SC-Männer nach Pause mit schwerer Aufgabe

Wenn die Trebbiner Brandenburgligahandballer am Samstag (18:30 Uhr, Sportkomplex) nach vierwöchiger Pause wieder zum Ball greifen, erwartet sie die schwerstmögliche Aufgabe: Zu Gast in der Clauertstadt wird dann der Tabellenführer und Staffelfavorit HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf sein. Bereits zuvor (16 Uhr) treffen die Trebbiner Kreisligadamen auf den Tabellendritten SV Blau-Weiß Wusterwitz. Ab 11 Uhr spielt außerdem die E-Jugend ihr Turnier in Trebbin aus.
Die Teltower Männersieben entledige sich am vergangenen Wochenende im Spitzenduell ihrem ärgsten Verfolger HC Spreewald durch einen 34:28-Heimsieg und weist nun bereits vier Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz zwei auf. 

Auf der anderen Seite finden sich die SC-Männer nach der Spielpause und der 26:29-Heimniederlage gegen Lübbenau vor vier Wochen auf dem neunten und damit vorletzten Ligaplatz wieder. Bei einem Überraschungserfolg könnten die Clauertstädter allerdings in der ausgeglichenen Liga bis zu zwei Plätze klettern – wenngleich ein Erfolg der SC-Sieben einer Sensation gleichkäme. Zu eindeutig verliefen die letzten Duelle zwischen den Trebbiner und den Rübchenstädtern, zu dominant treten die Teltower um ihre starken Rückraumspieler Enrico Bolduan (ehemals VfL Potsdam) und Sascha Klimczak in dieser Spielzeit auf.

Die E-Jugend des SC darf sich eine Woche nach dem tollen Erlebnis, als Einlaufkinder mit den Stars der Füchse Berlin im Spitzenspiel gegen den SC Magdeburg auflaufen zu dürfen, den heimischen Fans präsentieren. Zu Gast sind die Tabellennachbarn Wusterwitz (11 Uhr) und SSV Falkensee II (14 Uhr), den die jüngsten Trebbiner von der Tabellenspitze der Kreisliga-Pokalrunde schubsen könnten. Die SC-Frauen wollen die gute Leistung der Vorwoche gegen den Tabellenführer Falkensee II auch gegen Wusterwitz bestätigen, Anwurf ist hier um 16 Uhr. Alle Sportinteressierten sind herzlich eingeladen, die Teams lautstark zu unterstützen!

Trebbiner E-Jugend erfüllt sich einen Traum

Die Handball-E-Jugend des SC Trebbin hat sich am vergangenen Sonntag einen Traum erfüllt: Beim Spitzenspiel der LIQUI-MOLY-Handball-Bundesliga zwischen den Füchsen Berlin und dem SC Magdeburg in der Berliner Max-Schmeling-Halle durften die jüngsten SC-Talente mit ihren Vorbildern von den Füchsen gemeinsam in die ausverkaufte Halle einlaufen. Für seine jüngsten Jahrgänge sucht der SC Trebbin noch Verstärkung.

Schon vor dem Spiel war die Aufregung groß bei den 15 Handballerinnen und Handballern aus Trebbin und Umgebung: Begleitet von ihrem Trainer Arne Pfaender und Robert Düsel-Eifler aus der ersten Männermannschaft des Vereins und angefeuert von vielen Eltern und Freunden unter den 9000 Zuschauern liefen die Trebbiner Hand in Hand mit ihren Idolen wie Paul Drux, Silvio Heinevetter oder Hans Lindberg in die Arena ein. Im Anschluss durften sie das spannende und emotionale Spitzenspiel, welches die Berliner mit 25:24 für sich entschieden, aus der ersten Reihe direkt hinter einer der Spielerbänke mitverfolgen.

Weitere Bilder vom Spiel gibt es beim Foto-Lächler unter http://foto-laechler.de/.

Für die jüngsten Mannschaften, die D-Jugend und die E-Jugend mit Jahrgängen ab 2008, suchen die Trebbiner auch noch nach Nachwuchs. Bei Interesse kann man sich unter handball@sc-trebbin.de melden, oder mittwochs beim Training im Sportkomplex vorbeischauen (ab 15:30 Uhr).

Im Punktspielbetrieb musste die zweite Männermannschaft bei der HSG Teltow/Ruhlsdorf II eine 24:28-Niederlage einstecken. Ein Zwischenspurt von einem zwischenzeitlichen 25:18-Rückstand auf en 25:23-Anschluss sollte nicht mehr reichen, die Trebbiner Reservesieben bleibt trotz acht Toren von Patrick Schenk auf dem zehnten Landesliga-Platz. Die Frauenmannschaft des SC unterlag derweil beim Kreisliga-Tabellenführer SSV Falkensee II nach einer starken Anfangsphase und zwischenzeitlicher Vier-Tore-Führung noch mit 16:26. Die D-Jugend verlor ihre Pokalrunden-Spiele in der Kreisliga gegen den MBSV Belzig (14:17) und den SSV Falkensee II (9:13) knapp.

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Big Points verpasst

Die Trebbiner Handballmänner haben den Sprung auf Platz fünf trotz einer Aufholjagd gegen die TSG Lübbenau 63 verpasst und bleiben nach einer 26:29-Heimniederlage auf Tabellenplatz acht in der Brandenburgliga. „Am Ende haben uns dann die personellen Alternativen gefehlt“ ordnete SC-Spielertrainer Benjamin Stollin die verlorenen letzten Spielminuten ein, „wir sind zu lange einem Rückstand hinterher gelaufen.“

Denn zu Spielbeginn überraschten die Blau-Gelben aus dem Spreewald die Hausherren mit einer sehr offensiven 3:2:1-Abwehr und gingen schnell mit 3:0 in Führung. Der SC, der vor 120 Zuschauern im Sportkomplex ohne Kapitän Silvio Kahle und den zuletzt starken Jakob Henschke auskommen musste, wurde im Spielaufbau fast bis zur Mittellinie gezwungen und lag nach einer Viertelstunde gar mit 4:10 zurück. Gleich vier der ersten sieben TSG-Treffer gingen auf das Konto von Toptorschütze Dustin Trenkmann (13 Tore), der in Abwesenheit des Lübbenauer Torjägers Henrik Wahnschaffe die Anführerrolle auf Seiten der Gäste glänzend ausfüllte und von der Trebbiner Abwehr nie zu stoppen war.

Allerdings gab es auch im Spiel der Gäste einen Bruch: Die Heimsieben aus der Clauertstadt stellte sich bald besser auf die Abwehr der Gäste ein, insbesondere Spielertrainer Stollin wusste mit einigen Anspielen und als sicherer Siebenmeter-Vertreter von Kapitän Kahle zu uberzeugen. Dazu kamen Unkonzentriertheiten und Fehlpässe auf Seiten der Lübbenauer, die die Kampfstärke der Trebbiner aufblühen ließen. Bis zur Halbzeitpause hatten sich die Hausherren wieder auf 14:15 herangekämpft, obwohl das Torhüterduell an diesem Tag klar an die Gäste ging.

Bereits sechzig Sekunden nach Wiederanpfiff stellte Robert Düsel zum ersten Mal seit dem Anpfiff wieder Gleichstand her. Jedoch hatten die Clauertstädter in den Folgeminuten mit einigen Zeitstrafen zu kämpfen, weswegen auch die Gäste ihre zwischenzeitliche Nervosität wieder ablegten. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die Trebbiner mehr und mehr aufreiben mussten, um zum Torerfolg zu kommen. „Auch die Lübbenauer mussten ganz schön kämpfen“ stellte Stollin fest, „allerdings hatten sie dann mit Dustin Trenkmann auch jemanden, der einfache Tore machen konnte, als nicht mehr viel ging.“

Zwölf Minuten vor dem Ende erhöhten die in Hälfte zwei sehr effizienten Gäste wieder auf 24:22, verpassten es jedoch, sich weiter abzusetzen. Stattdessen hatten die Trebbiner sieben Minuten vor Spielende beim Stand von 25:25 die Möglichkeit, zum ersten Mal in Führung zu gehen – das Kreisanspiel landete aber in den Händen der Gäste, die mit zwei Tempogegenstößen das Momentum wieder auf ihre Seite brachten.

„Da haben wir den psychologisch wichtigen Moment der Führung verpasst“ resümierte Spielmacher Arne Pfaender, „wir liefen einfach zu lange dem Rückstand aus der Anfangsphase hinterher, das hat Kräfte gekostet.“ Die Gäste hatten beim 25:29 nach zwei weiteren Abspielfehlern des SC die Vorentscheidung herbeigeführt und gewannen letztlich verdient mit 29:26.

Die Clauertstädter verpassten es nicht nur, sich in der Tabelle an den Lübbenauern vorbeizuschieben – auch die HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst, wo die Trebbiner eine Woche zuvor deutlich mit 24:35 unterlegen waren, bleibt nach einer Niederlage in Wildau vor dem SC. Erst in vier Wochen greifen die Trebbiner wieder zum Ball, dann ist der Tabellenführer HSG Teltow/Ruhlsdorf zu Gast im Sportkomplex.

Die zweite Männermannschaft des Vereins unterlag im Vorspiel dem Neuenhagener HC mit 30:40. Auch die Trebbiner Frauensieben musste ihr Heimspiel nach einer 22:28-Niederlage den Gästen vom MTV Wünsdorf überlassen. Die einzigen Erfolge fuhr die E-Jugend ein: Gegen den HC Neuruppin (18:8) und den HV Grün-Weiß Werder (17:7) gewannen die jüngsten Handballer des Vereins deutlich und starteten somit verlustpunktfrei in die Pokalrunde. Am 16. Februar wird den SC-Kids eine besondere Ehre zuteil: Beim Bundesliga-Spitzenspiel der Füchse Berlin gegen den SC Magdeburg dürfen die Trebbiner mit ihren Idolen zusammen als Einlaufkinder aufs Spielfeld der Max-Schmeling-Halle laufen.

Es spielten: Schönfeld, Seffner; Kumm (6), Wagner (3), Janke, Schönebeck (2), Müller (5), Pfaender, Stollin (5/3), Mahns (2), Wettengel, Düsel (3), Löwe, Schulz

Konstant inkonstant – oder?

Wenn die Trebbiner Handballmänner am Samstagabend (18:30 Uhr, Sportkomplex Trebbin) auf die TSG Lübbenau 63 treffen, stellt sich wieder die Frage: Welches Gesicht zeigen die Clauertstädter? Jenes, welches ihnen im Hinspiel bei den favorisierten Spreewäldern ein überraschendes 26:26-Unentschieden oder vor zwei Wochen den famosen Auswärtssieg beim Tabellendritten Bad Freienwalde einbrachte? Oder jenes wie bei den deutlichen Pleiten gegen Oranienburg II und Cottbus II im Dezember oder in der zweiten Hälfte am vergangenen Samstag, als die SC-Sieben mit 25:34 im Derby bei der HSG Ahrensdorf / Schenkenhorst unterlag.

Zwar erwischten die Trebbiner in Ahrensdorf den besseren Start und lagen nach acht Minuten mit 5:1 in Front. In der Folge verpassten die SC-Männer es aber, den Vorsprung weiter konstant zu halten und brachten somit die Kampfstärke der Ahrensdorfer wieder ins Spiel. In Hälfte zwei sorgte vor allem eine stark verbesserte Abwehr der Hausherren dafür, dass die Trebbiner schnell spielentscheidend mit 15:23 hinten lagen (43. Minute). Durch die Niederlage zogen die Ahrensdorfer in der Brandenburgliga-Tabelle wieder am SC vorbei.

Jedoch gibt es bereits am Samstag die Möglichkeit, den verlorenen Tabellenplatz wieder zurück zu erobern. Gute Erinnerungen an Lübbenau haben die Clauertstädter nicht nur wegen des Punktgewinns im Hinspiel: Im vergangenen Jahr war ein Heimsieg gegen die Spreewälder Teil der überraschenden Aufholjagd nach der punktlosen Hinrunde, die am Ende noch zum Klassenerhalt führte. Mit der Unterstützung des Trebbiner Publikums ist vielleicht wieder eine kleine Überraschung möglich.

Bereits um 16 Uhr tritt die zweite Männermannschaft des SC gegen den Tabellenfünften Neuenhagener HC an. Auch die SC-Reserve war in der Vorwoche chancenlos bei der zweiten Mannschaft der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst (27:33). Die Trebbiner Frauenmannschaft bestreitet ab 13:30 Uhr ihr erstes Spiel des Jahres gegen den MTV Wünsdorf. Die E-Jugend des Vereins eröffnet ihre Pokalrunde in Wusterwitz, während die D-Jugend nach einem Sieg gegen Brandenburg/West II in der Vorwoche (26:22) ein spielfreies Wochenende genießt.

Überraschung zum Jahresauftakt

Den Trebbiner Brandenburgligahandballern ist im ersten Spiel des neuen Jahres eine dicke Überraschung gelungen: Beim bis dato Tabellendritten SV Jahn Bad Freienwalde gewannen die Clauertstädter auswärts mit 27:25. Und das, nachdem die SC-Männer im Dezember zwei Niederlagen mit 19 Treffern Differenz gegen die Teams aus Cottbus und Oranienburg hatten hinnehmen müssen. „Unsere Abwehr war wieder voll da“ lobte Spielertrainer Benjamin Stollin den Auftritt seiner Mannschaft, „das war im Dezember auch eine Einstellungsfrage.“

Zu Beginn der Partie dachte wohl niemand der Zuschauer in der gut gefüllten Kurstadt-Sporthalle, dass das 1:0 durch Markus Block die letzte Führung der so heimstarken Bad Freienwalder gewesen sein sollte. Die Kurstädter hatten in dieser Spielzeit nicht nur daheim, sondern unter anderem auch mit einem Auswärtssieg in Oranienburg überrascht. Ein Grund für den starken Auftritt der Trebbiner war sicherlich auch die Rückkehr von Rückraumspieler Robert Düsel-Eifler, der durch seine Präsenz nicht nur die SC-Abwehr verstärkte. „Er strahlt auch von jenseits der Neunmeterlinie Torgefahr aus“ so Stollin, „und man hat bei Bad Freienwalde gemerkt, dass es das erste Spiel nach der Weihnachtspause war.“

Die Trebbiner führten nämlich das Geschehen an und lagen nach einem Treffer von Rückraumspieler Torsten Wagner (6 Tore) in der 25. Spielminute mit 12:8 in Führung. Zwar konnten die Hausherren angeführt von ihren erfolgreichsten Torjägern Leon Jagow und Oliver Viert (je sechs Tore) bis zur Halbzeit noch auf 12:13 verkürzen – allerdings merkte man den Bad Freienwaldern an, dass sie noch nicht zur Gänze wieder eingespielt waren. „Wir haben sie nicht ins Laufen gebracht“ ergänzte Benjamin Stollin einen Grund für die permanente Führung seiner Sieben, „damit haben wir sie nicht in ihr Spiel kommen lassen.“ Die Bad Freienwalder sind für ihr Tempospiel bekannt, erzielten aber in dieser Partie nur etwa zehn ihrer 25 Treffer über Tempogegenstöße.

Auch in der zweiten Hälfte spielten die Gäste sehr gut mit, wenngleich sich eine offene Partie entwickelte. Eine Überraschung gab es aus Trebbiner Sicht auch an der Strafwurflinie: Jakob Henschke, der in Jugendzeiten für die Bad Freienwalder auflief, verwandelte in ungewohnter Rolle jeden seiner drei Siebenmeter. In der 47. Minute glichen die Hausherren zum 20:20 aus – aber die SC-Männer hatten in Luca Schönfeld einen starken Torhüter auf ihrer Seite. Schönfeld nahm in den Phasen, in denen die Kurstädter stark aufspielten, einige Würfe weg. Acht Minuten vor dem Ende erhöhte Topscorer Peter Mahns (7 Tore) wieder auf 24:21.

Auch in der heißen Schlussphase ließen sich die Trebbiner von der lautstarken Atmosphäre nicht aus der Ruhe bringen: Zwar erzielte Rückraum-Ass Oliver Viert achtzehn Sekunden vor Schluss den 25:26-Anschlusstreffer für die Kurstädter. „Wir haben uns aber von der Manndeckung am Ende nicht beirren lassen“ lobte Stollin die Nervenstärke der Trebbiner, „wir haben das clever runtergespielt und sind nicht auf eine Wurffalle hereingefallen.“ Durch den Erfolg beenden die SC-Männer die Hinrunde auf dem sechsten Platz – noch vor den Lokalrivalen aus Wildau und Ahrensdorf.

Bei der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst beginnt am kommenden Samstag (18:15 Uhr) auch die Rückrunde mit einem Derby: Die HSG wird nach der Auftaktpleite im September in Trebbin (23:22) sicher auf eine Revanche aus sein. Das letzte Spiel der Hinrunde verloren die Ahrensdorfer gegen den Tabellenzweiten HC Spreewald nach einem Sieben-Tore-Rückstand acht Minuten vor dem Ende nur knapp mit 30:31. Mit vielen Fans beim Derby ist vielleicht wieder eine Überraschung aus Trebbiner Sicht möglich.

Es spielten: Schönfeld, Piper; Kahle (4/2), Wagner (6), Schönebeck, Müller (1), Pfaender (1), Stollin, Mahns (7), Düsel (3), Löwe, Henschke (5/3), Haupt, Schulz

Spiegelbild verdirbt die Weihnachtsstimmung

Die Trebbiner Brandenburgligahandballer haben eine Woche nach der herben 23:42-Pleite beim Oranienburger HC II auch im Heimspiel gegen die Oberliga-Reserve des LHC Cottbus einen schwarzen Tag erwischt. „Das war das Spiegelbild zur letzten Woche“ ärgerte sich SC-Kapitän Silvio Kahle nach der Partie, „und das auch noch zuhause.“ Sichtlich geknickt konnten sich die Clauertstädter auch längere Zeit nach Abpfiff nicht so recht auf die mannschaftsinterne Weihnachtsfeier freuen. Besser sah es hingegen für die anderen SC-Teams aus: Neben der E-Jugend schaffte auch die Landesliga-Sieben der Trebbiner mit dem 32:29 in Brandenburg einen Überraschungserfolg.

Wie schon in Oranienburg fanden die Trebbiner Handballmänner ihren Rhythmus zu Beginn nicht: Schnell lagen sie mit 1:5 in Rückstand (8.Minute). Zwar schafften die Hausherren vor gut 170 Zuschauern im Sportkomplex den Anschluss mit dem 4:6 wieder, allerdings offenbarten sich die gleichen Probleme wie schon in der Vorwoche. Mit vielen technischen Fehlern luden die SC-Männer die Gäste aus der Lausitz zu Tempogegenstößen und einfachen Toren ein, außerdem nutzten die Gastgeber etliche eigene Chancen nicht. „Bei den Cottbussern war jeder Ball drin“ analysierte Kahle die Partie, „die haben das auch gut gemacht, waren sehr dynamisch im Eins-gegen-Eins“.

Bis zur Pause brachte diese Dynamik den talentierten Lausitzern eine deutliche 19:10-Halbzeitführung. Immer wieder kamen Silvio Fischer (11/3 Tore) und Sebastian Westphalen (8) als stärkste Torschützen der Gäste durch die SC-Abwehr hindurch. Das änderte sich auch in Hälfte zwei nicht: Zwar bemühten sich die Hausherren um einen stärker werdenden Luca Schönfeld im Tor und die Toptorschützen Arne Pfaender (6 Tore), Jakob Henschke und Torsten Wagner (je 5) um Schadensbegrenzung – allerdings scheiterten sie ein ums andere Mal an der Cottbusser Abwehr.

Der deutliche Erfolg der Gäste geriet nie mehr in Gefahr, am Ende gewann die LHC-Sieben mit 39:26 bei den Trebbinern. Die Clauertstädter verpassen ein ausgeglichenes Punktekonto vor der Weihnachtspause, bleiben auf Platz sieben der Brandenburgliga-Tabelle und liegen damit noch einen Punkt vor dem LHC Cottbus II. Im neuen Jahr schließen die SC-Männer die Hinrunde mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenvierten SV Jahn Bad Freienwalde ab.

Einen Überraschungserfolg feierte unterdessen die Landesliga-Sieben der Trebbiner: Beim bis dato Tabellendritten SV 63 Brandenburg-West II gewann die SC-Reserve mit 32:29. Auch die E-Jugend des SC wusste bei ihrem Heimturnier zu überzeugen: Gegen das Kreisliga-Schlusslicht HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf II siegten die jüngsten SC-Handballer mit 12:0, ehe sie gegen den Ludwigsfelder HC knapp mit 7:9 verloren.

Es spielten: Schmidt, Schönfeld; Kahle (3/1), Wagner (5), Janke (1), Schönebeck, Müller (2), Pfaender (6), Stollin, Mahns (3), Wettengel, Henschke (5), Haupt, Schulz (1)

SC-Teams wollen Wiedergutmachung zum Jahresabschluss

Nach einem missglückten Wochenende wollen die Trebbiner Handballteams beim letzten Heimspieltag der Saison Wiedergutmachung betreiben – allen voran die SC-Männer, die zuletzt mit 23:42 in Oranienburg verloren hatten. Am dritten Adventssamstag (18:30 Uhr, Sportkomplex) wartet mit dem LHC Cottbus II der Tabellenneunte auf die Brandenburgliga-Sieben aus der Clauertstadt. Bereits ab 13 Uhr findet ein Heimspieltag der E-Jugend statt, die Trebbiner spielen um 14 Uhr (gegen Teltow/Ruhlsdorf II) und um 15 Uhr (gegen den Ludwigsfelder HC).

Die Cottbusser Oberliga-Reserve ist holprig in die Saison gestartet und liegt mit nur drei Punkten derzeit auf dem vorletzten Tabellenplatz der Brandenburgliga. Allerdings zeigte die Formkurve der Cottbusser zuletzt nach oben, am vergangenen Wochenende unterlag der LHC II nur knapp dem Tabellenzweiten HC Spreewald (33:35). Außerdem sammelten die Lausitzer ihre Punkte mit einem Unentschieden gegen Oranienburg und einem Auswärtssieg in Finsterwalde gegen Mannschaften, gegen die die Trebbiner zuletzt Punkte liegen lassen mussten. Die SC-Sieben wird in einem sicher spannenden Spiel alles daransetzen, einen gelungenen Jahresabschluss feiern zu können. Bei optimalem Verlauf und Schützenhilfe der Konkurrenz könnten die Clauertstädter vor der Weihnachtspause sogar bis auf Tabellenplatz vier klettern.

Auch die E-Jugend hofft nach einer knappen Niederlage gegen den Tabellennachbarn MTV Wünsdorf letzte Woche wieder auf ein Erfolgserlebnis: Mit dem Kreisligaschlusslicht HSG Teltow/Ruhlsdorf II wartet ab 14 Uhr eine hoffentlich machbare Aufgabe. Während die SC-Damenmannschaft bereits in der Weihnachtspause weilt, hat die Landesliga-Sieben der Trebbiner noch eine Partie offen: Der SC II tritt am Samstag (14 Uhr) beim Tabellendritten SV 63 Brandenburg-West II an.

Schwarzes Wochenende für Trebbiner Handballteams

Nachdem bereits die anderen SC-Mannschaften ihre Heimspiele am Samstag verloren hatten, folgte die größte Niederlage am Sonntagnachmittag: Die Handballmänner des SC Trebbin haben beim Tabellennachbarn Oranienburger HC II eine herbe 23:42-Niederlage einstecken müssen und hatten dabei nicht den Hauch einer Chance. „Wir haben viel zu viele technische Fehler gemacht“ deckte Spielertrainer Benjamin Stollin die größte Schwäche seiner Sieben auf und erkannte an: „Die Oranienburger haben ein starkes Spiel gemacht.“

Da die Hausherren nördlich von Berlin zuletzt nach einem holprigen Saisonstart starke Leistungen wie beim Pokalerfolg beim Brandenburgliga-Spitzenteam HC Spreewald gezeigt hatten, waren sich die Clauertstädter der Schwere der Aufgabe durchaus bewusst. Die Drittliga-Reserve legte in der heimischen MBS-Arena dann auch los wie die Feuerwehr und lag bereits nach zehn Minuten mit 7:2 in Führung. Immer wieder luden die Trebbiner den Gastgeber mit Abspielfehlern im Angriff zu schnellen Tempogegenstößen ein, außerdem vernagelte Ex-SC-Torhüter Erik Hansen das Tor der Hausherren zusätzlich. Die Oranienburger drückten enorm aufs Tempo und kamen immer wieder über die zweite Welle zu Torerfolgen.

Bis zur Halbzeit hatte sich der OHC II vor etwa 50 Zuschauern eine uneinholbare 21:8-Führung erspielt. Während die SC-Männer gegen die bewegliche Oranienburger Abwehr konzeptlos wirkte, kamen die Hausherren mit ihren starken Schützen wie Hüseyin Öksüz (9 Tore) auch aus dem Rückraum zu Torerfolgen. „Unsere Abwehr blieb die ganze Zeit im Halbfeld stehen, anstatt sich defensiver an den Kreis zu stellen“ erklärte Stollin die entstehenden Lücken in der SC-Defensive, „wir hatten einen gebrauchten Tag.“

In der zweiten Hälfte gab es für die Trebbiner keine Chance mehr, den Vorsprung zu verringern – egal, ob Über-, Unter-, oder Gleichzahl; die Oranienburger eilten weiter davon. In der 49. Minute betrug der Vorsprung erstmals achtzehn Treffer (35:17), und man musste sich Sorgen machen, ob die Oranienburger mehr als doppelt so viele Treffer wie die Clauertstädter erzielen würden. Wenigstens das konnten die SC-Männer um ihre Toptorschützen Chris Schönebeck, Silvio Kahle und Arne Pfaender (je 4 Tore) sowie einen stärker werdenden Carsten Seffner im SC-Tor noch abwenden. Am Ende unterlagen die Trebbiner auch in der Höhe verdient mit 23:42 und haben vor ihrem Heimspiel gegen den LHC Cottbus II (Samstag, 18:30 Uhr, Sportkomplex) einiges aufzuarbeiten. In der Tabelle rutschen die Clauertstädter eine Position ab und sind jetzt Siebter.

Sehr bitter verloren die Kreisliga-Frauen ihre Partie gegen den HSC Potsdam II: Eine Woche nach der unglücklichen Niederlage gegen den HV Grün-Weiß Werder II (18:19) mussten sich die Trebbinerinnen wieder mit einem Tor geschlagen geben. Bei der 17:18-Niederlage lagen die SC-Frauen noch in der 48. Minute mit 15:11 in Führung. Die zweite Männermannschaft unterlag derweil in der Landesliga dem Tabellenzweiten HSV Müncheberg/Buckow mit 22:32. Auch die Jugend-Teams mussten Niederlagen einstecken: Die D-Jugend verlor ihr Heimspiel gegen den Tabellenführer 1. VfL Potsdam mit 6:45, während die E-Jugend nach einer deutlichen Niederlage gegen Potsdam (4:21) unglücklich mit 6:7 gegen den MTV Wünsdorf verlor.

Es spielten: Schönfeld, Seffner; Kumm, Kahle (4/1), Wagner (3), Janke (2), Schönebeck (4), Müller, Pfaender (4), Mahns (2), Wettengel, Löwe (2), Henschke (2), Haupt

Kleine Euphoriebremse

Die Handballteams des SC Trebbin mussten am Samstag fast ausnahmslos Niederlagen hinnehmen – einzige Ausnahme war die erste Männermannschaft, die gegen das Tabellenschlusslicht BSV Grün-Weiß Finsterwalde ein glückliches und mühsam erkämpftes 26:26-Unentschieden vor heimischer Kulisse retten konnte. „Das war unfassbar unnötig und wirklich ein Kopfproblem“ ärgerte sich Spielertrainer Benjamin Stollin, „wir haben sicher fünfzehn Großchancen nicht genutzt.“ Durch den Punktverlust gegen Finsterwalde verpassten die Clauertstädter den Sprung auf Tabellenplatz vier und bleiben vorerst Brandenburgliga-Sechster.

Eine Woche nach dem bravourösen Erfolg gegen den HSV Wildau taten sich die Trebbiner von Beginn an schwer gegen die altbekannten Gäste aus Finsterwalde, die von vielen Fans lautstark unterstützt wurden. Zwar konnte die SC-Sieben eine erste Führung der Grün-Weißen zum 1:3 (5.Minute) schnell wieder egalisieren, in der Folge verpassten es die Hausherren jedoch, sich einen Vorsprung zu erspielen. Ein ums andere Mal scheiterten die SC-Rückraumspieler wie Alexander Kumm und Arne Pfaender an den Finsterwalder Torhütern, weswegen sich wie in besten Verbandsligazeiten immerhin eine spannende Partie entwickelte. „In der ersten Viertelstunde haben wir auch keine gute Abwehr gespielt“, so Stollin, „und die zweite Welle – wenn denn mal die Möglichkeit da war – vernachlässigt.“ Die Führung wechselte ständig, wobei die Gäste die bessere Schlussphase der ersten Hälfte für sich hatten. Beim Stand von 13:15 wechselten beide Mannschaften die Seiten.

Zu Beginn der zweiten Hälfte sah es tatsächlich nach der nächsten Heimniederlage der SC-Männer aus: Plötzlich lagen die Finsterwalder, angeführt von ihrem Toptorschützen und sicheren Siebenmeterschützen Max-Michael Gonsczak (9/4 Tore), mit 19:15 in Führung. Eine Auszeit brachte die Trebbiner wieder heran, beim 21:22 zehn Minuten vor dem Ende war der Anschluss wieder geschafft. In der Schlussphase dürfen sich die Clauertstädter bei Rückraumspieler Robert Düsel-Eifler bedanken, der mit fünf Toren in den letzten zehn Minuten den Rückstand verringerte. Beim 25:25 drei Minuten vor Spielende und einer doppelten Überzahlsituation standen die Zeichen tatsächlich auf Heimsieg, jedoch nutzten die Hausherren ihre personelle Überzahl nicht und kamen nach dem 25:26 durch BSV-Akteur Robert Magister wenigstens noch zum 26:26-Ausgleich.

Am Ende stand ein aufgrund der Vielzahl an vergebenen Chancen spielgerechtes Ergebnis auf der Anzeigetafel. Trotzdem war SC-Spielertrainer Stollin nicht zufrieden: „Wir haben uns regelrecht einlullen lassen und die vielen Chancen nicht genutzt.“ Nach einer kleinen Pause treten die SC-Männer in drei Wochen (Sonntag, 8.12., 16 Uhr) beim Tabellennachbarn Oranienburger HC II an, der am Wochenende mit einem Auswärtssieg beim Spitzenteam HC Spreewald auf sich aufmerksam machte. 

Die weiteren SC-Handballteams mussten Niederlagen hinnehmen: Die zweite Männermannschaft (33:37) unterlag ebenso wie die SC-Kreisliga-Frauen auswärts dem SV Motor Babelsberg (10:25). Die D-Jugend hatte gegen die Kreisliga-Spitzenteams HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf (9:30) und SV Lok Rangsdorf (11:23) in ihren Heimspielen wenig Chancen, und auch die E-Jugend musste sich Teltow (7:28) und Rangsdorf (6:18) recht deutlich geschlagen geben.

Es spielten: Schönfeld, Seffner; Kumm (3), Kahle (4/3), Wagner (4), Janke, Müller, Pfaender (5), Düsel-Eifler (5), Mahns (4), Wettengel, Löwe, Haupt, Schulz (1)

SC-Männer wollen den Schwung mitnehmen

Nur eine Woche nach dem berauschenden Erfolg über den HSV Wildau erwarten die Handballmänner des SC Trebbin ihren nächsten Gegner im heimischen Sportkomplex: Am Samstag um 18:30 Uhr empfangen die Clauertstädter den BSV Grün-Weiß Finsterwalde. Zuvor empfängt die D-Jugend des Vereins die Kreisliga-Spitzenteams SV Lok Rangsdorf (12 Uhr) und HSG Teltow/Ruhlsdorf (14:20 Uhr).

„Ich freue mich sehr auf das Spiel gegen Finsterwalde“ blickt Kreisläufer Silvio Kahle, gemeinsam mit Spielertrainer Benjamin Stollin auch mitverantworltich für die Belange der Trebbiner im Training, auf das nächste Heimspiel gegen eine altbekannte Mannschaft voraus. „Wir haben noch eine Rechnung mit Finsterwalde offen“ so Kahle, „das war immer eine starke Mannschaft, waren immer gute Spiele.“ In der Aufstiegssaison 2017/18 lieferte sich die SC-Sieben ein enges Rennen mit den Grün-Weißen in der Verbandsliga Süd und gewann am Ende die Meisterschaft mit nur einem Punkt Vorsprung – das Heimspiel gegen Finsterwalde ging dabei mit 19:24 verloren.

Die Gäste aus Finsterwalde, die dann im vergangenen Jahr den Aufstieg in die Brandenburgliga perfekt machten, mussten sich in ihren bisherigen fünf Partien fünfmal geschlagen geben und belegen den letzten Platz der Liga. Die Trebbiner sind aber gewarnt: Schließlich wissen sie aus eigener Erfahrung und der punktlosen Hinrunde aus der Vorsaison durchaus, welche Kräfte eine Negativserie freisetzen kann. In der Vorwoche hatten sich die Clauertstädter mit einer Aufholjagd nach einem Sechs-Tore-Rückstand gegen den HSV Wildau noch einen 32:28-Heimsieg und den fünften Tabellenplatz gesichert. Gegen Finsterwalde soll nun eine Serie gestartet werden – Anwurf vor hoffentlich so toller Kulisse wie am vergangenen Samstag ist um 18:30 Uhr.

Außer der D-Jugend und der ersten Männermannschaft sind alle anderen SC-Teams auswärts unterwegs: Die Landesliga-Sieben tritt beim Tabellenletzten SV Motor Babelsberg an (Samstag, 18:30 Uhr), die SC-Frauen spielen ab 16 Uhr ebenfalls bei den Babelsbergerinnen. Die E-Jugend trägt ihr Turnier mit Spielen gegen Rangsdorf und Teltow ab 12 Uhr in Rangsdorf aus.