Die Flügelzange trifft wieder

Nachdem die Handballer des SC Trebbin in der Vorwoche mit 20:29 bei der zweiten Vertretung der TSG Lübbenau 63 unterlegen waren, fanden die Clauertstädter am Samstag vor heimischem Publikum gegen den Tabellenletzten HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II zurück in die Erfolgsspur. Mit 29:24 siegte die Mannschaft von Spielertrainer Benjamin Stollin, insbesondere die Außenspieler Fabien Komoll (Neuzugang vom Ludwigsfelder HC) und Peter Mahns taten sich hervor.

Vor einer Woche in Lübbenau waren die Trebbiner bei der deutlichen Niederlage noch ohne Chance gewesen, allerdings traten die Hausherren im Spreewald aufgrund der Spielpause in der Oberliga Ostsee/Spree mit einigen Spielern der ersten Mannschaft an – ein Fakt, der die SC-Männer in dieser Corona-Saison bereits gegen den HSV Wildau II und den HC Spreewald II getroffen hatte. Das Problem im Spiel gegen die Lübbenauer lag laut Spielertrainer Stollin allerdings wieder einmal in der Chancenverwertung, die die Trebbiner Gäste bereits bis zum 13:7-Pausenstand weit abgeschlagen hatte.

Umso besser, dass gleich eine Woche später die Chance zur Wiedergutmachung bestand – wobei das Spiel gegen die bisher erst mit einem Unentschieden auf dem letzten Südstaffelplatz stehende Reserve aus Teltow fast noch geplatzt wäre. „Ende der Woche kam der Wunsch des Gegners auf, das Spiel wegen einer klammen Personaldecke zu verlegen“ erläuterte Benjamin Stollin das Anliegen der Teltower, „aufgrund unseres engen Spielplans konnten wir dem allerdings nicht nachkommen.“ Trotz der Ankündigung hatten die Gäste aus Teltow am Samstag vierzehn Spieler im Aufgebot; einige Akteure aus der zurückgezogenen Kreisligasieben, auch ehemalige Viertligaprofis, verstärkten das Team.

Gegen die wenig eingespielten Gäste gehörte die Anfangsphase dann auch den Hausherren: Mit seinem ersten Tor im SC-Dress fügte sich Rechtsaußen Fabien Komoll, der gemeinsam mit Jared Ehresmann in der Jugend beim Ludwigsfelder HC spielte, blendend ein. Nach zwölf Minuten führten die Clauertstädter mit 8:4, immer wieder kam die Trebbiner Flügelzange mit Komoll (Toptorjäger mit 7 Toren) und Peter Mahns (6 Tore) zum Zug. Bis zur Halbzeit (14:10) sollte dieser Vorsprung konstant bleiben.

Nach Wiederanpfiff verpassten die Gäste aus Teltow einige Gelegenheiten, das Spiel aufgrund nicht optimaler Chancenverwertung der Trebbiner wieder spannender zu gestalten. Im Gegenzug erhöhten die Hausherren ihren Vorsprung bis auf 23:17 (48. Minute) und führten so die Vorentscheidung herbei. Basierend auf einer guten Abwehrleistung mit dem gut haltenden Jan-Philipp Hilbert im SC-Tor siegten die Trebbiner letztlich ungefährdet mit 29:24 und halten den Anschluss an die obere Tabellenhälfte.

SC-Männer verlieren emotionales Derby

Gegen den Tabellenzweiten SV Blau-Weiß Dahlewitz haben die Handballmänner des SC Trebbin am Samstagabend ein emotionales Derby mit 23:27 verloren. „Wir haben unsere Chancen nicht genutzt und sind zu oft an Gäste-Torhüter Stefan Bombich gescheitert“ erklärte Spielertrainer Benjamin Stollin, der in der Schlussminute noch drei Zeitstrafen kassiert hatte. Durch die zweite Niederlage in diesem Jahr bleiben die Clauertstädter auf einem Mittelfeldplatz der Verbandsliga Süd.

In einer torarmen Anfangsphase konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen, dafür luden sich auf Seiten der Hausherren bereits viele Emotionen ins Spiel. Jakob Henschke beispielsweise musste wegen Meckerns zwei Zeitstrafen absitzen, und kurz nach dem 4:7 durch Gäste-Rückraumspieler und Ex-SC-Angreifer Alexander Kumm erhielt Henschke die rote Karte und noch eine weitere Zeitstrafe, die die Trebbiner personell schwächte. Im Angriff kam die Heimsieben im Sportkomplex überhaupt nicht zurecht, der Halbzeitstand von 6:10 ließ Erinnerungen an Handballspiele vor vierzig Jahren aufkommen.

Auch der Beginn der zweiten Hälfte gehörte den Dahlewitzern, die in dieser Saison stark aufspielen und erst eine Partie gegen Tabellenführer Wünsdorf verloren hatten. Ncah wenigen Minuten hatte sich der Vorsprung der Gäste, angeführt vom Toptorschützen Robert Lutze (6 Tore), auf 14:8 vergrößert. Doch die folgenden Minuten sollten den SC-Angreifern gehören, die endlich Gästetorhüter Bombich überzwingen sollten: Mit einem 5:1-Lauf verkürzten die Trebbiner und waren wieder im Spiel. Die Trebbiner Toptorjäger Robert Düsel-Eifler und Silvio Kahle (je 5 Tore) machten Druck, und trotz eines Zwischenspurts der Blau-Weißen zur erneuten Fünf-Tore-Führung war das Spiel zwei Minuten vor Spielende wieder offen (23:25).

Ein Doppelschlag des Tabellenzweiten machte die Trebbiner Hoffnungen jedoch zunichte, ehe sich Spielertrainer Stollin – unzufrieden mit der Leistung der Unparteiischen – mit drei Zeitstrafen noch eine persönliche Strafe abholte. „Daran lag es aber nicht“ relativierte er später, „wir haben unsere Chancen nicht nutzen können.“ Allein die vier vergebenen 7m-Strafwürfe hätten die 23:27-Niederlage wettmachen können, aber die Sieger an diesem Tag hießen verdient Stefan Bombich und seine Dahlewitzer Sieben.

Die C-Jugend des SC Trebbin unterlag zuvor ebenfalls den Blau-Weißen, aber aus Wusterwitz, mit 10:30- während die Trebbiner Frauenmannschaft weiter auf ihr erstes Spiel im Jahr 2022 wartet.

SC-Männer mit Freud und Leid

Die Handball-Männer des SC Trebbin haben sich in der Verbandsliga-Südstaffel nach einer unglücklichen Niederlage beim HC Spreewald II mit einem 28:26-Erfolg gegen Tabellenschlusslicht HSV Wildau II zurückgemeldet. Dabei war der scheinbar knappe Erfolg ein sportlich sehr wertvoller, sind die Gäste doch mit weiten Teilen ihrer höherklassigen Brandenburgligamannschaft im Sportkomplex angetreten.

Das Nachholspiel zur Trainingszeit am Mittwochabend begann mit einem starken Start der Gäste, die in den ersten zwölf Spielminuten neun Treffer bis zu einer 9:6-Führung erzielen sollten. „Das waren zu viele Gegentore“ monierte Spielertrainer Benjamin Stollin, „aber danach hatten wir einen besseren Zugriff in der Abwehr.“ Bis zum Pausenpfiff sollten die Hausherren lediglich noch vier Gegentore zulassen, beim 13:13-Pausenstand war die Partie wieder ausgeglichen.

Nach Wiederanpfiff überraschte die SC-Sieben nach einem Tipp von Ex-Trainer und Zuschauer Sven Keck die Wildauer mit einer 4:2-Abwehr – dabei wurden die bis dato erfolgreichsten Wildauer Sebastian Kroll (6 Tore) und Florian Weber (4) konsequent in Manndeckung genommen. Im Angriff ließen die Hausherren zwar noch den ein oder anderen Gegenstoß ungenutzt, dafür punkteten allerdings Linksaußen Peter Mahns (Toptorschütze mit 6 Toren) und Robert Düsel-Eifler (5). Auch Torsten Wagner, der die Mannschaft kurzfristig noch verstärkte, entpuppte sich als große Verstärkung mit fünf Toren.

So hatte sich die SC-Sieben acht Minuten vor Abpfiff eine 24:19-Führung erarbeitet, die die Gäste aus Wildau nur noch einmal auf 25:26 verkürzen konnten. Mit dem 28:26-Heimsieg im Nachholspiel klettern die Trebbiner in der Tabelle auf Rang fünf und halten Anschluss an das Spitzenquartett.

„Es ist ein bisschen schade, dass die Spiele so wenig planbar sind“ merkte Spielertrainer Stollin angesichts der Tatsache an, dass zum zweiten Mal binnen Tagen viele Spieler aus anderen Mannschaften bei den Reservevertretungen der Gegner aushalfen. Bereits am Samstag zuvor beim HC Spreewald II, den die Clauertstädter zuvor noch daheim klar mit 31:17 bezwangen, halfen die spiellosen Handballer der ersten Mannschaft und anderer Teams aus. In Luckau unterlagen die Trebbiner der starken Heimsieben so mit 27:28. „Aber auch da hätten wir mehr Chancen nutzen müssen“ ärgerte sich Benjamin Stollin über vergebene Konter, erst zwei Sekunden vor Spielende markierte Spreewalds Jannes Kreutz das Siegtor.

Nach einer kurzen Winterpause geht es für die Trebbiner Handball-Männer am 12. Februar mit einem Heimderby gegen Blau-Weis Dahlewitz, derzeit Tabellendritter mit nur zwei Minuspunkten, weiter. Die Spiele der anderen SC-Mannschaften im Januar mussten leider abgesagt werden.

Start mit Kantersieg

Die Trebbiner Verbandsligahandballer sind mit einem 31:17-Kantersieg gegen den HC Spreewald II in das Kalenderjahr 2022 gestartet. Trotz des ungefährdeten Erfolgs war Spielertrainer Benjamin Stollin nicht ganz zufrieden und mahnte: „Am kommenden Wochenende wird das ein ganz anderes Spiel.“ Dann treten nämlich die Clauertstädter beim gleichen Gegner in Luckau an.

Die Gäste aus dem Spreewald reisten ersatzgeschwächt nach Trebbin, lediglich sieben Feldspieler und zwei Torhüter standen am Samstagabend im Sportkomplex auf dem Parkett. „Großes Kompliment an unsere Gäste, dass sie trotzdem angereist sind“ lobte Stollin die Spreewälder, „andere Mannschaften hätten das bei der Besetzung vielleicht nicht gemacht.“ In der Anfangsphase präsentierte sich die Oberliga-Reserve aus dem Südosten Brandenburgs jedenfalls gut und hielt bis zum 8:6 nach einer Viertelstunde den Anschluss. Die Trebbiner schienen sich erst einmal wieder an das Handballspiel gewöhnen zu müssen, hatten sie doch nach der Corona-Pause erst vor rund zwei Wochen wieder mit dem Training begonnen.

Bis zum Halbzeitstand sollte den Gästen dann kein Treffer mehr gelingen, während die Hausherren weitere sieben nachlegten. „Da haben wir sehr gut verteidigt und nicht viel zugelassen“ lobte der SC-Trainer seine Sieben, „im Angriff haben wir jedoch einiges liegenlassen.“ Topscorer Jared Ehresmann (7 Tore) markierte mit der Sirene den 15:6-Pausenstand.

Nach Wiederanpfiff spielten die Clauertstädter die vorentschiedene clever herunter, alle Feldspieler kamen zum Einsatz. Insbesondere die anderen Außenspieler Moritz Löwe (4 Tore) und Peter Mahns (5) konnten sich neben Ehresmann in die Torschützenliste eintragen, auch Steven Busek traf viermal. Bei den Gästen hielt Norwin Dommaschk mit zehn Treffern dagegen. Durch den letztlich ungefährdeten 31:17-Kantersieg klettern die SC-Handballmänner in der Südstaffel-Tabelle auf Platz fünf. Am kommenden Wochenende ist beim Heimspiel allerdings nicht mit einer arg dünnen Besetzung des HC Spreewald II zu rechnen, zumal auch einige Spieler der Oberliga-Sieben aushelfen könnten. Am Samstagnachmittag (22.01., 16 Uhr) greifen dann auch die SC-Frauen als Tabellenführer der Kreisliga TF wieder zum Ball und empfangen den Tabellenvierten aus Wünsdorf.

Es spielten: Schlecht, Hilbert; Busek (4), Kahle (2), Wagner (3), Stollin (1), Thiele, Mahns (5), Wettengel (2), Düsel (1), Löwe (4), Henschke (1), Ehresmann (7), Schulz (1)

Wiederbeginn unter ungewissen Vorzeichen

Am zweiten Januarsamstag empfangen die Handballer des SC Trebbin in der Verbandsliga Süd den HC Spreewald II (18:30 Uhr, Sportkomplex) zum ersten Spiel des neuen Jahres – und zur ersten Partie seit der Corona-bedingten Unterbrechung Anfang November. 75 Zuschauer*innen sind unter 2G-Bedingungen laut geltender Hygieneverordnung zugelassen, benötigen zur Einlasskontrolle ihren Immunitätsnachweis und auch den Personalausweis. Es gilt eine Maskenpflicht im Gebäude.

Mit einem Doppelpack gegen die Spreewälder – eine Woche nach der Partie in der Clauertstadt reisen die SC-Männer nach Luckau – und unter ungewissen Vorzeichen starten die Trebbiner in das neue Kalenderjahr. Dabei gilt es, den derzeit siebten Tabellenplatz mit allerdings den wenigsten ausgetragenen Spielen aller Südstaffel-Teams Stück für Stück zu verbessern. Ein erster Schritt könnte gegen die Spreewälder getan werden, die in den ersten Spielen der Hinrunde allerdings oft ersatzgeschwächt antreten mussten und derzeit auf dem zehnten Tabellenplatz stehen. Somit bahnt sich ein Spiel mit wenig „Orakel“-Potenzial an, werden doch beide Teams zeigen müssen, wo sie nach der langen Pflichtspielpause stehen. Vielleicht können die Fans im Sportkomplex ja den Ausschlag für einen guten Start der SC-Männer in das Spieljahr geben.

Spielabsagen bei Männern und Frauen

Das Heimspiel der Trebbiner Handballmänner am Samstagabend gegen den HSV Wildau II ist wegen Spielermangels aufgrund von Coronafällen abgesagt worden. Die Partie der Kreisliga-Frauen, derzeit Tabellenführer, gegen den ersten Verfolger HSV Falkensee II ist ebenfalls abgesagt worden. Beide Spiele sollen nachgeholt werden, der Termin wird bekannt gegeben.

Angriffswucht bringt ersten Heimsieg

Die Handballmänner des SC Trebbin haben durch eine starke Angriffsleistung ihren ersten Heimsieg in der Verbandsliga-Saison 2021/22 gefeiert. Gegen die SG Schöneiche gelang ein 44:26-Erfolg. Dadurch festigten die Clauertstädter ihren Mittelfeldplatz in der Südstaffel und sind weiter Siebter.

Gegen die Gäste aus Schöneiche wartete SC-Spielertrainer Benjamin Stollin mit einer Überraschung auf: Er stellte sich kurzerhand selbst in die Startformation. Die SG-Abwehr musste bereits in der Anfangsphase einem Rückstand hinterherlaufen (4:1 in der 4. Minute) und stellte auf eine Manndeckung um. Dadurch sollten sich aber den schnellen Trebbiner Rückraumspielern viele Räume ergeben, was die Partie zu einem Torfestival machte.

Da auch die SC-Abwehr nicht ihren besten Tag erwischte und die Schöneicher besser ins Spiel fanden, war die Partie im Sportkomplex nach zehn Minuten wieder ausgeglichen (6:6). Bis zur Halbzeitpause sollten die Clauertstädter aber zumindest ihre Führung nicht noch einmal hergeben, lediglich die letzten Minuten der ersten Hälfte wurden verschlafen – aus einem 5-Tore-Vorsprung machten die Gäste noch den 20:17-Halbzeitstand.

„Das sind natürlich zu viele Gegentore“ fand Spielertrainer Stollin einen Kritikpunkt, „aber ansonsten haben wir das gut gemacht, viel gewechselt.“ Neben den Toptorschützen Peter Mahns (12 Tore) und Steven Busek (7) trugen sich fast alle Feldspieler in die Torjägerliste ein, außerdem hielt Torhüter Michael Schlecht drei von vier Siebenmeter-Strafwürfen. Die Gäste schienen nicht nur aufgrund der dritten Zeitstrafe gegen Florian Holz (bereits in der 21. Minute) zu verzweifeln, zunehmend sahen sie sich einem SC-Angriff im Stile einer Dampfwalze ausgesetzt.

Die Trebbiner erhöhten ihren Vorsprung über 28:19 nach vierzig Minuten auf 38:22 wenige Minuten vor dem Ende. Mit einem Kantersieg erzielte die SC-Sieben das erhoffte Erfolgserlebnis und kann in einem weiteren Heimspiel am kommenden Samstag gegen die zweite Auswahl des HSV Wildau eine Siegesserie starten.

Es spielten: Hilbert, Schlecht; Busek (7), Kahle (5/4), Wagner (3), Pfaender (1), Stollin (3), Thiele, Mahns (12), Wettengel (1), Düsel (4), Löwe (2), Ehresmann (5), Schulz (1)

Erster Heimsieg angepeilt

Die Trebbiner Handballmänner wollen nach ersten Auswärtserfolgen endlich ihren ersten Heimsieg in der Verbandsligasaison 2021/22 einfahren: Zu Gast am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex) wird die SG Schöneiche sein. Ende Oktober gewannen die Handballer aus der Clauertstadt ihr Auswärtsspiel bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II mit 29:21, ehe ein 28:28-Unentschieden bei der HSG Schlaubetal folgte.

Gegen Teltow drückten Spielmacher Arne Pfaender (8 Tore) und Linksaußen Moritz Löwe (6) der Partie nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte (Halbzeitstand 13:13) ihren Stempel auf. Mit einem 8:0-Lauf setzten sich die Gäste vom SC auf 22:14 ab, die Vorentscheidung auf dem Weg zum ersten Saisonsieg war gefallen.

Nach einer ersten Spielabsage reisten die Trebbiner am folgenden Wochenende zu einem der Staffelfavoriten nach Schlaubetal. Die HSG hatte zuvor bereits gegen Wünsdorf und Luckenwalde Punkte liegen lassen – und sollte auch in dieser Partie nicht als Sieger vom Parkett gehen. Allen voran Robert Düsel-Eifler (10 Tore) setzte im Trebbiner Angriffsspiel Akzente, nach einem 23:21-Rückstand in der 45. Minute kämpften sich die Gäste noch einmal ins Spiel zurück. Mit dem 28:27 durch Arne Pfaender fünfzig Sekunden vor dem Abpfiff gingen die Clauertstädter sogar zum ersten Mal seit dem 3:2 wieder in Führung, doch den Schlaubetalern gelang noch der Ausgleichstreffer. Mit nunmehr 3:5 Punkten befinden sich die Trebbiner im Tabellenmittelfeld und wollen mit der Unterstützung der Zuschauer am Samstagabend versuchen, sich in der Südstaffel weiter nach oben zu spielen.

Den Platz an der Sonne haben indes die SC-Handballfrauen inne: In der Kreisligasaison sind die Trebbinerinnen weiter ungeschlagen und reisen am Sonntag zum Auswärtsspiel beim Tabellenfünften HSC Potsdam II. Zuletzt gelang den Damen um Trainer Torsten Wagner ein 27:10-Auswärtssieg beim BSR Klub in Brandenburg/Havel, nun folgt die Generalprobe für das Spitzenspiel gegen den ersten Verfolger HSV Falkensee II (13.11., Sportkomplex).

Saisonstart 2.0

Frei nach dem Motto „Jetzt erst recht“ (Abteilungsleiter Robert Düsel-Eifler) wollen die Trebbiner Handballmänner am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex) gegen die TSG Lübbenau 63 II ihren Fehlstart in die Verbandsliga wettmachen. Am vergangenen Wochenende unterlagen die Clauertstädter im Derby beim SV Blau-Weiß Dahlewitz nach zwei Schwächephasen mit 22:29 und belegen mit zwei Niederlagen aus den ersten beiden Partien den vorletzten Tabellenplatz.

„Dafür brauchen wir auch die Zuschauer, um wieder in die Spur zu kommen“ lädt Düsel-Eifler die Handballfreunde unter Beachtung des Hygienekonzepts (auf www.sc-trebbin.de zu finden) und der 3G-Regel in den Sportkomplex ein. Bereits am Mittag gibt es Handball-Action in Trebbin: Die C-Jugend trifft ab 13:30 Uhr auf den HV Grün-Weiß Werder, während die SC-Frauen ab 16 Uhr ihre Tabellenführung in der Kreisliga gegen die Gäste aus Teltow/Ruhlsdorf ausbauen wollen.

https://www.sc-trebbin.de/wp-content/uploads/2021/09/20210928_Hygienekonzept-SC-Trebbin.pdf