Ehrung der Landesbesten und starker Start in die Hallensaison

Die Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin sind mit zwei Highlights aus der Herbstpause gekommen: Am letzten Novemberwochenende wurden traditionell die Landesbesten im Rahmen des Trebbiner Weihnachtsmarktes geehrt. Dazu haben fünf Sportlerinnen und Sportler aus der Clauertstadt den Stützpunkt (gemeinsam mit Mellensee und KW) beim Stützpunktpokal verstärkt.

Trebbins Bürgermeister Ronny Haase ehrte am Sonntagnachmittag auf dem Marktplatz die fünf erfolgreichsten SC-Sportler/innen des Jahres 2025: Die Landesmeisterinnen Julina Arndt, Laila Kegel und Tessa Böttner erhielten ebenso ein schwarzes Shirt als Erinnerung an ihre tollen Erfolge wie die Landesmeister Kaspian Schwarz und Ole Zerning. „Ihr fünf steht hier stellvertretend für eure Trainingskollegen, die ebenfalls mit Mut, Fleiß, Begeisterung und viel Herzblut beeindruckende Ergebnisse erzielt haben“, so Bürgermeister Haase, „gemeinsam zeigt ihr, wie stark euer Verein wirklich ist.“

Für die erfolgreichste SC-Leichtathletin des Jahres Tessa Böttner, die neben den Stabhochsprung-Titeln bei Berlin-Brandenburger Meisterschaften in gleich zwei Altersklassen auch die Deutsche Vizemeisterschaft und den fünften Platz beim Europäischen Jugendfestival vorzuweisen hat, war die Veranstaltung gleichzeitig eine Art Abschied: Sie wechselt zur neuen Saison zum SC Potsdam. Auch für Hochsprung-Landesmeisterin Laila Kegel bricht mit Beginn des Studiums ein neues Kapitel an.

Mit dem Stützpunktpokal in Potsdam bricht Ende November traditionell das Kapitel „Hallensaison“ an: Für den Stützpunkt Trebbin-Mellensee-Königs Wusterhausen starteten am Samstag fünf SC-Sportler/innen. „Für einige war es der erste große Wettkampf“, berichtet Sophie Weigelt, Trainerin der SC-Jugendgruppe, „wir freuen uns über viele Bestleistungen.“ Kyrylo Rudnychenko unterstützte ebenso wie Lenn Erpel das M14-Team im Hürdenlauf, im Weitsprung und über 60 m kamen noch Kilian Schwarz und Kaspian Schwarz dazu. Reveka Prokhorova startete im Team der weiblichen Jugend. Insgesamt erreichte der Stützpunkt in der Wertung der U12+U14-Teams einen starken dritten Platz!

Ausfall- und angriffsgeschwächt

Die Trebbiner Handballmänner haben von Ausfällen geschwächt die zweite Saisonniederlage in der Landesliga Süd-Ost hinnehmen müssen: Beim 20:24 bei der zweiten Vertretung des HSV Wildau zeigte insbesondere der Angriff der Clauertstädter ungewohnte Defizite. Aufgrund der Niederlage der Konkurrenz aus Wünsdorf bleiben die Handballer des SC Trebbin vorerst auf Rang zwei, haben aber ein Spiel mehr absolviert.

In Wildau musste die SC-Sieben insbesondere im Rückraum Ausfälle verkraften: Durch die Absagen von Torsten Wagner und Jared Ehresmann fehlten nicht nur die beiden besten Saisontorschützen, auch Spielmacher Arne Pfaender und Maximilian Störl standen für den SC-Rückraum nicht zur Verfügung. „Das führte natürlich dazu, dass wir verbliebenen Rückraumspieler nur jeweils vier bis fünf Minuten Pause bekommen haben“ so Spielertrainer Benjamin Stollin, der am Samstag mit sieben Treffern erfolgreichster Trebbiner Feldtorschütze war, „im Angriff ist uns die Luft ausgegangen“.

In der ersten Hälfte hatten sich die Hausherren aus Wildau – angeführt von ihrem Toptorschützen Jim Winter (10 Tore) bis zur 20. Minute bereits eine 10:5-Führung herausgespielt. Nach dem 15:10-Halbzeitstand kämpften sich die Gäste aus Trebbin zwar noch einmal auf 17:19 heran (48. Minute), am Ende reichten aber die Kräfte nicht mehr für eine Aufholjagd. Ein Sonderlob erarbeitete sich neben dem Abwehr-Torhüter-Verband auch Bastian Reuther, der mit 8 Treffern (davon 4 Siebenmeter) bester Trebbiner Torschütze war. Nach einem spielfreien Wochenende haben die SC-Männer noch schwere Aufgaben vor sich: Am dritten Adventssamstag müssen sie beim Tabellenvierten Rot-Weiß Friedland antreten, am 20. Dezember (Achtung: Anwurf bereits um 16 Uhr) empfangen sie im Sportkomplex den HSV Frankfurt/Oder.

Die C-Jugend befindet sich derweil weiterhin auf Erfolgskurs: Beim SV Lok Rangsdorf verdoppelte der weiterhin ungeschlagene Tabellenführer der Kreisliga die Tourausbeute der Hausherren, das Spiel endete 16:32. Die B-Jugend musste sich derweil beim SSV Falkensee II mit 32:41 geschlagen geben und bleibt noch ohne Punkte.

Heimspieltag mit Derby steht bevor

Die Trebbiner Handballmannschaften haben einen großen Heimspiel-Samstag vor sich: Ab 12 Uhr bieten die Mannschaften des SC Trebbin tollen Sport im Sportkomplex der Clauertstadt. Den krönenden Abschluss wird das Landesliga-Derby SC Trebbin – Ludwigsfelder HC III um 18:30 Uhr darstellen.

Die SC-Männermannschaft hatte zuletzt eine Siegesserie gestartet und geht dementsprechend mit der Motivation, diese aufrechtzuerhalten, in das Spiel gegen die Automobilstädter. Der Gegner aus Ludwigsfelde konnte nach einem schwierigen Spielplan zu Saisonstart, unter anderem schlugen Niederlagen gegen die Spitzenteams TSG Lübbenau 63 III und SSV RW Friedland zu Buche, erst einen Liga-Erfolg erringen und findet sich auch nach der klaren 28:37-Niederlage gegen Wünsdorf II vor einer Woche nur auf dem achten Tabellenplatz wieder. Die drittplatzierten Trebbiner wissen nichtsdestotrotz um die Qualitäten der Gäste, bei denen mit Pierre Salo (aktuell Platz 3 der Landesliga-Torschützenliste), Patrick Schenk und Moritz-Michael Löwe auch ehemalige SC-Akteure auflaufen könnten.

Bereits ab dem Mittag möchte die D-Jugend des Vereins, derzeit Kreisliga-Zweiter, ihren Positivtrend fortführen: Um 12:00 Uhr treffen die Trebbiner auf den SSV Falkensee II (Platz neun), direkt im Anschluss (13 Uhr) steht eine Partie gegen den MBSV Belzig (Platz sechs) auf dem Programm. Der D-Jugend-Spieltag mit den Nicht-SC-Mannschaften beginnt bereits um 11 Uhr. Zwischen dem jüngsten SC-Team und der Männer-Sieben liegt um 16 Uhr noch die B-Jugend-Partie SC Trebbin – SV Blau-Weiß Wusterwitz: Nach zwei Niederlagen zum Start möchten die Trebbiner ihren ersten Saisonsieg einfahren. Alle Teams freuen sich auf reges Treiben auf den Tribünen!

Starker Start in den November

Die Trebbiner Handballmänner haben nach einem durchwachsenen Saisonstart die Nerven behalten: Im Landesliga-Derby beim SV Blau-Weiß Dahlewitz II gewannen die Clauertstädter trotz eines 4-Tore-Rückstands zur Pause noch mit 36:32. Auch im ersten November-Auswärtsspiel bei der SG Schöneiche gelang den Clauertstädtern eine mentale Energieleistung; einen 13:10-Pausenrückstand drehte die SC-Sieben noch zu einem 26:23-Auswärtserfolg. Damit glückt den Männern des SC Trebbin der Sprung auf den dritten Tabellenplatz der Landesliga Süd-Ost.

Zuvor verlief der Saisonstart durchwachsen: Nach einer hohen 17:33-Niederlage im Heimspiel gegen Tabellenführer TSG Lübbenau 63 III wusste niemand so richtig, wo sich die Trebbiner, die sich ja freiwillig in die Landesliga zurückgezogen hatten, stehen würden. Einer Niederlage im Verbandsligapokal-Achtelfinale gegen den SSV Falkensee trotz einer Drei-Tore-Führung kurz vor Schluss folgte auch im ersten Oktober-Heimspiel gegen den MTV Wünsdorf II „nur“ ein 35:35-Unentschieden – ebenfalls trotz einer Drei-Tore-Führung zweieinhalb Minuten vor dem Ende. Nun scheint der Schalter umgelegt, insbesondere in den Schlussphasen zeigt sich die Erfahrung des SC-Teams, in dem sich auch immer besser die jungen Spieler oder die Akteure der zweiten Mannschaft zurecht finden.

Nach dem Derby gegen den Ludwigsfelder HC III (15. November) treten die SC-Männer in der Adventszeit noch zwei Mal auswärts an (29.11., 17 Uhr beim HSV Wildau II; 13.12. zum schweren Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten SSV Rot-Weiß Friedland), ehe kurz vor Weihnachten ein Heimspiel auf dem Programm steht: Am 20.12. empfangen die Trebbiner zur ungewohnten Anwurfzeit um 16 Uhr den HSV Frankfurt/Oder. Bis dahin wollen sie ihren schwer erkämpften dritten Tabellenplatz verteidigen.

Auch die Jugendmannschaften kommen immer besser in Fahrt: Die D-Jugend des SC Trebbin leitete den November mit zwei Kantersiegen (27:13 gegen Brandenburg/West, 31:10 gegen den SV Lok Rangsdorf II) ein.  Die C-Jugend des SC Trebbin hat mit einem 38:16-Erfolg gegen den SV Blau-Weiß Wusterwitz den vierten Sieg in Folge eingefahren und grüßt von der Kreisliga-Tabellenspitze.

Neuer Rückenfit-Kurs für Nicht-Vereinsmitglieder

Ein neuer Rückenfitkurs für Nicht-Vereinsmitglieder startet am Dienstag, 02.09.25 um 19:30 Uhr in der Sporthalle Sportfeldstrasse. Um Voranmeldung an Lars Erdmann per Email (larerd@gmail.com) wird gebeten! Der Kurs besteht aus zehn Terminen zu je 1 Stunde, und kostet 100€.

Am Ende der 10 Kurse bekommt jeder Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung. Diese kann bei der Krankenkasse eingereicht werden. Abhängig von der Krankenkasse werden 70-80% erstattet.

Mitzubringen sind ein Handtuch (groß), ein Getränk sowie gute Laune. Hallensportschuhe werden nicht benötigt, alle Übungen werden ohne Schuhe durchgeführt. Eine Umkleide ist vorhanden, Duschen stehen nicht zur Verfügung.

Bekanntmachung im Nachgang der Mitgliederversammlung vom 27.03.2025

Das Präsidium des SC Trebbin ist bei der Mitgliederversammlung am 27.03.2025 beauftragt worden, eine möglicherweise notwendige Beitragserhöhung vor Beginn des Kalenderjahres 2026 und damit einhergehend eine möglicherweise notwendig werdende Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung noch vor Jahresende zu prüfen und ein Konzept zu erstellen.

Zu dieser Frage tagte das Präsidium am 03.07.2025. Im Vorfeld waren insbesondere von Schatzmeister Thomas Stollin Informationen zum aktuellen Stand der Finanzen, sowie von Torsten Wagner zu Beitragsmodellen anderer Vereine zusammengetragen worden.

In Anbetracht der eingebrachten Fakten und unter Diskussion aller Unabwägbarkeiten hat sich das Präsidium zu folgenden Schritten entschieden:

Es wird keine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge zum 01.Januar 2026 und damit auch keine Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung geben. Um eventueller Finanzlücken, die aber nach jetzigem Stand nicht erkennbar sind, vorzubeugen, wird sich das Präsidium in den kommenden Monaten verstärkt um Sponsorenakquise bemühen. Erste Erfolge sind hier bereits erzielt worden.

Außerdem werden auf absehbare Zeit Strafen durch den Handballverband durch die Ausbildung mehrerer Schiedsrichterpaare in einem Lehrgang in Trebbin eingespart; auch die Spielklassenbeiträge für die Handballmannschaften sinken durch Abmeldung der Frauenmannschaft. Mit den kalkulierten Einnahmen der Handballheimspiele und der beabsichtigen Wiederbelebung der Trebbiner Hallenmeisterschaften (Informationen folgen) möchte das Präsidium den Mitgliedern die Belastung einer erneuten Beitragserhöhung ersparen. Die Vertretbarkeit dieser Strategie ist aus verschiedenen Perspektiven diskutiert worden, die Entscheidung erfolgte einstimmig.

Präsidium des SC Trebbin e.V.

Böttner siegt bei EYOF-Gala; Pfingstsportfest bei schwierigen Bedingungen

Tessa Böttner (U18) hat sich bei der EYOF-Gala im hessischen Wetzlar, einem Auswahlwettkampf für die Europäischen Olympischen Jugendspiele, mit einem Sprung über 3,80 m als Siegerin für eben jene U18-Europameisterschaften im nordmazedonischen Skopje im Juli qualifiziert. Außerdem haben beim „The Berlin Meeting“ in Berlin-Lichterfelde sechs Leichtathletinnen und Leichtathleten des SC Trebbin schwierigen Bedingungen getrotzt: „Es hat starke Gewitter gegeben“ schilderte SC-Trainerin Sophie Weigelt, „die Wettkämpfe wurden immer wieder unterbrochen, alle mussten auf die Tribünen.“ Drei erste Plätze, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen als Bilanz für die Clauertstädter können sich beim mit Sportlern aus ganz Deutschland besetzten Meeting trotzdem sehen lassen.

Einen der ersten Plätze für den SC Trebbin holte Julina Arndt (U18): Die Sportschülerin gewann den Kugelstoßwettkampf mit guten 12,45 m. Mit dem Diskus kam sie in Lichterfelde nicht so gut zurecht; 32,99 m bedeuteten trotzdem Platz drei. Bereits eine Woche zuvor hatte Julina beim Jahnsportfest in Perleberg beide Wurfkonkurrenzen gewonnen, dort mit dem Diskus gut eineinhalb Meter weiter geworfen.

Eine gute Nachricht gab es für Laila Kegel (Frauen): Das Knie scheint zu halten. Die schlechte Nachricht: Laila hat die 1,69 m knapp dreimal gerissen. Trotzdem reichte es zur Goldmedaille, und die Hoffnung auf die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften besteht weiter. Ihre Schwester Liana Kegel (U18) lief über 100 m in 12,79 s zu einer sehr guten Zeit, während sie das 100-m-Hürden-Rennen früh abhaken musste. „Sie hat zur ersten Hürde einen Schritt zu viel gemacht“ erklärte Weigelt, „später hat sie dann wieder zum Dreierrhythmus zurück gefunden.“ Bei besserer Startphase wäre das ein schnelles Rennen geworden!

Zweimaliger Medaillengewinner bei den Jungen sollte Erik Gross (M14) werden: Mit einer Steigerung auf 30,48 m gewann Erik Bronze mit dem Diskus, und auch im Kugelstoßring wurde er – trotz nassen Ringes – mit einer Leistung nur 14 cm unter seiner Bestweite Dritter. Kaspian Schwarz (M13) stand über 75 m schon an der Startlinie, ehe der Stadionsprecher eine der angedeuteten Gewitterpausen ankündigte. Dreißig Minuten später beim erneuten Startversuch sollte Kaspian mit neuer Bestzeit von 10,47 s die Silbermedaille gewinnen, Chapeau! Reveka Prokhorova (W12) erzielte eine neue Bestzeit im 75-m-Sprint und wurde Vierte mit der Kugel und im Weitsprung.

Ein nostalgischer Nachmittag

Das erste Handball-Legendenspiel zu Ehren der zwanzigsten „Verbandsliga-oder-höher-Saison“ hat am Pfingstsamstag einige Zuschauer in den Sportkomplex Trebbin gelockt. Angetreten waren neben der aktuellen Verbandsliga-Männermannschaft viele ehemalige Weggefährten, beispielsweise vom Landesligatitel 2005 oder der Verbandsligameisterschaft 2018. Außerdem stehen nun auch die neun Gegner der Landesligasaison 2025/26 fest, nachdem die Handballer des SC Trebbin ihren freiwilligen Rückzug in die tiefere Spielklasse verkündet hatten.

Mit einem emotionalen Auftakt begrüßte Kapitän Silvio Kahle die Freunde des Trebbiner Handballsports: Neben dem zwanzig Jahre alten Video-Zusammenschnitt der Aufstiegssaison in die Verbandsliga, die über den Beamer im Sportkomplex lief, machte Kahle mit einer imposanten Dankesrede Lust auf den launigen Handballnachmittag. Knapp 30 ehemalige und aktuelle SC-Akteure hatten sich zum Stelldichein eingefunden, beispielsweise der ehemalige Kapitän Jens Dröfke, Matthias Baumecker, Torhüter Hermann Glöde oder Kreisläufer Manuel Höhne, die in einem ersten Spieldrittel mit ihren immer noch aktiven Spielkollegen um Spielertrainer Benjamin Stollin, Arne Pfaender, Torsten Wagner oder Peter Mahns auf die restlichen Akteure trafen.

Im zweiten Spieldrittel traten dann geloste Teams an, ehe in den letzten zwanzig Minuten ein Team der ‚jüngeren Vergangenheit‘ gebildet wurde. Dies umfasste beispielsweise auch den eben erst mit der E-Jugend zum Kreismeister gekrönten Robert Düsel-Eifler, Jakob Henschke oder Maik Wettengel. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bekamen dabei sehenswerte Spielzüge, spektakuläre Paraden, wenig Abwehrarbeit, den ein oder anderen Fehlwurf und das lautstarke Jubeln und Fluchen von Ex-Rechtsaußen Thomas Polke zu sehen.

Ebenfalls mit dabei waren der ehemalige Torwarttrainer Ralph Kornack, 2018-Meistertrainer Sven Keck, Marcel Kroop, Danilo Hartmann, Chris Schönebeck oder der zum Schiedsrichter degtadierte Jared Ehresmann. „Du kannst ja dann zum 30-jährigen Jubiläum mit uns antreten“ scherzte Kahle über das Mikrofon, „auch, wenn du uns dann vielleicht in die Halle schieben musst.“

Aufgrund des fortgeschrittenen Alters großer Teile der SC-Mannschaft hatten sich die Trebbiner Handballmänner dafür entschieden, im kommenden Jahr freiwillig eine Liga tiefer in der Landesliga anzugreifen. Dabei treffen sie, so gab der Handballverband Brandenburg jetzt bekannt, auf Derbygegner wie den Ludwigsfelder HC III, den MTV Wünsdorf II, den HSV Wildau II, Blau-Weiß Dahlewitz II oder die SG Schöneiche. Dazu kommen in der „Süd-Ost-Staffel“ Fahrten nach Friedland, Lübbenau, Frankfurt/Oder oder zum HC Spreewald II. Kein Gegner der Trebbiner wird der langjährige Lokalrivale HV Luckenwalde 09 werden, die Kreisstädter treten in der Süd-West-Staffel an. Die Saison soll am Wochenende des 20./21. September starten!

SC-Handballer veranstalten Legendenspiel

Ein absolutes Highlight steht im Trebbiner Sportkomplex zum Abschluss der Handballsaison – und zum vorläufigen Ende der Verbandsligazeiten der Handballmänner – an: Am Samstag, 07. Juni, um 16:30 Uhr, werden die Clauertstädter ein „Legendenspiel“ veranstalten. „Denkbar sind verschiedene Mannschaftskonstellationen“ erklärt Benjamin Stollin, Spielertrainer des SC Trebbin, „wir haben viele, viele Zusagen bekommen.“ Als Tabellenneunter waren die SC-Männer dem sportlichen Abstieg entgangen, ziehen sich aber zur neuen Saison nach zwanzig Jahren in Brandenburgs höchsten Spielklassen freiwillig in die Landesliga eine Spielklasse tiefer zurück.

Wer weiß, wer am Samstag alles auf dem Parkett steht? Nach dem Aufstieg im Jahr 2005 durch die Meisterschaft im Duell gegen den HV Calau haben einige Persönlichkeiten den Hallenboden des Trebbiner Sportkomplexes bereichert. Man erinnere sich beispielsweise an heiße Derbys gegen Luckenwalde, Wünsdorf, Ahrensdorf oder Dahlewitz, Spiele gegen ewige Rivalen wie Calau oder Finsterwalde – die allesamt von großen Teilen der noch immer aktiven Mannschaft der Trebbiner bespielt wurden. Arne Pfaender, Torsten Wagner, David Müller, Michael Schlecht oder Silvio Kahle, alle neben Spielertrainer Stollin schon zu Beginn der Verbandsliga-Ära im SC-Dress dabei, treffen dabei als „Immer-noch-aktive“ auf alte Weggefährten.

Vielleicht schlüpft beispielsweise Sven Keck, damaliger Meistertrainer der Trebbiner beim Aufstieg in die Brandenburgliga 2018 und mittlerweile Präsident des Ludwigsfelder HC, wieder in sein Torhüter-Trikot? Oder werden Kapitän Jens Dröfke (ehem. Richter) und Kreisläufer Matthias Baumecker, Säulen der Meistermannschaft von 2005, noch einmal die Handballschuhe schnüren? Wird Thomas Polke sich wie in guten alten Zeiten demonstrativ vor der Partie im Mittelkreis dehnen? Oder Rückraum-Ass Chris Schönebeck seine gefürchtete Wurfkraft demonstrieren?

Alle Trebbiner Handballfreunde, Fans alter und aktueller Zeiten, werden am kommenden Samstagnachmittag auf ihre Kosten kommen. Zur „Kaffeezeit“ ist selbstverständlich auch für das leibliche Wohl gesorgt, und für den Abend nach dem Spiel können wir einen Besuch beim Lindenblütenfest in Löwendorf ans Herz legen! Wir freuen uns auf das Aufblühen alter Erinnerungen, in einem hoffentlich gut gefüllten Sportkomplex.

E-Jugend sichert sich den großen Triumph – alle Handball-Jugend-Teams begeistern

Die E-Jugend des SC Trebbin hat sich am letzten Spieltag Ende Mai den Kreismeistertitel gesichert und eine tolle Saison gekrönt. „Wir haben allen gezeigt, dass mit viel Engagement auch in einem kleinen Verein so etwas möglich ist“ freute sich Trainer Robert Düsel-Eifler, „insbesondere freue ich mich, dass wir vor den sonstigen Überfliegern aus Potsdam geblieben sind.“ Mit einem 19:14-Erfolg gegen Verfolger Blau-Weiß Wusterwitz rundete die Mannschaft die Spielzeit ab. Auch die anderen Jugendmannschaften des SC Trebbin hatten Grund zur Freude.

Mit nur drei Minuspunkten in einer zwölf Mannschaften starken Kreisliga hat die E-Jugend, die als allererste einen Titel in diesem Jugendbereich nach Trebbin holte, sicherlich das beste Jahr aller SC-Jugendteams hinter sich. „Leider müssen wir die Mannschaft zur neuen Saison teilen“ erklärt Düsel-Eifler die Problematik der Doppeljahrgänge, „der Großteil wird dann in der D-Jugend spielen, in der neuen E-Jugend werden wir gemeinsam mit der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst kooperieren.“ Etwas irritiert zeigte sich der Trainer und Abteilungsleiter Handball bezüglich der fehlenden Ehrung durch die Staffelleiterin; „aber wir haben dann selbst Pokale besorgt“, so Düsel-Eifler. Als kleine Belohnung darf die Mannschaft in Warnemünde beim Beach-Cup noch ein schönes (und hoffentlich genauso erfolgreiches) Wochenende verleben.

Die D-Jugend unter Trainer Marco Erdmann hat ebenso eine erfolgreiche Saison gespielt: Mit zwölf Siegen aus achtzehn Partien sicherte sich die Mannschaft den vierten Kreisliga-Platz und schrammte nur um einen Punkt nach zwei knappen Niederlagen am Saisonende gegen den Dritten aus Falkensee am Siegertreppchen vorbei. Diesen Platz sollte die C-Jugend, die bereits in der Kooperation mit Ahrensdorf antritt, erreichen: In der starken 14er-Liga gelangen der Sieben, ebenfalls von Düsel-Eifler trainiert, neunzehn Siege.

Der vielleicht überraschendste Erfolg gelang der B-Jugend, die gemeinsam und unter dem Namen des HV Luckenwalde 09 in der Kreisliga antrat: Auch der Mannschaft von Trainer Jens Kowalewski sollte der Sprung auf den dritten Platz in einer spannenden Staffel gelingen. „Wir hatten uns ja aus zwei Mannschaften zusammengeschlossen, die letztes Jahr noch auf dem letzten und vorletzten Platz landeten“ so Kowalewski, „wir haben Körperlichkeit, Tempo und Positionsspiel aus beiden Mannschaften sehr gut vereinen können.“ Mit einer besseren Hinrunde wäre sogar noch mehr möglich gewesen, „aber da mussten wir uns auch ein Stück weit noch finden“, ergänzt Kowalewski. Das gelang dem dann zusammengewachsenen Team in der Rückrunde, in der beispielsweise auch der Staffelsieger MTV Wünsdorf mit 24:20 geschlagen wurde. Im kommenden Jahr wird das Team aus Trainer Jens Kowalewski, Co-Trainer Guido Höhn und dem HVL-Verantwortlichen Marc Kühne mit der Mannschaft gemeinsam wieder in der Kooperation beider Vereine in der A-Jugend starten.