in Dortmund bei der Deutschen Meisterschaft am Start.

Trotz verschärfter Norm von 7,80 s hatte sich Liana als 15-Jährige im Januar mit einer Zeit von 7,73 s für die DM qualifiziert. Blöderweise hatte die Sportlerin, die in diesem Jahr bereits Doppellandesmeisterin im Hürdenlauf und Hochsprung wurde, in der Woche vor dem großen Erlebnis mit einem Infekt zu kämpfen. „Trotzdem hatte Liana sich eine schnelle Zeit vorgenommen, und die Erwärmung sah auch richtig gut aus“ berichtete Trainerin Weigelt.

Mit Chelsea Kadiri hatte Liana dann sogar die U20-Europameisterin mit der 4×100-m-Staffel auf der Bahn neben sich. Im Rennen selbst hatte Liana leider nicht den besten Start, sodass sie nicht richtig ins Rennen kam und mit einer Zeit von 7,96 s ausschied. „Das war etwas schade, weil Liana mit einer leichten Steigerung ihrer Bestzeit sogar ins Halbfinale gekommen wäre“ ärgerte sich Sophie Weigelt, „aber es war eine tolle Erfahrung, gerade weil sie ja so jung ist.“

Mit diesem tollen Erfolg, eine Sportlerin bei Deutschen Meisterschaften dabei zu haben, sind die Trebbiner Leichtathleten auf die Zielgerade der Hallensaison eingekehrt. Anfang März folgen noch die U14-LM und der Hochsprung in Mellensee.

Wie die Stars

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin haben am zweiten Februarsamstag beim 20. MITGAS-Indoor-Meeting in Leipzig neue Bestmarken aufgestellt. Nicht nur das: Gegen Konkurrenz aus ganz Deutschland behaupteten sich die Sportler aus der Clauertstadt, das Sportfest wurde sogar live bei YouTube übertragen. „Die Stimmung war wie beim ISTAF“ zeigte sich SC-Trainerin Sophie Weigelt begeistert, „und gefühlt war ganz Deutschland da“ beschrieb Weigelt die starke Konkurrenz.

Dazu kamen sogar einige Profisportler, Olympiateilnehmer aus mehreren Ländern, und eben die tolle Halle. Unter diesen Umständen toppten die Trebbiner sogar noch einmal die Leistungen der letzten Wochen: Die frischgebackenen Landesmeisterinnen Liana (U18) und Laila Kegel (U20) setzten wieder einmal Maßstäbe: Laila, die bei den Frauen startete, übersprang im Hochsprung endlich die „magische“ Grenze von 1,70 m und setzte so einen neuen Vereinsrekord. Unter dem Beifall der gut gefüllten Immobilien Quarterback Arena gewann sie dabei die Goldmedaille; „sie ist mit der Aufmerksamkeit erstaunlich gut klar gekommen“ freute sich Trainerin Weigelt.

Ihre Schwester Liana Kegel bestätigte ihre 60-m-Zeit von vor zwei Wochen genau und lief wieder in 7,73 s zu Bronze. Über die gleiche Distanz mit Hürden stellte Liana gleich im Vorlauf eine neue Bestzeit auf, steigerte diese im Finale noch einmal auf 8,83 s und gewann ganz knapp geschlagen Silber gegen die deutsche Konkurrenz. Nur wenige Minuten später pulverisierte sie über die Stadionrunde von 200 m ihren Vereinsrekord und wurde in 25,72 s Fünfte. Die nächste Station für die 15-Jährige ist dann die U20-DM in Dortmund.

Paula Walter (U18) durfte sich über zwei tolle Bestleistungen über 60 m und 200 m freuen, auch Emely Soeberdt (U20) stieß die 4-kg-Kugel so weit wie noch nie. Tessa Böttner (W15) lief wie Erik Gross (M13) Bestzeit über die 60 m. Willy Soeberdt (M14) stellte gleich drei neue Bestmarken auf, dabei gewann er die Bronzemedaille im Kugelstoßring. Jonas Metzdorf (M14) reihte sich in die Riege der Sprint-Bestzeiten ein. Auch Lauri Hohtari (M13) ließ sich von der Kulisse motivieren und machte einen guten Wettkampf.

„Der Ausflug nach Sachsen hat sich auf jeden Fall gelohnt“ freute sich Sophie Weigelt, „einige Trainingskollegen verfolgten die Wettkämpfe sogar im Fernsehen aus dem Urlaub heraus.“ Mit den Stars, und wie Stars, und viele Bestleistungen: Das sollte doch Auftrieb geben für den Endspurt der Hallensaison!

Traumhaftes Wochenende

So ein Wochenende hat die Leichtathletik beim SC Trebbin vielleicht noch nie erlebt: Drei Landesmeistertitel, dreimal Silber, dreimal Bronze gab es für die Clauertstädter bei den U18-Hallenlandesmeisterschaften in Berlin-Hohenschönhausen; dazu noch eine DM-Norm und viele überraschende Bestleistungen. „Es war wie im Traum“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt, „besser hätte es kaum laufen können.“

Den goldenen Auftakt des Wochenendes bescherte einmal mehr Liana Kegel am Samstagmorgen, die im Finale des 60-m-Hürden-Wettbewerbs in 8,95 s zur Berlin-Brandenburgischen Meisterin stürmte. Drei Stunden später folgte Willy Soeberdt (M14), der im Rahmen der Winterwurf-Landesmeisterschaften den Diskuswurf mit persönlicher Bestleistung gewann und seinen ersten Landesmeistertitel holte! Dabei produzierte Willy einige ungültige Versuche, „man hat gemerkt, dass wir in Trebbin keinen Diskusring haben“, so Weigelt.

Aufgrund der derzeitigen Sprintstärke der SC-Mädels wollte das Trainerteam ausprobieren, wie schnell eine Staffel der drei schnellsten Trebbinerinnen sein kann: Paula Walter, Liana & Laila Kegel liefen gemeinsam mit einer Sportlerin aus Königs Wusterhausen in der Altersklasse U20, die für fast alle einen 4×200-m-Staffellauf gegen deutlich ältere Konkurrenz bedeutete. In einer Zeit, die noch nie im Verein erreicht worden ist, lief die Staffel zur Bronzemedaille; und das, obwohl Laila Kegel angeschlagen in den Wettkampf ging und ihren Hochsprungstart absagen musste. Auch die männliche Staffel in der U16 mit Willy Soeberdt, Jonas Metzdorf und Illia Lazarenko wusste zu überzeugen und sollte gemeinsam mit Vincent vom RSV Mellensee in der Startgemeinschaft mit einer tollen Teamleistung zur Silbermedaille laufen.

Den Sonntag eröffnete Liana Kegel mit einem weiteren Knaller: In 7,73 s stürmte sie in einem sehr schnellen Finale zur 60-m-Bronzemedaille und knackte dabei die Norm der eigentlich älteren Altersklasse U20 für deren Deutsche Meisterschaften, zu denen sie dann im Februar in Dortmund antreten wird. Am Nachmittag sollte Liana die nächste Überraschung gelingen: Im Hochsprung steigerte sie ihre Bestleistung um sieben Zentimeter auf 1,61 m und gewann völlig überraschend den Berlin-Brandenburgischen Meistertitel! „Damit hätten wir alle nicht gerechnet“ freute sich Sophie Weigelt, „auch Lianas Vater war völlig aus dem Häuschen.“ Liana rundete ihr unfassbar erfolgreiches Wochenende mit dem 200-m-Vizelandesmeistertitel ab.

Im Wurf unter der Beobachtung von Trainerin Ronja Meißner kamen noch zwei weitere Silbermedaillen dazu: Yagmur Demirbolat und Willy Soeberdt sollten ebenfalls Vizelandesmeister, beide mit dem Speer, werden. Beide warfen Bestleistung, und dem Veranstalter gingen dabei die Medaillen aus, sodass Willy jetzt noch auf die Post warten muss. Bei dieser Medaillenausbeute sicherlich zu verschmerzen…

Mit dem großartigen Auftritt in Berlin zeigen die SC-Leichtathletinnen und -Leichtathleten, dass sie nicht nur zu den Besten der Region gehören, sondern auch Maßstäbe setzen.

Medaillenreicher Jahresstart

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin sind mit vier Medaillen bei den U20/U16-Landesmeisterschaften in das Wettkampfjahr auf Landesebene gestartet. In der Halle am Luftschiffhafen überzeugte einmal mehr Familie Kegel, dazu gewann Jonas Metzdorf seine erste LM-Medaille.

Liana Kegel (U18) sollte eigentlich ohne Druck etwas Wettkampfhärte für ihre eigene U18-Meisterschaft am kommenden Wochenende sammeln und startete deswegen gegen drei Jahre ältere Konkurrentinnen in der U20. Nach starken 7,94 s im 60-m-Vorlauf qualifizierte sie sich gegen die ältere Konkurrenz aus Berlin und Brandenburg sogar für das A-Finale und steigerte dort ihre Bestzeit auf 7,83 s; neben dem 5. Platz erzielte Liana damit die schnellste 60-m-Zeit einer Läuferin des SC Trebbin jemals!

Neben Liana starteten – trotz schlechter Trainingsbedingungen in der Sporthalle in der Sportfeldstraße – auch alle anderen Sprinter aus der Clauertstadt mit Bestzeiten: Illia Lazarenko, Willy Soeberdt und Jonas Metzdorf liefen aber alle am 60-m-Endlauf vorbei.

Tessa Böttner (W15) sorgte dann für das erste Edelmetall: Nach neuer Bestleistung im Weitsprung (4,19 m) sicherte sich Tessa im Hochsprung die Bronzemedaille. In einem Stabhochsprung-Krimi gegen ihre Sportschulkonkurrentin vom SC Potsdam am Sonntag gewann Tessa außerdem die Silbermedaille mit übersprungenen 2,50 m.

In der 4×200-m-Staffel der U18 liegen Paula Walter und Liana Kegel gemeinsam mit zwei Mädchen aus Königs Wusterhausen auf Platz 6, nachdem ein großer Vorsprung verspielt worden war – in der kommenden Woche wird die Staffel der Startgemeinschaft aber erneut angreifen.

Der Sonntag als zweiter Tag begann dann mit einem tollen Erlebnis für Jonas Metzdorf, der sich knapp vor seinem SC-Vereinskameraden Willy Soeberdt im Kugelstoßen der Altersklasse 14 über die Bronzemedaille freuen durfte (10,20 m).

Noch besser wurde es in Laufe des Tages nicht nur wegen Tessa Böttners Vizelandesmeistertitel, auch Laila Kegel (U20) hatte noch einmal einen Leistungsschub zu bieten: Im Hochsprungwettbewerb überquerte Laila 1,67 m und scheiterte nur knapp an der magischen Grenze von 1,70 m. Das bedeutete den ersten Landesmeistertitel für den SC Trebbin im Jahr 2024, in der kommenden Woche darf Laila damit auch noch einmal in der Frauenkonkurrenz starten.

Somit gelingt den Leichtathletinnen und Leichtathleten aus der Clauertstadt ein in allen Farben glänzender Start ins Wettkampfjahr 2024, das mit den nächsten Landesmeisterschaften in der Halle hoffentlich genauso erfolgreich fortgesetzt wird.