Bitterer Handballabend für SC-Männer

Die Verbandsligahandballer aus der Clauertstadt haben am Samstagabend nach vierwöchiger Ligaspielpause beim MBSV Belzig eine 27:28-Niederlage hinnehmen müssen. Insbesondere in der Schlussphase, als die SC-Männer zeitweise nur noch mit zwei Feldspielern auf dem Spielfeld standen, schlugen die Emotionen hohe Wellen. Trotz der fünften Saisonniederlage bleiben die Trebbiner auf dem dritten Tabellenplatz der Südstaffel.

Zu Spielbeginn scheiterten die Gäste aus bester Position mehrmals am MBSV-Torhüter und gerieten schnell mit 3:6 ins Hintertreffen. „Das war eine Phase, in der wir mehr aus unseren Möglichkeiten machen müssen“ so SC-Spielertrainer Benjamin Stollin nach der Partie. Mit den vereinten Kräften der Trebbiner Dauerbrenner Arne Pfaender und Silvio Kahle kämpften sich die Gäste wieder heran, gingen durch Pfaender vermeintlich in Führung – doch die beiden Damen am Kampfgericht gaben den Treffer nicht für die Gäste, sondern für den MBSV. Trotz SC-Protesten und Diskussionen mit dem jungen Schiedsrichterduo blieb es beim Stand von 7:7. Nach der ersten Aufregung erspielten sich die Trebbiner mit einem Doppelschlag von Alexander Kumm noch eine 16:14-Halbzeitführung.

In der zweiten Hälfte sollte sich ein ausgeglichenes Spiel entwickeln, beim Stand von 27:27 ging es in die letzten sechs Spielminuten. Die Gäste aus Trebbin sahen sich benachteiligt bei der Bewertung der Auslegung von Abwehrverhalten, und kassierten in der 55. Spielminute gleich drei Zeitstrafen im Block, da sich die Gemüter nicht beruhigen konnten. MBSV-Topscorer Lucas Dalibor (9 Tore) nutzte den Freiraum bei drei Trebbiner Abwehrspielern zum 28:27-Endstand für die Hausherren. „Wir haben keinen Protest eingelegt“ erklärte Stollin am Tag nach dem Spiel, „da beispielsweise das falsch gegebene Tor am Ende aufgrund mangelnder Videobeweise so oder so als Tatsachenentscheidung ausgelegt wird.“

Viele Emotionen prägten den Abend der Trebbiner Handballmänner, die sich vor dem nächsten Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten HC Spreewald II nun erstmal wieder sammeln müssen. Die Partie gegen Spreewald wird der Vorgeschmack auf das Spitzenspiel-Duo gegen Dahlewitz und Finsterwalde, in dem die SC-Männer die Meisterschaft mitentscheiden können.

Erfolgreiches Wochenende für SC-Handballteams

In Abwesenheit der spielfreien ersten Männermannschaft haben die Handballteams des SC Trebbin am dritten Märzwochenende ein erfolgreiches Wochenende auf das Parkett der Brandenburger Handballhallen gelegt: Alle fünf weiteren Teams gewannen alle ihre Spiele auf Kreisebene.

Für die größte Überraschung sorgte die C-Jugend, die ihr Heimspiel gegen den Tabellendritten SV Blau-Weiß Wusterwitz mit 29:26 gewann und so den zweiten Saisonsieg feiern konnte. Ebenfalls gegen Wusterwitz erfolgreich war die E-Jugend, die auswärts mit 16:12 siegte und somit an den Blau-Weißen vorbei auf Platz sechs der Kreisliga zog.

In Kleinmachnow traf die SC-D-Jugend auf zwei Mittelfeldteams der Kreisklassenspielrunde: Gegen den SSV Falkensee II (27:12) und den MBSV Belzig (30:18) gelangen dem Team von Abteilungsleiter Robert Düsel-Eifler zwei deutliche Siege, wodurch die D-Jugend aus der Clauertstadt ihre Spitzenreiterposition ungeschlagen behauptete.

Die zweite Männermannschaft des SC Trebbin feierte am Sonntagmorgen mit einem 29:25-Auswärtssieg beim SV Motor Babelsberg II den ersten, durchaus auch überraschenden, Saisonerfolg beim Tabellenfünften: Besonders treffsicher zeigten sich dabei Maximilian Störl (6 Tore) und Béla Schulze (7). Auch die SC-Frauenmannschaft war in der Kreisliga erfolgreich: Beim Tabellenletzten SV Brandenburg-West II gewannen die Trebbinerinnen mit 26:16 und klettern auf Platz acht.

Mit Tempohandball Anschluss gehalten

Die Trebbiner Handballmänner halten in der Südstaffel der Verbandsliga weiter Kontakt zum Spitzenduo: Am dritten Februarsamstag gelang den SC-Herren ein überzeugender 35:24-Heimsieg gegen den Tabellensechsten HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst II. Vor dem Hintergrund des Hinrundenduells, das im Oktober mit 35:32 an die Ahrensdorfer ging, überraschte insbesondere die Höhe des Sieges – Spielertrainer Benjamin Stollin lobte danach den“gnadenlosen Tempohandball“ seiner Sieben.

Wie schon in der Vorwoche beim Erfolg in Lübbenau zeigte sich SC-Spielmacher Arne Pfaender in toller Form und steuerte sechs Tore zum Heimsieg der Trebbiner im Sportkomplex bei. Generell konnten die Trebbiner aus dem Vollen schöpfen; Spielertrainer Stollin fand sogar keinen Platz mehr im Mannschaftsaufgebot. Der bessere Start gelang dennoch den Ahrensdorfern, die mit Ex-SC-Keeper Jan Hilbert und dem ehemaligen Oberligaspieler Dave Skuddis über starke Einzelspieler verfügen. Den schnellen 1:3-Rückstand sollten die Hausherren aus der Clauertstadt aber schnell wieder egalisieren, Maik Wettengel markierte in der achten Minute die erste SC-Führung (5:4).

In der Folge entwickelte sich ein temporeiches Derby, in dem beide Teams auf Tempogegenstöße setzten. Entsprechend viele Treffer gab es im Sportkomplex zu bestaunen; in die Halbzeitpause nahmen die Clauertstädter eine zarte 17:15-Führung mit. Insbesondere HSG-Akteur Skuddis, der schon vor der Sirene siebenmal erfolgreich war, bekam die Trebbiner Abwehr nicht in den Griff.

Nach Wiederanpfiff drückte die Heimsieben weiter aufs Tempo, bis zur 48. Minute (25:21) hielten die Gäste den Anschluss. Dann verließen die Ahrensdorfer jedoch die Kräfte, immer wieder kamen die Trebbiner mit Gegenstößen zu leichten Treffern. „Wir haben viel gewechselt und die Spielanteile verteilt“ erklärte Stollin, warum seiner Mannschaft die Kräfte erhalten blieben, „das Tempospiel hat die Partie dann entschieden.“ Mit einem 5:0-Lauf setzen sich die SC-Männer vorentscheidend auf 30:21 ab und gewannen letztlich mit 35:24. Bis auf die Torhüter Michael Schlecht und Jens Kowalewski und dem frischgebackenen Papa und Abteilungsleiter Robert Düsel-Eifler konnten sich alle Akteure der Heimsieben in die Torschützenliste eintragen.

Bereits am kommenden Samstag (18:30 Uhr, Fläming-Halle) wartet das nächste Derby auf die SC-Sieben: Beim Tabellenletzten in Luckenwalde gilt es, weiterhin die Spitzenteams aus Dahlewitz und Finsterwalde unter Druck zu setzen. Die zweite Mannschaft des SC verlor ihr Auswärtsspiel am Sonntag in Schöneiche mit 24:35, auch die C-Jugend musste in Falkensee eine deutliche 16:44-Niederlage einstecken.

Es spielten: Schlecht, Kowalewski; Kumm (4), Kahle (1), Wagner (3), Busek (3), Müller (1), Pfaender (6), Mahns (5), Wettengel (4), Düsel-Eifler, Henschke (3), Ehresmann (4), Schulz (1)

Derby im Sportkomplex

Die Trebbiner Verbandsligahandballer erwarten am Samstagabend die zweite Vertretung der HSG Ahrensdorf/Schenkenhorst zum Derby im Sportkomplex der Clauertstadt (Anwurf 18:30 Uhr) – mit einem 26:24-Auswärtssieg bei der TSG Lübbenau II am vergangenen Samstag holte sich die Sieben um Spielertrainer Benjamin Stollin schon einmal Selbstvertrauen für das Lokalduell gegen den Tabellensechsten.

Insbesondere Spielmacher Arne Pfaender (8 Tore) wusste im Spreewald zu überzeugen, dazu kam eine solide Abwehrleistung. Beim kommenden Gegner aus Ahrensdorf kassierten die Trebbiner Anfang Oktober eine ihrer wenigen Saisonniederlagen, seitdem verloren sie nur noch zwei Ligaspiele und gewannen zuletzt dreimal in Folge. Diese Serie soll auch gegen Ahrensdorf halten, der SC freut sich auf eine tolle Stimmung und viele Fans in der Halle.

Die anderen SC-Mannschaften treten an diesem Wochenende auswärts an.

Handballer mit nächster Überraschung

Eine Woche nach dem überraschenden Pokalerfolg gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Dahlewitz haben die Trebbiner Verbandsligahandballer abermals überrascht: Beim Auswärtsspiel bei der HSG Schlaubetal/Odervorland dominierten die Clauertstädter über die gesamte Partie und gewannen trotz munteren Durchwechselns mit 33:29. „Ich hatte heute zu keiner Zeit das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren könnten“ zeigte sich SC-Spielertrainer Benjamin Stollin überrascht, „es war unfassbar, wie gut wir trotz der schlechten Trainingsphase über die Feiertage einige Abläufe hinbekommen haben.“

Der bessere Start in die Partie gelang schon einmal den Gästen aus Trebbin, die mit voller Besetzung nach Schlaubetal gereist waren und nach sieben Minuten mit 5:0 in Front lagen. Die Hausherren, die wie auch die Trebbiner über eine erfahrene Mannschaft verfügen, spielten im Gegensatz zu den Clauertstädtern nicht aufs Tempo und versuchten, ihre Angriffe bedächtig aufzubauen. „Das war heute der Unterschied“, so Stollin, „wir konnten ihnen unser Tempospiel aufdrücken und viele Tore über die erste und zweite Welle erzielen.“ Bis zur Pause sollten sich die Hausherren angeführt von Linksaußen Felix Preiss (9 Tore) und Rückraumshooter Christian Rippin (7 Tore) wieder auf 11:13 herankämpfen, allerdings hatten die Trebbiner dort schon einmal die komplette Mannschaft ausgetauscht.

Näher als zum Pausenstand sollte die SC-Sieben die Hausherren nicht wieder herankommen lassen, ganz im Gegenteil: Nach einer Dreiviertelstunde hatten die Gäste ihren Vorsprung wieder bis auf 24:18 vergrößert. Aus dem starken SC-Kollektiv mit elf Torschützen ragten Peter Mahns (6 Tore) und Maik Wettengel (5) heraus, selbst Torwart Michael Schlecht sollte sich in die Trefferliste eintragen. Grund dafür: Die Schlaubetaler gaben sich nicht auf und versuchten durch Herausnehmen des Torhüters mit einem zusätzlichen Feldspieler Druck auf die SC-Abwehr aufzubauen, ein missglückter Angriff bot Schlecht die Möglichkeit zu seinem ersten Saisontreffer.

Durch den am Ende verdienten 33:29-Erfolg festigen die Trebbiner Handballer ihre Position hinter dem Führungsduo Dahlewitz/Finsterwalde in der Tabelle der Verbandsliga-Südstaffel und pirschen sich aufgrund einer überraschenden Niederlage der Dahlewitzer in Lübbenau sogar bis auf vier Punkte an die Spitze heran. Mit einem Heimspiel gegen den Tabellenneunten HSG Teltow/Ruhlsdorf II (21. Januar, 18:30 Uhr, Sportkomplex) soll der Positivtrend des neuen Jahres fortgesetzt werden.

Nicht so erfolgreich verlief das Wochenende für die anderen Trebbiner Teams: Die Frauensieben musste in der Kreisliga eine 16:21-Heimniederlage gegen den SV Motor Babelsberg hinnehmen und rutscht dadurch in der Tabelle auf Rang sechs ab. Für die C-Jugend aus der Clauertstadt reichte es beim Tabellennachbarn SV Brandenburg/West II auch nicht zu Punkten, mit einer 28:33-Niederlage übernahmen die Jungs aus Trebbin auch die rote Laterne von den Brandenburgern. Die E-Jugend hatte beim Spieltag gegen die beiden Spitzenteams vom 1.VfL Potsdam (4:28) und dem SV Lok Rangsdorf (8:20) keine Chance und bleibt im Tabellenmittelfeld.

Es spielten (Männer): Schlecht (1), Kowalewski; Kahle (4/2), Wagner (2), Müller (1), Pfaender (3), Stollin (2), Mahns (6), Wettengel (5), Düsel (2), Thiele, Ehresmann (4), K. Schulz, R. Schulz (3)

SC-Handballmänner erreichen nächste Pokalrunde

In der ersten Runde des HVB-Pokals 2022/23 traten die Verbandsligahandballer des SC Trebbin beim Tabellenvorletzten der Landesliga Süd, dem HV Grün-Weiß Plessa zu einem Dreierturnier an. Weiterer Gegner war Verbandsliga-Spitzenreiter Blau-Weiß Dahlewitz, die Spiele gingen über jeweils 40 Minuten Spielzeit.

Die überschaubare Pokaleuphorie auf Seiten der Trebbiner Handballer sollte in der ersten Partie des Tages in Südbrandenburg in einem überraschenden Erfolg für die grün-weißen Hausherren münden: Ohne Spielertrainer Benjamin Stollin und nur mit acht Feldspielern plus Torhüter Michael Schlecht waren die Clauertstädter nach Plessa gereist, und mussten nach einer 11:6-Führung kurz vor der Pause am Ende noch eine 15:19-Niederlage hinnehmen.

Im zweiten Duell des Tages trafen die SC-Männer dann auf den Lokalrivalen SV Blau-Weiß Dahlewitz, der derzeit den Spitzenplatz in der Verbandsliga Süd innehat. Mit ganz anderer Motivation übertrumpften sich die Clauertstädter selbst und überraschten mit einem 27:20-Erfolg gegen die Blau-Weißen. Aufgrund der deutlichen Niederlage von Gastgeber Grün-Weiß Plessa im Abschlussspiel gegen Dahlewitz gewannen die SC-Männer den Dreiervergleich und dürfen sich nun am 04./05. März mit höherklassigen Gegnern in der nächsten Runde des HVB-Pokals messen – dort qualifiziert sich der Sieger dann für die Vorschlussrunde.

In der Verbandsliga geht es für die Trebbiner Handballmänner am kommenden Samstag zum Tabellennachbarn nach Schlaubetal, gegen den der SC-Sieben Ende November ein überraschender 31:27-Heimerfolg gelang. Die SC-Frauenmannschaft trifft in ihrem nächsten Kreisliga-Heimspiel am kommenden Wochenende um 13:30 Uhr im Sportkomplex Trebbin auf den SV Motor Babelsberg – ebenfalls Tabellennachbar – während die D- und E-Jugend des Vereins zu Spieltagen in Ahrensdorf und Ludwigsfelde weilt.

Überraschung gegen Spitzenteam

Die Trebbiner Handballmänner haben das einzige noch verlustpunktfreie Team der Verbandsliga-Südstaffel im heimischen Sportkomplex besiegt und damit für eine Überraschung gesorgt: Im Heimspiel gegen die HSG Schlaubetal/Odervorland gelang den Clauertstädtern am ersten Adventssamstag ein 31:27-Erfolg. Damit kämpft sich die SC-Sieben in der Tabelle auf Rang drei hinter Schlaubetal und Spitzenreiter Blau-Weiß Dahlewitz nach vorn. Auch den SC-Frauen gelang ein Erfolg in der Kreisliga.

Mit zehn Spielern, darunter zwei Torhütern, reisten die Schlaubetaler etwas ersatzgeschwächt in den Trebbiner Sportkomplex. „Wir haben schon beim Einwerfen gesehen, dass sie viele große und schwere Spieler dabei haben“ so SC-Spielertrainer Benjamin Stollin, „daher lautete die Taktik, voll aufs Tempospiel zu setzen.“ Das sollte sich auch auszahlen, denn mit einem 5:1-Blitzstart zwangen die Hausherren die Gäste aus dem Schlaubetal schon nach knapp acht Minuten in ihre erste Auszeitsbesprechung.

In der Folge hatten sich die Gäste besser auf das Trebbiner Tempo eingestellt und zwangen die Hausherren in schwierige Abschlüsse im Positionsangriff. Nach einer knappen Viertelstunde hatte die HSG-Sieben die Partie wieder ausgeglichen (6:6). Die Trebbiner ließen jedoch nicht locker und wandelten jeden Ballverlust des Spitzenteams in Tempogegenstöße um – zur Pause lagen die Hausherren wieder mit 15:11 in Front.

Nach Wiederanpfiff hielt insbesondere Rechtsaußen und Topscorer Christian Rippin (8 Tore) die Gäste im Spiel, während auf SC-Seite vor allem Kreisläufer Silvio Kahle (7/2 Tore) der Schlussphase seinen Stempel aufdrücken sollte. Dazu sorgte Alexander Kumm, vor der Saison vom jetzigen Spitzenreiter Dahlewitz zurück nach Trebbin gekommen, mit seinem Tempo und sechs Treffern dafür, dass die zwischenzeitlich auf zwei Tore zusammengeschmolzene SC-Führung (17:15) wieder deutlich anstieg. Nach einer Dreiviertelstunde lagen die Trebbiner mit 25:18 in Führung.

Diesen Vorsprung ließen sich die abgezockten SC-Männer auch in der Schlussphase nicht nehmen und siegten verdient gegen die Gäste von der HSG Schlaubetal/Odervorland mit 31:27. In der kommenden Woche treten die Clauertstädter beim BSV Grün-Weiß Finsterwalde zum letzten Spiel vor Weihnachten an – dort wird es um den dritten Platz und ein gutes Gefühl für die darauf folgende Weihnachtsfeier gehen, die sich die Mannen um Spielertrainer Stollin nach einem guten Jahr verdient haben. Mit dem vierten Platz in der Vorsaison und dem derzeitig dritten Rang spielen die Trebbiner trotz fortgeschrittenen Alters der ewig jungen Akteure noch immer im oberen Drittel der Verbandsliga mit, und wollen dieses Standing auch im neuen Jahr halten.

Dorthin zurückkämpfen wollen sich auch die Trebbiner Frauen, die gegen den PHC Wittenberge am Samstagnachmittag mit einem 27:21-Erfolg den ersten Schritt gemacht haben. Zwei frühere Leichtathletinnen, nämlich die ehemalige Ballwurf-Landesmeisterin Anika Schlappack (10 Tore) und die Spitzenläuferin Franziska Turley (8), drückten der Partie gegen den Tabellenvorletzten ihren Stempel auf. Damit verbessern sich die Trebbinerinnen in der Kreisliga-Tabelle auf Rang fünf und verlieren den Anschluss an die Spitze nicht aus den Augen.

SC-Männer empfangen nächste Spitzenmannschaft

Nach der schmerzlichen 27:36-Niederlage im Derby gegen den neuen Tabellenführer Blau-Weiß Dahlewitz vergangenen Samstag empfangen die Handballmänner des SC Trebbin die nächste Spitzenmannschaft: Mit der HSG Schlaubetal/Odervorland ist das einzige noch verlustpunktfreie Team der Südstaffel zu Gast im Sportkomplex, Anwurf ist am ersten Adventssamstag um 18:30 Uhr.

Dabei haben die Gäste aus dem Schlaubetal zwei Partien weniger als Tabellenführer Dahlewitz absolviert, weswegen sie sich derzeit auf dem zweiten Platz der Tabelle einfinden. Entgegen der Partie vor Wochenfrist, die die SC-Männer aufgrund eines 0:7-Laufs zwischen der 14. und 23. Minute früh aus der Hand gaben, dürfen sich die Clauertstädter dieses Mal keine Schwächephase erlauben, sollen die Punkte in Trebbin bleiben. Gegen Dahlewitz, als die Heimsieben bereits zur Pause 22 Gegentore kassierte, war die Abwehr das Problem des SC; da halfen auch die sechs Treffer von Topscorer Peter Mahns nicht. Mit der Unterstützung des durch den Weihnachtsmarkt eingestimmten Publikums wollen die Trebbiner den nächsten Topgegner dieses Mal etwas mehr ärgern.

Auch die SC-Frauen haben einen Heimspiel-Doppelpack vor der Brust: Eine Woche nach der 25:30-Niederlage gegen den MTV Wünsdorf empfangen die Damen um Trainer Torsten Wagner den Kreisliga-Vorletzten PHC Wittenberge zur Wiedergutmachung im Sportkomplex. Anwurf ist um 16 Uhr. Der geplante Heimspieltag der E-Jugend wird verschoben, der Termin ist noch offen.

Derby zum Auftakt ins Heimspiel-Triplett

Am Samstagabend empfangen die Verbandsligahandballer des SC Trebbin den Tabellenführer SV Blau-Weiß Dahlewitz zum Derby im Sportkomplex (Anwurf 18:30 Uhr). Das Spiel ist der Auftakt zu drei aufeinanderfolgenden Heimpartien der Clauertstädter. Bereits um 16 Uhr treten die SC-Frauen in der Kreisliga gegen den MTV Wünsdorf an.

Die Dahlewitzer reisen mit Selbstvertrauen nach Trebbin, haben sie doch am vergangenen Wochenende das Spitzenspiel gegen den BSV Grün-Weiß Finsterwalde mit 26:24 für sich entscheiden können. Bei nur einer Niederlage am zweiten Spieltag gegen Ahrensdorf grüßen die Blau-Weißen von der Tabellenspitze der Südstaffel, mit allerdings zwei weniger absolvierten Punktspielen als die noch verlustpunktfreien Schlaubetaler. Doch auch die SC-Sieben schwebt auf einer Welle in das ewig junge Derby zwischen beiden Teams: In den letzten zwei Saisonspielen gegen Belzig und im Spreewald bewiesen die Trebbiner um Spielertrainer Benjamin Stollin große Moral und drehten jeweils einen Sechs-Tore-Rückstand noch in einen knappen Sieg. Das Spiel am Samstagabend zwischen den blau-weißen TF-Teams scheint also eine spannende Angelegenheit zu werden.

Über viele Fans freuen sich auch die SC-Frauen, die nach dem deutlichen Heimsieg gegen Brandenburg/West II vor einer Woche nun die bisher ausschließlich siegreichen Tabellenführerinnen vom MTV Wünsdorf erwarten (Anwurf: 16 Uhr, Sportkomplex). Die zweite Männermannschaft tritt ihrerseits um 18 Uhr auswärts bei der zweiten Vertretung in Wünsdorf an, und die E-Jugend spielt am Sonntag ab 10 Uhr in Dahlewitz.

Trebbiner Handballer mit nächster Willensleistung

Eine Woche nach der tollen Aufholjagd im Heimspiel gegen den MBSV Belzig, in dem die Handballmänner des SC Trebbin einen Sechs-Tore-Rückstand noch in einen 29:28-Heimsieg umwandeln konnten (die MAZ berichtete), haben die ‚Mentalitätsmonster‘ aus der Clauertstadt wieder zugeschlagen: Stark ersatzgeschwächt gewannen die Trebbiner beim HC Spreewald II am zweiten Novembersamstag mit 27:26. Und das wieder nach einem Sechs-Tore-Rückstand kurz nach der Pause.

Mit Torhüter Michael Schlecht plus acht Feldspielern, darunter der aus einer Nachtschicht kommende Jared Ehresmann und Jakob Henschke, der es selten zum Training schafft, waren die Clauertstädter nach Lübben gereist. Beim Tabellenvorletzten, der Brandenburgliga-Reserve des HC Spreewald (Zusammenschluss aus Lübben und Luckau) standen die Vorzeichen somit eine Woche nach dem berauschenden Sieg gegen Belzig nicht gerade günstig. Die breit aufgestellten Hausherren, bei denen am Ende mehr Feldspieler treffen sollten als der SC dabei hatte, ließen sich in der Anfangsphase allerdings von den Trebbinern überraschen – nach knapp zehn Minuten stand es 2:5.

Dann stellten sich die Spreewälder mit einer Manndeckung gegen SC-Spielertrainer Benjamin Stollin besser auf den Angriff der Trebbiner ein und wandelten ihren Rückstand in eine 12:8-Führung um (23. Minute). „Wir haben es leider nicht umgesetzt, in dieser Phase mit zwei Kreisläufern zu spielen, um der Manndeckung entgegen zu wirken“ so Stollin, „in der Halbzeit habe ich daran erinnert, dass wir unser Tempospiel aufziehen müssen.“ Kurz nach Wiederanpfiff und beim größten Rückstand von 18:12 (36. Minute) veränderten die Gäste aus Trebbin ihre Abwehrformation auf eine 5:1-Aufstellung. Das sollte verbunden mit einer guten Torhüterleistung von Michael Schlecht dazu führen, dass der 19:14-Vorsprung des HCS innerhalb kürzester Zeit auf 19:18 verkürzt wurde.

Insbesondere Alexander Kumm (8 Tore) nutzte die sich ergebenden Chancen im Tempospiel und brachte den SC wieder heran. Dazu kam, dass Nachtarbeiter Ehresmann (7 Tore) nach einigen Fehlwürfen besser ins Spiel kam und trotz wenig Schlaf eine gute Leistung zeigte. Die Spreewälder ließen sich das Spiel aber nicht sofort aus der Hand nehmen, nach einigen SC-Fehlwürfen erhöhten die Hausherren fünf Minuten vor Spielende wieder auf 26:23. Dass das 26. das letzte Tor des HCS gewesen sein sollte, spielte den Trebbinern in die Karten: Nach einer Auszeit brachten sie sich mit einer Energieleistung wieder ins Spiel, Jakob Henschke erzielte knapp drei Minuten vor Ende den 26:26-Ausgleich und damit den ersten Patt nach dem 7:7. Dazu schwächten sich die Spreewälder mit zwei Zeitstrafen, sodass Maik Wettengel wenige Sekunden vor Spielende der umjubelte 26:27-Siegtreffer gelang.

Durch den Erfolg rücken die SC-Handballer eine Woche vor dem Heimderby gegen Spitzenteam Blau-Weiß Dahlewitz auf den dritten Platz der Verbandsliga-Südstaffel vor. Auch die Trebbiner Kreisligafrauen orientieren sich nach einem 28:16-Heimsieg gegen die zweite Vertretung des SV 63 Brandenburg/West als Vierter wieder an der Tabellenspitze. Zwei Niederlagen gab es für die E-Jugend in eigener Halle: Die jüngsten SC-Handballer im Spielbetrieb unterlagen Teltow/Ruhlsdorf (10:19) und dem SV Lok Rangsdorf (11:20).