Medaillenregen für SC-Leichtathletik

Fünfzehn Zentimeter. So viel legte Eric Schmidt (U20, SC Trebbin) am Wochenende bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften auf den über fünfzehn Jahre alten Hochsprung-Vereinsrekord von Nils Hager drauf und sicherte sich mit der Wahnsinnshöhe von 1,90 m die Goldmedaille. Und damit war Eric nicht alleine, denn die Leichtathleten aus der Clauertstadt sorgten für einen wahren Medaillenregen…

Bereits am Samstag trotzte Liana Kegel (W14) den schwierigen Bedingungen im Ludwigsfelder Waldstadion mit wechselnden Winden und Regen und gewann im Hochsprung mit 1,54 m die Silbermedaille. Auch im 100-m-Sprint stellte Liana eine neue Bestleistung auf – trotz 2,2 m/s Gegenwindes – und wurde Zweite im Brandenburger Finale. Mehr Pech hatte hingegen Paula Walter (W14), die in ihrem 100-m-Vorlauf mehr Wind als andere Starterinnen gegen sich hatte und knapp das Finale verpasste. Mit 1,44 m im Hochsprung verpasste Paula zudem knapp das Podest.

Bei besseren Wetterbedingungen am Sonntag nahm die Sportlerin aus der Clauertstadt volles Risiko mit in die Weitsprunggrube und erreichte trotz einiger Fehlversuche das Finale. „Sie hatte zuletzt noch Probleme mit dem Fuß, deshalb ist es toll, dass sie dieses Wochenende überhaupt gestartet ist“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt über den Start ihrer Athletin und das obendrauf noch tolle Abschneiden.

Mit neuer Bestleistung von 11,12 m verteidigte Julina Arndt (W14) ihren Titel im Kugelstoßen und sicherte sich die Goldmedaille! Auch mit dem Diskus reichte es dann zum ersten Platz und einer weiteren Goldmedaille in der Brandenburger Konkurrenz (22,67 m).

Eine Verbesserung ihres eigenen Vereinsrekords und die Bronzemedaille feierte Laila Kegel (U20) über 100-m-Hürden nach ihrem Vorlaufsieg im Finale gegen die Besten des Landes. Mit 15,12 s pulverisierte sie ihre keine drei Wochen alte Bestzeit. Auch im Hochsprung-Wettbewerb war Laila fast nicht zu schlagen und gewann mit übersprungenen 1,60 m Silber. Leonhard Pfaender (U18) startete in Vorbereitung auf seine eigenen Meisterschaften in der höheren Konkurrenz, scheiterte aber leider an der Einstiegshöhe von 1,70 m im Hochsprung.

Der nächste Wettkampf wird für die SC-Leichtathletinnen und -Leichtathleten das Pfingstsportfest „The Berlin Meeting“ sein.

Liana Kegel kürt sich zur Mehrkampfmeisterin

Bei den Landesmeisterschaften im Blockmehrkampf, die aus Mangel an Teilnehmern des Landesverbandes in Halle an der Saale durchgeführt wurden, mussten die Trebbiner Leichtathletinnen mit einer „One-Woman-Show“ auskommen. Die hatte es aber in sich: Nachdem Paula Walter verletzungsbedingt nicht antreten konnte, krönte sich Liana Kegel mit einem überragenden Wettkampf zur Landesmeisterin im Blockmehrkampf Sprint/Sprung der Altersklasse 14.

Gleich mit der ersten Disziplin stellte Liana ihre Absichten unter Beweis: Einer neuen Bestleistung mit dem Speer verdankte sie ihren guten Einstieg. Dann folgte der 60-m-Hürdensprint, wo Liana vor einer Woche in Frankfurt / Oder noch gestürzt war. Sie ließ sich davon jedoch nicht beirren und stellte bei Gegenwind sogar einen neuen Vereinsrekord von 12,62 s auf. Eine weitere Bestleistung folgte in der Weitsprunggrube (4,66 m), auch im 100-m-Sprint war Liana schneller unterwegs als vor einer Woche.

Zum Schluss folgte der Hochsprung, Lianas Paradedisziplin, wo sie aufgrund eines späten Einstiegs in den Wettkampf nur noch allein im Wettbewerb war und immer in kurzen Abständen erneut antreten musste. Mit einer Einstellung ihrer Bestleistung von 1,50 m bei großem Abstand zur Latte krönte sie ihren überwältigenden Mehrkampf, wenngleich bei mehr Konkurrenz sicher auch noch eine Steigerung ihrer Bestmarke möglich gewesen wäre. „Das war ein wirklich starker Wettkampf“ freute sich SC-Trainerin Sophie Weigelt, die Liana nach Halle begleitete.

Mit 2553 Punkten siegte Liana schließlich nicht nur vor ihren Konkurrentinnen aus Rathenow, Dessau, Löwenberg und Potsdam, sie schnappte sich auch noch den zweiten Vereinsrekord des Tages. Und in der nächsten Woche stehen gleich die nächsten Möglichkeiten für eine Verbesserung der Rekorde an: Bei den Einzel-Landesmeisterschaften der U16/U20 ist Liana neben anderen SC-Sportlern auch wieder am Start.

Leichtathleten eröffnen Outdoor-Saison

Die Leichtathleten des SC Trebbin haben bei der Bahneröffnung in Frankfurt/Oder einen gelungenen Start in die Freiluftsaison 2022 hingelegt. Nach einem Trainingslager in Beeskow in den Osterferien suchten neun Sportlerinnen und Sportler den Wettkampfeinstieg, bereits vier Tage zuvor gab es den ersten Vereinsrekord der neuen Saison.

Sportschülerin Laila Kegel (U18) testete bei einem „Heim“-Wettkampf in Potsdam über die 100-m-Hürden-Distanz und verbesserte den über zehn Jahre alten Vereinsrekord von SC-Trainerin Sophie Weigelt auf 15,20 s. Außerdem freute sich Laila über einen starken Hochsprung-Einstand mit 1,60 m. Auch die zweite Sportschülerin des SC Trebbin, Julina Arndt (U16), stieg beim Abendsportfest ins Freiluft-Jahr ein und durfte mit 10 Metern im Kugelstoßen und 23,70 m im Diskusring zufrieden sein.

Mit einem Teilnehmerrekord starteten die Leichtathleten dann aus dem Corona-Winter in Frankfurt/Oder wieder ins blühende Leben der Außen-Leichtathletik – und gleich setzten „alte Bekannte“ wieder Duftmarken. Josephine Müller (U18) siegte mit neuer Speerwurf-Bestleistung (32,16 m) und landete in der Weitsprunggrube auf dem Silberplatz, Hallen-Landesmeisterin Liana Kegel (W14) ließ sich sogar von einem Sturz nicht abhalten. Über die 80-m-Hürdenstrecke blieb Liana an der zweiten Hürde hängen und startete dann mit Wunde am Knie trotzdem im 100-m-Sprint, wo Liana trotz veränderter Startblock-Einstellung eine neue Bestleistung und Siegerzeit von 13,34 s aufstellte. Hochsprung-Landesmeisterin Paula Walter (W14) wurde in ihrem ersten 80-m-Hürdenrennen Zweite und über 100 m gute Dritte.

Zwei Zentimeter kürzer als am Dienstag mit der Kugel, aber dafür so weit wie noch nie mit dem Speer kam Julina Arndt (W14) mit den Plätzen eins und zwei auf ein erfreuliches Ergebnis. Ebenfalls neue Bestleistungen stellte Yagmur Demirbolat nach ihrem Hallen-LM-Bronze mit der Kugel und dem Speer auf. Auch Tessa Böttner (W13) durfte sich über eine Medaille freuen, sie wurde im 800-m-Lauf Dritte und stellte drei weitere Bestleistungen auf. Und Charleen Müller (W12) rundete unter anderem mit einem mutigen 60-m-Hürdenlauf (Silber) und einer Speerwurf-Bestleistung den tollen Auftritt der SC-Mädchen ab.

Bei den Jungen hielten Julien Meyfarth (M12) mit zwei vierten Plätzen, aber auch zwei Bestleistungen und Luis Hasche (M12) mit seinem ersten Hürden-Wettkampf die Fahnen hoch. „Alle hatten einen tollen Wettkampf mit viel Sonne, wir freuen uns, dass die Saison jetzt so richtig losgeht“ so Trainerin Sophie Weigelt – viel Sonne wird schon am kommenden Wochenende wieder benötigt. Dann stehen die Mehrkampf-Landesmeisterschaften U14/U12 in Jüterbog auf dem Programm.

Überraschende Bronzemedaillen

Nach langer Zeit durften die Sportlerinnen und Sportler der Altersklassen U14 und U12 endlich wieder Leichtathletik-Wettkämpfe betreiben. Bei den Landesmeisterschaften in der Halle des Potsdamer Luftschiffhafens gab es dabei überraschende Bronzemedaillen für Lilly Stollin und Yagmur Demirbolat (AK 13), auch den anderen SC-Starterinnen und -Startern war der Spaß an einem Wettkampf nach langer Durststrecke anzumerken.

Mit übersprungenen 1,47 m gelang Lilly Stollin höhengleich mit der Siegerin aus Potsdam der Sprung aufs Podest. „Das war überragend, genau wie die Bronzemedaille mit der Staffel“ freute sich Trainerin Sophie Weigelt – in der Startgemeinschaft Dahme-Fläming hatte Lilly mit ihren drei Mitstreiterinnen in der 4×50-m-Staffel trotz suboptimaler Wechsel nur vier Hundertstelsekunden vor dem viertplatzierten Quartett aus Nauen-Falkensee den dritten Platz behauptet.

Yagmur Demirbolat hatte sich eigentlich eine Weite von 6,50 m mit der Kugel vorgenommen – heraus kamen am Ende 8,25 m und die Bronzemedaille! „Sie war selbst ganz überrascht“ berichtete Trainerin Weigelt, „das war wirklich stark.“ Eine ebenso neue Bestleistung gelang Tessa Böttner in der gleichen Altersklasse, die über 800 m den elften Platz belegte. Einen Platz weiter vorn landete Charleen Müller (W12) über die gleiche Distanz.

Charleens Schwester Tara fuhr zu ihrem ersten Wettkampf überhaupt und überzeugte mit einer taktischen klugen Laufeinteilung über die vier Hallenrunden, die nach 800 Metern mit dem sechsten Platz belohnt wurde. Der einzige männliche Starter des SC Trebbin, Richard Stange, hatte zuletzt mit Verletzungen zu kämpfen – mit einer Einstellung seiner 800-m-Bestleistung aus dem September kann er deshalb sehr zufrieden sein.

„Das Disziplinenangebot war recht ausgedünnt, es gab beispielsweise keine Hochsprung- und Kugelwettkämpfe in der Altersklasse 12“, so Weigelt, „sonst hätten wir noch mehr Sportler an den Start geschickt.“ Mit den angetretenen Leichtathlet*innen konnte die Trainerin jedenfalls sehr zufrieden sein, während die Hallensaison auf der Zielgeraden ist.

Erste Landesmeistertitel für SC-Leichtathleten

Die Trebbiner Leichtathletinnen und Leichtathleten sind im Januar bei den ersten Wettkämpfen des neuen Jahres gleich erfolgreich gewesen. Mit zwei Landesmeistertiteln gelang den Clauertstädtern ein goldener Start in die Hallensaison, außerdem gab es einen neuen Vereinsrekord.

Beim Jugend-Hallensportfest in Potsdam am 08.01. nämlich gelang Laila Kegel (U18) ein neuer Vereinsrekord im Hochsprung (1,62 m) – dabei verbesserte sie eine fast zwanzig Jahre alte Bestmarke von Kathrin Voigt. Eine Woche später wurde Laila bei den Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften in Berlin Landesmeisterin im Hochsprung (1,58 m), außerdem gelang ihr eine tolle neue Bestzeit über die 60-m-Hürden-Strecke.

Zweiter Trebbiner Starter in Berlin war Leonhard Pfaender (U18), der als jüngerer seines Doppeljahrgangs starke Anlaufschwierigkeiten im Hochsprung hatte und deshalb nicht die Höhen abrufen konnte, die er im Moment imstande ist zu springen. Mit 1,71 m und einem trotzdem starken 6.Platz in seinem ersten Hochsprung-Wettkampf seit August war Leonhard nicht ganz zufrieden.

Eine Woche später bei den U20-Landesmeisterschaften in Potsdam versuchte sich Leonhard Pfaender dann in der höheren Altersklasse erneut im Hochsprung: Mit mehr Wettkampf-Routine und 1,75 m schlug er sich beachtlich, hätte diese Höhe eine Woche zuvor doch für eine Medaille gereicht. Ebenfalls in den Top10 im Hochsprung landete Jonas Fraedrich (U20), der mit 1,60m Sechster wurde.

Einer weiteren „höher startenden“ Springerin Josephine Müller (eigentlich U18) gelang ein starker Wettkampf mit überquerten 1,50 m. Auch Paula Walter (W14) startete im Hochsprung der U16, musste sich hier aber mit Anlaufproblemen schon bei 1,45 m verabschieden und war sehr enttäuscht. Dafür gelang Paula eine neue 60-m-Bestzeit und der vierte Platz – mit ihrer Zeit wäre sie im Finale der W15 sogar Landesmeisterin geworden.

Für den zweiten Landesmeistertitel der SC-Sportlerinnen sorgte Liana Kegel (W14), Schwester von Laila. Im Finale über 60 m Hürden steigerte sie ihre starke Vorlauf-Zeit noch einmal und gewann nach 9,27 s die Goldmedaille – zeitgleich mit der Cottbusser Sportschülerin Mia Poralla. Außerdem wurde Liana mit einer gewaltigen Steigerung auf 1,50 m Dritte im Hochsprung. Einziger Wermutstropfen: Als Mitfavoritin im 60-m-Sprint gestartet, musste Liana nach einem Fehlstart im Finale die Bahn verlassen.

Insgesamt gelang den Trebbiner Leichtathlet*innen damit ein Start nach Maß ins neue Wettkampfjahr.

Die „kleinen“ Hallenmeisterschaften der ‚Großen‘

Die Erwachsenen-Trainingsgruppe der SC-Leichtathleten hat aufgrund der mangelnden Kampfrichter-Tätigkeit bei den wegen der Pandemie ausgefallenen Trebbiner Hallenmeisterschaften sämtlichen Elan in die traditionell auch in dieser Trainingsgruppe stattfindenden Wettkämpfe gesteckt. Fünf Männer und zwei Frauen wetteiferten mit vollem Einsatz und mit der Aussicht auf baldige Hockey-Turniere zum adrenalingetränkten Auskurieren der Dreierhop-Blessuren um den inoffiziellen Titel des Trebbiner Hallenmeistis (oder wie das heutzutage gegendert wird..).

So spannend wie seit gefühlt zwei Jahrzehnten nicht mehr war der Wettkampf bei den Männern: Danny Stange hielt gegenüber Seriensieger und Trainer Thomas Stollin so lange Paroli, bis dieser sich aufgrund der Winzigkeit von sechs Zentimetern Unterschied im Medizinballstoßen seinen circa hundertsten Titel sichern und den fortwährenden Respekt der gesamten Trainingsgruppe verdienen konnte. Auch im Sprint lag die Winzigkeit von nur einer Hundertstelsekunde zwischen den beiden Sportlern, aber Danny verzichtete mit der Aussicht auf einen Antrag für eine vierte Disziplin „Boxen“ für das kommende Jahr auf einen Videobeweis. Ärgerlich, schrammte Danny Stange doch nur um eine Winzigkeit von einer weiteren Hundertstelsekunde am Hallenrekord vorbei…Es muss ja noch Ansporn bleiben. René Müller, Uwe Konrad und Frank Ueckert blieben zwar nur noch die Bronze- und Blechmedaillen, aber die erfahrenen technikversierten Ballsportprofis werden den Musterathleten bei einigen Sportspielen wohl bald wieder den Schneid abkaufen.

Bei den Damen, die sich über viel Platz in den Umkleideräumen freuen dürfen, siegte Svenja Abel vor Katrin Genowa. Das erste Jahreshighlight der Erwachsenen-Trainingsgruppe ist damit Geschichte – während die Vorbereitungen für Sportabzeichen 2022, Eisstockschießen reloaded, oder anderen spaßigen sportlichen Herausforderungen wie Zirkeltraining nach Trainers Art sicher bereits auf dem Schreibtisch von Thomas Stollin auf seine Schützlinge warten.

10. Trebbiner Silvesterlauf

ACHTUNG: Der Startpunkt musste kurzfristig auf die Wilhelmstraße gegenüber des Gemeindezentrums verändert werden.


In diesem Jahr soll der Jubiläumslauf des letzten Jahres nachgeholt werden. Die Laufgruppe des SC Trebbin hofft auf einen schönen Jahresabschluss und ein Wiedersehen mit vielen Lauffreunden, was in den letzten beiden Jahren nur selten möglich war.

Ein weiterer Grund zur Vorfreude sind die hochwertigen Jubiläumsmedaillen, die dieses Jahr aus gegebenem Anlass bestellt wurden und die durch die erfolgreiche Teilnahme verdient werden können.
Angemeldete Läufer, die im letzten Jahr den digitalen Silvesterlauf absolviert haben und die zugehörige Medaille noch nicht erhalten haben, können sich diese gerne in diesem Jahr beim Organisationsteam abholen.

Der SC Trebbin wird als Veranstalter alle Vorkehrungen treffen, um den Lauf nach den am 31.12.2021 geltenden Corona-Umgangsregeln durchführen zu können. Das bedeutet auch, dass leider keine WCs und Umkleiden zur Verfügung gestellt werden können.

Wie in den Vorjahren werden ab Startort Trebbin, OT Löwendorf, Wilhelmstraße gegenüber des Gemeindezentrums zwei Strecken angeboten: 3,5 km und 6 km. Der Startschuss fällt ab 10 Uhr in Etappen. 
Ein Teilnehmerlimit wird auf 200 festgelegt. Nach derzeitigem Stand wird die 2G-Regel angewendet. Nachweise müssen von allen Teilnehmenden am Veranstaltungstag vorgelegt werden. 

Wichtig: Kinder bis zum vollendeten 14. Lebensjahr dürfen ohne Corona-Testnachweis teilnehmen. 14- bis 17-Jährige, die keinen 2G-Nachweis erbringen können, müssen einen Testnachweis von einer zertifizierten Teststelle vorlegen, da der Schulnachweis in den Ferien nicht gültig ist. Für alle Teilnehmenden ab 18 Jahren gilt die 2G-Regel. (Stand: 17.12.2021)

Alle Interessierten müssen sich in diesem Jahr über nachfolgenden Anmeldelink registrieren. Wenn das Teilnehmerlimit erreicht ist, wird die Anmeldung geschlossen.
An dieser Stelle noch ein kleiner Hinweis: Es wird keine Anmeldebestätigung per E-Mail versendet. Mit der Anzeige der Bestätigungsseite nach dem Absenden der Anmeldung ist die Anmeldung vollständig.

Anmeldung zum Silvesterlauf 2021

bereitgestellt durch EUSurvey

Eckdaten

Start

  • Wilhelmstraße in Trebbin, OT Löwendorf, gegenüber des Gemeindezentrums
  • 31.12.2021, ab 10 Uhr
  • Start in Etappen

Strecken

  • 3,5 km
  • 6 km

Coronabedingte Einschränkungen

  • Teilnehmeranzahl beschränkt auf 200
  • 2G-Nachweis ist vor Ort zu erbringen
    • 14 – 17 Jährige ohne 2G-Nachweis benötigen einen zertifizierten Testnachweis
  • Anmeldung erforderlich

Hallenmeisterschaften mal anders

Aufgrund der ungewissen Lage der Corona-Pandemie werden die Trebbiner Hallenmeisterschaften, traditionell Anfang des Jahres im Sportkomplex der Clauertstadt in den Disziplinen 30-m-Sprint, Dreierhop und Medizinballstoßen sowie den Staffelläufen ausgetragen, im Jahr 2022 nicht stattfinden. Dafür haben die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin jetzt in ihrer Trainingszeit die bewährten Wettkämpfe ausgetragen – eigentlich wie immer, nur anders.

„Wir sind froh, dass wir trainieren können“ freut sich Leichtathletik-Abteilungsleiter Frank Ueckert über die rege Teilnahme der Kinder am Training, „auch wenn es sehr schade ist, dass wir unsere Hallenmeisterschaften wieder hintenanstellen.“ Zum Ersatz kürten die Clauertstädter wenigstens vereinsintern die Besten, die am Ende einer immerhin im Sommer stattgefundenen Saison auch einige Hallenrekorde aufstellen konnten. „Aber da sind wir natürlich aufgrund des Termins nicht wirklich vergleichbar, am Ende eines Jahres sind die Kinder ja einige Monate älter als beim Wintertermin“ merkt Ueckert an, der sich trotzdem über die Leistungen seiner Schützlinge freute.

Für die besten Werte in den tradtionellen Disziplinen des Dreikampfs gab es auch eine kleine Belohnung. Die beste Leistung im Dreierhop gelang Louis Hohenschild, während Till Neumann im Medizinballstoßen nur knapp am Hallenrekord vorbeistieß. Im 30-m-Sprint gewannen Lilly Stollin und Ole Zerning einen Dreikampf über 30-m-fliegend, eine und zwei Hallenrunden. Die Sportlerinnen und Sportler aus der Clauertstadt verabschieden sich damit erstmal in eine unbekannt lange Winterpause, wenngleich mit dem Silvesterlauf am 31.12.2021 in Löwendorf noch ein Highlight auf dem Programm steht (Teilnahmebedingungen und Anmeldung hier).

Laura5,10 s1. KlasseMatty4,64 s
Carla4,58 s2. KlasseFinjas4,66 s
Lara4,50 s3. KlasseTristan4,43 s
Pia      4,62 s4. KlasseKevin4,38 s
Malu4,28 s5. KlasseOle4,27 s
Lilly und Larissa4,10 s 6. KlasseJonas4,09 s
Die schnellsten Sprinterinnen und Sprinter der Grundschule Trebbin im Jahr 2021

Sieben Medaillen für den SC Trebbin

Die Trebbiner Leichtathleten und Leichtathletinnen haben beim letzten Outdoor-Wettkampf auf Landesebene groß abgeräumt: In Hohen Neuendorf feierten die Clauertstädter vom SC zwei neue Landesmeistertitel, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen gewannen damit wie schon 2020 in den Altersklassen U14/U12 sieben Medaillen.

Ole Zerning (M10) gewann dabei nicht nur die Goldmedaille im Schlagball-Wurf, sondern verbesserte dabei auch noch den über 27 Jahre alten Vereinsrekord von Dennis Huth um einen halben Meter auf 52 m. In einem riesigen Starterfeld mit über dreißig Werfern erreichte auch Lauri Hohtari als Siebter das Finale der besten Acht. Bei den elfjährigen Jungen lief Richard Stange ein starkes 800-m-Rennen und wurde wie im Vorjahr Vizelandesmeister. Bemerkenswert auch, dass Richard im Sprint trotz fehlenden Schnellkraft-Trainings das B-Finale mit Bestleistung erreichte.

Julien Meyfarth (M11) wurde nach einem unglücklichen vierten Platz im Hochsprung (nur drei Zentimeter fehlten zu Bronze) doch noch mit einer Medaille belohnt: Im Schlagball-Wettbewerb holte sich Julien den dritten Platz und seine erste LM-Platzierung auf dem Treppchen. Ebenfalls in den Top 8 mit dem Ball: Willy Soeberdt als Sechster. Jacob Böttcher (M12) war neben einem erreichten B-Finale im Sprint auch Startläufer der Trebbiner 4×75-m-Staffel, die den undankbaren vierten Platz belegte.

Zur neuen SC-Landesmeisterin im Hochsprung avancierte Paula Walter (W13), die sich mit Sportschülerin Lia Steinfuhrt von der LG Niederbarnim einen spannenden Wettkampf lieferte und am Ende doch mit neuer Bestleistung von 1,50 m die Nase vorn hatte. Im 75-m-Sprint gewann Paula dann sogar noch eine Medaille, hier überquerte sie die Ziellinie als Dritte. Liana Kegel (ebenfalls W13) hatte zwei Mal knapp das Nachsehen, darf sich aber doppelte Vizelandesmeisterin nennen: Im 60-m-Hürdensprint wurde sie wie auch über die 75-m-Flachdistanz Zweite und war sehr enttäuscht, wenngleich das starke Erfolge sind.

Mit einer neuen Bestleistung im Speerwurf erreichte Kugel- und Diskuslandesmeisterin Julina Arndt (W13) den vierten Platz. Auch Yagmur Demirbolat (W12) schaffte – bei ihrem ersten Speerwurf-Wettkampf – eine neue Bestleistung und kam ins Finale. Nach einer langen „Late-Season“ dürfen sich die Trebbiner SC-Sportler und Sportlerinnen jetzt auf einen ruhigeren Saisonausklang freuen, ehe die Aufbauarbeit für den Winter wieder losgeht.

Julina Arndt wird Doppel-Landesmeisterin

Bei den Landesmeisterschaften im Wurf und Mehrkampf feierten die Leichtathletinnen des SC Trebbin große Erfolge: Am letzten Augustsonntag gewann Sportschülerin Julina Arndt (W13) in Mahlow die Kugel- und Diskuswurfwettbewerbe, während Liana Kegel in der gleichen Altersklasse Vizelandesmeisterin im Vierkampf wurde.

Betreut durch die Sportschultrainer des SC Potsdam siegte Julina mit der 3-Kilo-Kugel und mehr als einem Meter Vorsprung (Siegweite: 9,70 m) vor ihrer nächsten Konkurrentin aus Petershagen. Damit verteidigte die Eliteschülerin des Sports ihren Titel aus dem Vorjahr. Noch größer war die Dominanz mit dem Diskus, den Julina auf 28,11 m warf und damit über drei Meter Vorsprung auf die anderen Werferinnen hatte. Ein großer Erfolg für die Sportschülerin und den Ursprungsverein aus der Clauertstadt, für den sie in Mahlow startete.

Begleitet von Trainerin Ronja Meißner traten Paula Walter und Liana Kegel (beide W13) im Vierkampf, bestehend aus dem 75-m-Sprint, Weitsprung, Ballwurf und einem 800-m-Lauf an. Mit neuen Bestleistungen in allen Disziplinen außer dem Weitsprung durfte sich Paula Walter über einen tollen sechsten Platz freuen, während Liana Kegel sogar in allen Disziplinen ihre Bestleistungen verbesserte. Hinter der überlegenen Siegerin von der LG Niederbarnim gewann Liana mit 1821 Punkten eine starke Silbermedaille.

„Das war ein sehr knapper Wettkampf, teilweise fehlten nur wenige Punkte“ beschrieb Trainerin Meißner den Mehrkampf. Die letzten Landesmeisterschaften, nämlich die im Einzel der U14, stehen Ende September in Hohen Neuendorf auf dem Wettkampfkalender.